Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Mitteilungen von DIN aus den Bereich Forschung und Innovation.

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Christian Schiller von cirplus hat sich vergangenen November als Publikumsliebling als DIN-Connect-Gewinner durchgesetzt. Außer seinem Projekt fördern DIN und VDE|DKE 2020 noch 17 weitere Projekte.
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DIN Connect: Gewinner stehen fest

(2020-02-24)  DIN und VDE|DKE fördern 2020 insgesamt 18 innovative Projekte Die Gewinner des Ideenwettbewerbs DIN-Connect stehen nun fest. 18 Unternehmen konnten sich durchsetzen und die Fachjury von DIN und VDE|DKE mit ihren Projektideen mit Standardisierungspotenzial überzeugen. Die Gewinner sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sowie Startups aus unterschiedlichen Branchen. Ihre Projekte aus den Bereichen Additive Fertigungsverfahren, Building Information Management (BIM), elektrische Sicherheit, Energie: Batterien und dezentrale Netze, Industrie 4.0, Innovative Arbeitswelt, Kreislaufwirtschaft, Künstliche Intelligenz, Quantentechnologie und Smart Farming werden ab März 2020 für zwölf Monate mit bis zu 35.000 Euro gefördert. Zudem erhalten die Gewinner die kostenfreie Standardisierung ihrer Idee und werden von DIN beziehungsweise DKE während des gesamten Prozesses begleitet und unterstützt. Erstmals soll durch eine Zusammenarbeit zwischen DIN und DKE ein gemeinsames Dokument ... Mehr 

Die DIN SPEC 91419 wurde auf der digitalBau am 12. Februar 2020 vorgestellt. Die DIN SPEC 91419 wurde auf der digitalBau am 12. Februar 2020 vorgestellt.
© Berthold Becker Büro für Ingenieur- u. Tiefbau GmbH

Tief bauen mit Plan

(2020-02-07)  Die DIN SPEC 91419 legt ab sofort Anforderungen an Infrastrukturdaten im Tiefbau fest. Kanalrohre, Stromleitungen, Telefon- oder Glasfaserkabel und Gasversorgung: Trotz Dokumentationen der jeweiligen Netzeigentümer kommen bei Tiefbauarbeiten viele Leitungswege erst nach Öffnen der Baugrube ans Tageslicht. Damit die unterirdische Infrastruktur nicht länger im Dunkeln bleibt, hat ein Konsortium die DIN SPEC 91419 entwickelt. Mithilfe des Standards können Tiefbauarbeiten und unterirdische Grunddaten dokumentiert werden. Er trägt damit zu qualitativ besseren BIM-Modellen (Building Information Modeling) bei. Umfassender Datenaustausch „Zukunftsfähige Infrastruktur wird nur geschaffen, wenn wir das persönliche lokale Wissen von Tiefbauakteuren nicht mehr verlieren, sondern langfristig sichern und teilen“, sagt Markus Becker, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Berthold Becker GmbH und Initiator der DIN SPEC 91419. Dieses Wissen kann künftig umfassend aufgezeichnet und auf digitalen ... Mehr 

Podiumsdiskussion beim C2C Congress Podiumsdiskussion zum Thema "C2C & Standards – den Kreislauf schließen"
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DIN als Partner beim Cradle to Cradle Congress 2020

(2020-02-04)  2020 fand er zum sechsten Mal statt: der Cradle to Cradle Congress. Als weltweit größte Plattform zu Cradle to Cradle und Circular Economy bot der Kongress zahlreiche Foren, Vorträge und Workshops mit spannenden Themen und dem Raum für Austausch und Vernetzung. Über 1.000 Teilnehmende trafen vom 31. Januar bis 1. Februar in der Urania im Herzen von Berlin auf wichtige Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik – darunter z.B. Umweltministerin Svenja Schulze und Bundestagsmitglied Dr. Anton Hofreiter. Mit dabei war auch DIN: Als Teil des spannenden Programms und mit einem Stand des DIN-Mitgliederservices. Im interaktiven Forum „C2C & Standards – den Kreislauf schließen“ gaben Benjamin Hein, Leiter Geschäftsfeldentwicklung Circular Economy und Amelie Leipprand, Projektmanagerin Innovation, einen Einblick in die Normungswelt und den Mehrwert von Normen und Standards. Anschließend wurde mit weiteren Experten aus der Normung und aus der Circular Economy ... Mehr 

