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Neuer Inhalt Skateanlage / Street in Karlsruhe
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Sicherheit für Rollsportler

(2019-06-14)  Seit Juni 2019 ist die überarbeitete DIN EN 14974 „Skateparks – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“ verfügbar. Die Norm enthält unter anderem Anforderungen an Werkstoffe, Konstruktion und Sicherheitsbereiche von Skateparks sowie Anforderungen an die Prüfung und den Prüfbericht. Die aktualisierte Version zeichnet sich durch eine klarere Struktur mit gängigen Begriffen aus. Der Fokus liegt nicht mehr allein auf einzelnen Skate-Elementen wie Fun-Box, Pyramide oder Quarterpipe, sondern auf der Gesamtanlage. Durch ganzheitliche und architektonisch geprägte Anlagen liegt der Bewertungsfokus nun auf individuell kombinierten Skate-Elementen sowie allen Rollflächen. Planer, Hersteller oder Prüfer von Anlagen sollen künftig ihre Sachkunde zur Norm vorweisen. Im Gegensatz zur Vorgängerversion ist die Norm sowohl für beaufsichtigte sowie unbeaufsichtigte öffentliche Anlagen anwendbar. Edelstahl als Gleitfläche ausgeschlossen Die Neuerungen umfassen unter anderem die ... Mehr 

KI-Technologien für kleine und mittlere Unternehmen

(2019-06-13)  Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterschiedlicher Branchen für sich passende KI-Technologien finden und einsetzen? Dieser Frage widmet sich das Projekt AI2Ynet, das für „AI Apply-It-Yourself network“ steht. In dem Projekt AI2Ynet wird eine branchenübergreifende Plattform für den Austausch von KI-Anwendungen entwickelt mit dem Ziel, KMU dabei zu unterstützen, KI-Komponenten wie Daten und Verfahren des maschinellen Lernens nutzbar zu machen um dadurch weitere Geschäftsmodelle und Verwertungsmöglichkeiten zu erschließen. Am 10. Juli veranstaltet DIN einen Workshop des Projekts AI2Ynet in Berlin. Folgende Fragestellungen werden dabei erörtert:Welche Standards, Normen & Regularien im Bereich der KI sind für den Aufbau und die Nutzung der Plattform relevant? Existieren diesbezüglich weitere Standardisierungsbedarfe Wie kann die Funktionalität, Sicherheit und Verlässlichkeit der KI-Komponenten und der Plattform gewährleistet werden? Gibt es Zertifizierungsverfahren, ... Mehr 

Filiz Elmas ist neue Ansprechpartnerin für Künstliche Intelligenz Filiz Elmas ist neue Ansprechpartnerin für Künstliche Intelligenz
© DIN

Neue Ansprechpartnerin für Künstliche Intelligenz

(2019-06-04)  Seit dem 1. Juni leitet Filiz Elmas die Geschäftsfeldentwicklung für Künstliche Intelligenz (KI) bei DIN. Ihre Aufgabe ist es, die Synergien aller laufenden KI-Projekte zu erfassen und auch zukünftige Projekte so zu gestalten, dass der Nutzen der Normung und Standardisierung für die Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft im Bereich KI im Vordergrund steht. Dass Künstliche Intelligenz Normen und Standards braucht, ist nicht zuletzt durch die KI-Strategie der Bundesregierung deutlich geworden. Es ist die Aufgabe der Normung und Standardisierung, die KI-Landschaft mit zu strukturieren und zusammen mit DIN-Mitarbeitern und den Experten einen klaren Handlungsrahmen zu schaffen. Bei Fragen zu KI können sich Interessierte an Filiz Elmas wenden, denn bei ihr sollen künftig alle Fäden zu KI bei DIN zusammenlaufen, intern wie extern. DIN arbeitet aktuell im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gemeinsam mit der DKE an einer Normungsroadmap zu Ethikaspekten in der ... Mehr 

