DIN in der Welt

Internationale Normung

© JS-LE-PHOTOGRAPHY / Fotolia.com

Internationale Normen schaffen eine gemeinsame technische Sprache zwischen Handelspartnern weltweit und bilden einen Bezugsrahmen für den globalen Markt. Internationale Normen verschaffen Unternehmen Zugang zu neuen Märkten und fördern den freien und fairen Welthandel.

Die besondere Bedeutung der Normung im weltweiten Handel wurde von Deutschland früh erkannt – DIN ist seit 1951 ISO-Vollmitglied. ISO hat über 160 Mitglieder. DIN ist permanentes Mitglied in den Leitungsgremien der ISO. Hierüber gestaltet DIN aktiv die strategische Ausrichtung der internationalen Normungsorganisation sowie der internationalen Normung mit. 

Neben der Teilnahme an der jährlichen ISO-Generalversammlung (ISO General Assembly) hält DIN einen permanenten Sitz im ISO-Verwaltungsrat (ISO Council), welchem die Verwaltung der Organisation obliegt, sowie im Technischen Lenkungsausschuss der ISO (ISO Technical Management Board). Dem Technischen Lenkungsausschuss obliegt die Verantwortung für die Technische Planung, Koordinierung und Überwachung der Tätigkeiten der Technischen Komitees, demnach der Normungsarbeit. Um die deutschen Interessen in die internationale Normung einzubringen, ist DIN ferner in einer Vielzahl weiterer Arbeitsgruppen tätig.

Die nationalen Spiegelgremien bei DIN legen die nationalen Positionen zur internationalen Normungsarbeit fest und entsenden Experten in die entsprechenden Arbeitsgremien zur Normenerarbeitung. Aus den Spiegelgremien heraus wird auch die Leitung von internationalen Gremien durch DIN geleistet.
Neben der ISO erarbeiten das Internationale Elektrotechnische Komitee (IEC) sowie die Internationale Fernmeldeunion (ITU) Internationale Normen.

DIN als Teil Internationaler Normungsorganisationen