Kick-off zur DIN SPEC 91429 „Grundlagen zur Projektierung von Detektionssystemen zur Brandfrüherkennung“

(2019-12-13)  Brände sind gefährlich und breiten sich rasch aus, weshalb eine frühzeitige und zuverlässige Branderkennung erforderlich ist. Hauptsächlich werden Brände durch die folgenden Brandkenngrößen erfasst: Temperatur, Rauch und Strahlung. Herkömmliche Brandmelder können diese konventionellen Brandkenngrößen sicher detektieren und somit schnell Aufschluss über das Vorhandensein eines Brandes geben. Neben diesen konventionellen Brandkenngrößen entstehen aber bereits in einer frühen Brandphase materialspezifische Brandgase, deren Konzentration und Ausbreitung zur Detektion in einem sehr frühen Stadium des Entwicklungsbrandes genutzt werden können. Das BMBF-geförderte Forschungsprojekt „Techniken zur Branderkennung, Bekämpfung und Selbstrettung in der frühesten Brandphase" (Akronym: TEBRAS) beschreibt auf der Basis von fünf Messreihen im Klein- und Realmaßstab mit nahezu 100 Versuchen die wesentlichen Brandgase hinsichtlich ihrer Entstehung und Ausbreitung. Die Ergebnisse aus dem ... Mehr 

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Veröffentlichung der DIN SPEC 17071 – erster Leitfaden für die industrielle Additive Fertigung

(2019-11-18)  DIN SPEC 17071 veröffentlicht. Fehlende Standards, ein früher Reifegrad der eingesetzten Verfahren sowie wenig Erfahrung erschwerten es bei der Additiven Fertigung bislang, eine einheitliche Produktqualität zu liefern – vor allem bei höheren Stückzahlen. Die DIN SPEC 17071 definiert als Leitfaden für qualitätsgesicherte Prozesse erstmals einheitliche Anforderungen an die Additive Fertigung. Die DIN SPEC 17071 betrachtet dabei alle qualitätsrelevanten Punkte wie die Mitarbeiter, die Dokumentation der Arbeitsschritte, die Infrastruktur und die Qualifizierung von Anlagen, Materialien und Prozessen. Die standardisierte Qualitätskontrolle ermöglicht selbst kleinen und mittleren Unternehmen eine risikominimierte, industrielle Fertigungsreife aufzubauen. Diese ist branchenübergreifend angelegt, dient aber auch als Basis für regulierte und anspruchsvolle Branchen wie Luftfahrt, Mobilität oder Medizintechnik. Das minimiert auch die Zahl der nötigen Lieferantenaudits, was die Auswahl von ... Mehr 

Q&A DIN SPEC 91354

(2019-07-01)  Im September 2018 erschien die DIN SPEC 91354 Start-ups - Leitfaden für technologie- und wissensbasierte Gründungen. Zum Inhalt der DIN SPEC empfiehlt sich das Praxisbeispiel. Infolge eines Zeitungsartikels kam es zu einigen Diskussionen und Unklarheiten, deshalb sind hier die wichtigsten Fragen und Antworten aufgeführt. Bei Rückfragen können Sie sich gerne an Amelie Leipprand wenden. Mehr 

DIN und VDE|DKE fördern innovative Projektideen Ideenwettbewerb DIN-Connect startet zum vierten Mal

(2019-06-01)  Start-ups und KMU aufgepasst: Die Bewerbungsphase für DIN-Connect, dem Förderprogramm von DIN und VDE|DKE, startet heute. Gesucht werden innovative Projektideen mit Standardisierungspotential aus den Bereichen Additive Fertigungsverfahren, Building Information Management (BIM), elektrische Sicherheit, Energie mit Fokus auf Batterien oder dezentrale Netze, Innovative Arbeitswelt, Kreislaufwirtschaft, Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Quantentechnologie und Smart Farming. DIN-Connect unterstützt Unternehmen dabei, ihre Innovationen in die Normung und Standardisierung zu überführen und erleichtert ihnen so einen schnelleren Marktzugang. Bis zum 30. September 2019 können Unternehmen ihre Projektideen einreichen. Die wichtigsten Wettbewerbsbedingungen von DIN-Connect im Überblick: Vorzugsweise werden in den Innovationsprojekten DIN SPEC (PAS) bzw. VDE-Anwendungsregeln erstellt Die Projektlaufzeit beträgt höchstens zwölf Monate Projektideen von Start-ups und KMU werden ... Mehr 