Erster gemeinsamer Standard von DIN und SAE

(2019-06-03)  SAE International und das Deutsche Institut für Normung (DIN) haben die neue Spezifikation DIN SAE SPEC 91381 „Begriffe und Definitionen in Bezug auf die Prüfung automatisierter Fahrzeugtechnologien“ herausgegeben. Es ist die erste Spezifikation, die die beiden Normungsorganisationen gemeinsam erarbeitet und in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht haben. Gemeinsame Sprache erleichtert Zusammenarbeit In der aktuellen Diskussion zum automatisierten Fahren werden spezifische Begriffe wie „controlled environment“ oder „scenario“ häufig fehlinterpretiert oder in unterschiedlichen Kontexten verwendet. Die Begriffe variieren ferner von Land zu Land. Mit fortschreitender Forschung und Entwicklung im Bereich automatisierter Fahrzeugtechnologien sowie stetiger Kommerzialisierung haben Interessensvertreter aus der Industrie den Bedarf gesehen, eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Verständnis zwischen den Akteuren zu schaffen. Insbesondere galt es, eine Lücke zu schließen ... Mehr 

DIN und VDE|DKE fördern innovative Projektideen Ideenwettbewerb DIN-Connect startet zum vierten Mal

(2019-06-01)  Start-ups und KMU aufgepasst: Die Bewerbungsphase für DIN-Connect, dem Förderprogramm von DIN und VDE|DKE, startet heute. Gesucht werden innovative Projektideen mit Standardisierungspotential aus den Bereichen Additive Fertigungsverfahren, Building Information Management (BIM), elektrische Sicherheit, Energie mit Fokus auf Batterien oder dezentrale Netze, Innovative Arbeitswelt, Kreislaufwirtschaft, Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Quantentechnologie und Smart Farming. DIN-Connect unterstützt Unternehmen dabei, ihre Innovationen in die Normung und Standardisierung zu überführen und erleichtert ihnen so einen schnelleren Marktzugang. Bis zum 30. September 2019 können Unternehmen ihre Projektideen einreichen. Die wichtigsten Wettbewerbsbedingungen von DIN-Connect im Überblick:Vorzugsweise werden in den Innovationsprojekten DIN SPEC (PAS) bzw. VDE-Anwendungsregeln erstelltDie Projektlaufzeit beträgt höchstens zwölf MonateProjektideen von Start-ups und KMU werden ... Mehr 

V.l.n.r.: Prof. Knut Blind (TU Berlin), Dr. Thomas Zielke (BMWi) und Rüdiger Marquardt (DIN)
© BMWi, Anja Blumentritt

Einfluss auf Normen höher als auf Gesetze

(2019-05-28)  Die Ergebnisse des Deutschen Normungspanels 2019 wurden heute in Berlin vorgestellt – rund 900 Unternehmen nahmen am Panel teil. Unternehmen können laut eigener Einschätzung ihr technisches Wissen in den Normungsprozess einbringen und relevante Regeln mitentwickeln – stärker, als ihnen das im Gesetzgebungsverfahren möglich ist. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des siebten Deutschen Normungspanels. Zudem bewerteten die Befragten die nationale Normung in Bezug auf Transparenz, Offenheit, Überparteilichkeit, Effektivität, Effizienz und Kohärenz besser als EU-Normung, nationale und EU-Gesetzgebung. Für DIN bestätigen die positiven Ergebnisse den Normungsprozess und die wertvolle Arbeit der 34.500 Experten aus Wirtschaft, Forschung, von Verbraucherseite und der öffentlichen Hand, die ihr Wissen in Normen und Standards einbringen. Jedes Jahr befragt das Fachgebiet Innovationsökonomie der Technischen Universität Berlin Unternehmen zum Thema Normung und Standardisierung. Rund 900 ... Mehr 

ISO/IEC JTC 1 erschließt neue NormungsfelderNeue Advisory Group zum Digitalen Zwilling