Neuer Inhalt © Firma Trumpf Medizin Systeme

Neues Standardisierungsprojekt zur Planung und Sicherheit im chirurgischen Operationssaal

(2019-05-21)  Am 2. Mai fand das Kick-Off Meeting zur Erarbeitung der DIN SPEC 91422 „Anforderungen an Planung und Sicherheit im multifunktionalen technologisierten Arbeitsumfeld chirurgischer Operationssaal“ in Stuttgart statt. Mit der DIN SPEC 91422 sollen die notwendigen Voraussetzungen beim täglichen Umgang mit der kombinierten Anwendung bereits etablierter aber auch neuer Technologien im OP festgelegt werden. Es ist das Ziel, eine Grundlage für mehr Qualität und Sicherheit in den Bereichen Bewertung, Beratung, Planung, Bau sowie effizienten Betrieb und Wartung von multifunktionalen OPs zu schaffen. Dabei spielt auch die Qualifizierung der involvierten Berufsgruppen eine sehr wichtige Rolle. Mit dem Standard sollen Rollen und Verantwortlichkeiten festgelegt werden, um die Auftretenswahrscheinlichkeit von Gefährdungssituationen vor, während und nach einer OP zu minimieren. Im Fokus steht dabei das komplexe Gesamtsystem, also die Interaktionen zwischen Mensch-Mensch und Mensch-Technik sowie ... Mehr 

Aufruf zur Mitarbeit: Überarbeitung Normungsroadmap Industrie 4.0Mitgestaltung an neuer Version 4

(2019-04-01)  Ein zentrales Dokument zur Abstimmung der deutschen Stakeholder Landschaft Die Normungsroadmap Industrie 4.0 ist eines der zentralen Kommunikationsmedien der Industrie 4.0 zum nationalen und internationalen Austausch zwischen Normung, Industrie, Verbänden, Forschung und Politik. Das Dokument dient als Wegweiser für alle Akteure aus den verschiedenen technologischen Sektoren und stellt die aktuellen Arbeits-und Diskussionsergebnisse sowie relevante Normen und Standards im Bereich Industrie 4.0 vor. Es skizziert die Anforderungen an die Normung und setzt Impulse für eine erfolgreiche Umsetzung. Aufruf zur Mitarbeit Die DIN/DKE-Normungsroadmap Industrie 4.0 ist ein "lebendes" Dokument, das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die aktuelle Version 3 der Roadmap wurde zur Hannover Messe 2018 veröffentlicht. Die Überarbeitung der Version 4 der Normungsroadmap Industrie 4.0 hat gerade begonnen. Sie möchten mitgestalten und die Industrie 4.0 weiter nach vorne bringen? Dann sind ... Mehr 

KI-Qualität sichern

(2019-03-29)  Pünktlich zur Hannover Messe präsentiert DIN die neue DIN SPEC 92001-1 „Artificial Intelligence – Life Cycle Processes and Quality Requirements – Part 1: Quality Metamodel“. Ziel der Spezifikation ist es, die Qualität von KI anhand eines einheitlichen Konzepts entlang ihres gesamten Lebenszyklus zu sichern. Dafür definiert die DIN SPEC 92001-1 ein Qualitäts-Metamodell („Quality Metamodel“), das alle wichtigen Qualitätsaspekte von KI enthält und miteinander in Verbindung bringt. Dabei stehen die einzelnen Phasen des KI-Lebenszyklus im Mittelpunkt: Ihnen lassen sich bestimmte Qualitätsanforderungen zuordnen. So gilt es zum Beispiel vor allem in der Konzeptions- und Entwicklungsphase, einer Verzerrung oder Voreingenommenheit der KI („bias“) bei der Verarbeitung von Informationen vorzubeugen. Zudem identifiziert das Metamodell Funktionalität und Leistung, Stabilität sowie Nachvollziehbarkeit als drei übergreifende Ziele der Qualitätssicherung und nennt die Komponenten eines KI-Moduls ... Mehr