(2019-05-24)  Auf der 34. Sitzung des Joint Technical Committee ISO/IEC JTC 1 „Gemeinschaftskomitee für Informationstechnik“ auf Maui haben mehr als 70 Experten aus 18 Ländern über künftige Arbeitsprogramme im Bereich der Informationstechnologie diskutiert. Dabei wurde eine Advisory Group zum Digitalen Zwilling neu gegründet. Sie ist das Bindeglied zwischen IT und Industrie 4.0 und wird sich mit der Standardisierung in diesem Bereich beschäftigen. Die internationalen Arbeiten werden ab sofort im Normenausschuss Informationstechnologie und Anwendungen (NIA) bei DIN gespiegelt. Der Digitale Zwilling ist das Herzstück der vierten industriellen Revolution. Auf Basis des Internets der Dinge wird es mit ihm möglich sein wird, die reale Welt mit der virtuellen Welt zu verflechten. Die Advisory Group wird den Industrie- und Marktstatus mit den Schwerpunkten Produktion, Erneuerbare Energien, Smart Cities, Landwirtschaft, Gebäude und Gesundheitswesen analysieren und dem JTC 1 potenzielle Normungsfelder ... Mehr 

Ins kühle NassUmfassende Risikobeurteilung nun auch für Schwimmbäder

(2019-05-21)  DIN hat die überarbeitete Normenreihe DIN EN 15288 „Schwimmbäder für öffentliche Nutzung“ veröffentlicht. Erstmalig wurde im zweiten Teil ein Verfahren zur Risikobeurteilung mit aufgenommen. Die Risikobeurteilung besteht aus der Risikoeinschätzung und der Risikobewertung. Sie soll den Verantwortlichen einen neuen Ansatz für eine systematische Herangehensweise beim Risikomanagement bieten. Ein zentrales Element bildet dabei die ausführliche Darstellung unterschiedlicher Risiken, Gefährdungen, Folgen und möglicher Gegenmaßnahmen. Die Normenreihe richtet sich an Badbetreiber, Erbauer und Prüfer gleichermaßen. Die Normenreihe sieht vor, dass Badbetreiber bereits vor der Inbetriebnahme ihres Bades die erforderliche Infrastruktur, Organisation und den Personalbedarf ermitteln sollen. Ist das Bad schon in Betrieb genommen, ist zu prüfen, ob die Anforderungen an diese Punkte erfüllt sind.   Mehr 

Deutsch-Chinesischer Workshop zu Normung und Standardisierung im Bereich IT-Sicherheit

(2019-05-21)  Im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Kommission Normung in Xiamen hat auch der Deutsch-Chinesischer Workshop zu Normung und Standardisierung im Bereich IT-Sicherheit am 20. Mai 2019 stattgefunden. Basierend auf dem zwischen dem chinesischen TC 260 und dem Normenausschusses Informationstechnik und Anwendungen (NIA) im Februar 2019 unterzeichneten Memorandum of Understanding haben sich Experten der beiden Länder zu Themen der IT-Sicherheit und dem rechtlichen Rahmen für IT-Sicherheit in der Wirtschaft ausgetauscht. Ein wichtiger Punkt war der Austausch von Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Normung und Standardisierung der IT-Sicherheit in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Big Data. Insbesondere in der Beobachtung von Datenströmen von Netzen wird KI eingesetzt, um Anomalien zu erkennen und damit möglichen Datenmanipulationen und Datendiebstal entgegenwirken zu können. So wird auch in Zukunft ein enger Austausch zwischen den ISO-IEC JTC 1 Sub Committees für ... Mehr 

DIN erarbeitet Normungsroadmap für KI

(2019-05-14)  DIN startet aktuell den Prozess zur Erarbeitung einer Normungsroadmap für Künstliche Intelligenz. Ziel ist die frühzeitige Entwicklung eines Handlungsrahmens für die Normung und Standardisierung, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft unterstützt und europäische Wertmaßstäbe auf die internationale Ebene hebt. Die Normungsroadmap wird eine Übersicht über bestehende Normen und Standards zu KI-Aspekten umfassen und insbesondere Empfehlungen im Hinblick auf noch notwendige künftige Aktivitäten geben. Sie wird durch die jeweiligen Stakeholder aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Gesellschaft erarbeitet. DIN orchestriert diesen Dialog als neutrale Plattform. Die Roadmap wird einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die nationale Position auf europäischer und internationaler Ebene einzubringen und durchzusetzen. Mit diesem Schritt setzt DIN die KI-Strategie der Bundesregierung um. Handlungsfeld 10 des Papiers widmet sich explizit dem Thema ... Mehr