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Aktuelles und Hintergrundinformationen über neue Aktivitäten sowie über den Stand aktueller Normungsprojekte des Verbraucherrates

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Fahrradradtour  in der Gruppe © Mikael Damkier / Fotolia.com

Fahrradnorm kurz vor der Veröffentlichung Die Normenreihe DIN EN ISO 4210-Teile 1 bis 9 „Fahrräder - Sicherheitstechnische Anforderungen an Fahrräder“ wird voraussichtlich im Januar 2015 in Deutschland veröffentlicht.

( 2014-12-19 )  Derzeit sind Sicherheits- anforderungen und Prüfverfahren für die drei Fahrradtypen: City-Trekking Fahrrad, Mountainbike und Rennrad in drei separaten Europäischen Normen aus dem Jahr 2006 festgelegt. Bei der systematischen 5-Jahresüberprüfung 2011 haben sich die Mehrzahl der europäischen Normungsorganisation sowie der DIN-Verbraucherrat für die Revision dieser Normen ausgesprochen. Die beteiligten Experten entschieden, die Revision zu nutzen und eine neue internationale Norm auf Basis der europäischen Fahrradnormen zu erstellen. Die Erarbeitung der Internationalen Fahrradnorm (ISO 4210) erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem europäischen und internationalen Normenausschuss für Fahrräder entsprechend der Wiener Vereinbarung. Demnach wird die Facharbeit nur auf einer Normungsebene durchgeführt und durch parallele Abstimmungsverfahren die gleichzeitige Anerkennung als ISO und EN Normen herbeigeführt. Mittlerweile sind die Arbeiten abgeschlossen und die DIN EN ISO 4210 Teil 1 ... Mehr 

Bild © Prof. Dr. Thorsten Sander

Genormte Geruchs- und Geschmackstests Überarbeitete DIN 10964 „Sensorische Prüfverfahren - Einfach beschreibende Prüfung“ veröffentlicht

( 2014-12-19 )  Die Sensorik ist ein Fachbereich der Lebensmittelanalytik. Dabei fungiert der Mensch mit all seinen Sinneswahrnehmungen Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Fühlen als ideales Messinstrument. Die Aussagekraft dieses Untersuchungsverfahrens ist durch kein anderes zu ersetzen. Sensorische Prüfungen erfolgen in der Produktentwicklung, bei Qualitätskontrollen oder im Rahmen von behördlichen Untersuchungen. Auch die Stiftung Warentest untersucht bei Lebensmittelwarentests mitunter die sensorische Beschaffenheit von Lebensmitteln zum Beispiel von Kaffee, Saft, Joghurt und vielen anderen Produkten. Die Ergebnisse der Prüfungen geben Auskunft über die Beschaffenheit und die Veränderung von Lebensmittelproben sowie über die Akzeptanz von Produkten beim Verbraucher. Es gibt unterschiedliche sensorische Methoden. Eine grundlegende Methode ist die sogenannte „einfach beschreibende Prüfung“ nach DIN 10964. Die Norm legt ein sensorisches Prüfverfahren zur Beschreibung von Merkmalen oder ... Mehr 

Eingabe eines Passwortes an einem Rechner © Artur Marciniec / Fotolia.com

Datenschutzmanagement für Sicherheitstechnologien Europäisches Mandat für Normung im Bereich „Datenschutzmanagement für Sicherheitstechnologien“

( 2014-12-19 )  Die Europäische Kommission hat zum Bereich Datenschutzmanagement für Sicherheitstechnologien ein Normungsmandat an CEN/CENELEC gegeben. Anliegen der Normung ist es, durch Management von Daten und durch Prozesse in Organisationen, den Datenschutz schon bei der Entwicklung von Technologien sicher zu stellen. Hierdurch soll also „Privacy by Design“ geschaffen werden. CEN/CENELEC haben nach anfänglichen kontroversen Diskussionen das Mandat angenommen und ein neues Gremium CEN/CENELEC Joint Working Group 8 „Privacy management in products and services“ zur Erarbeitung der Dokumente gegründet. Bis April 2015 soll dieses Gremium bei CEN ein Arbeitsprogramm zur Bearbeitung des neuen Mandates aufgestellt haben. Die Verbrauchervertretung hatte sich in den nationalen Gremien für die Annahme des Mandats ausgesprochen und über ANEC Kommentare zu den Details des Mandats eingebracht. Die ANEC Information Society WG wurde um einen Experten im Bereich Datenschutztechnologien erweitert, so dass ... Mehr 

Fot von der ehrenamtlichen Verbrauchervertreterin Jasmin Geppert © Jasmin Geppert

Neue ehrenamtliche Verbraucherratsvertreterin Wir freuen uns sehr, Ihnen Frau Dr. Jasmin Geppert als neue ehrenamtliche Verbraucherratsvertreterin im DKE-Komitee „Kühl- und Gefriergeräte“ (DKE/GUK 513.6) vorstellen zu können.

( 2014-12-19 )  Frau Dr. Geppert arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Landtechnik (ILT) im Fachbereich Haushalts- und Verfahrenstechnik an der Universität Bonn. Im Rahmen Ihrer Promotion hat sie untersucht, inwieweit Normmessungen für Kühl- und Gefriergeräte das reale Verbraucherverhalten in Europa widerspiegeln und sich somit vertiefte Kenntnisse zum Verbraucherverhalten als auch zu Normmessungen aneignen können. Darüber hinaus war sie u.a. als Projektleiterin für ein Projekt des Kompetenzzentrums Verbraucherforschung NRW tätig. Hierbei wurden Vorarbeiten für ein größeres Forschungsvorhaben zur personalisierten Informationsbereitstellung sowie der Beeinflussung des Verbraucherverhaltens hin zu einem nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen im Haushalt geleistet. Sollten auch Sie Interesse haben, in der ehrenamtlichen Verbraucherratsvertretung tätig zu werden, um die Verbraucherinteressen in der Normung zu vertreten oder weitere Informationen wünschen, senden Sie uns bitte ... Mehr 

Bild © Adam Gregor / fotolia.com

Gefälschte Arzneimittel Norm will Manipulationen an Arzneimittelverpackungen verhindern

( 2014-09-30 )  Gefälschte Arzneimittel sind weltweit ein Problem. Die Möglichkeiten der Fälschungen sind vielfältig: Es sind Arzneimittel auf dem Markt, die keine Wirkstoffe enthalten oder deren Wirkstoffe falsch dosiert sind. Oder Arzneimittel enthalten falsche Wirkstoffe oder die richtige Menge an Wirkstoffen aber in einer falschen Verpackung. Oder es sind nur Kopien der Original-Arzneimittel oder die Medikamente sind hochgradig verunreinigt oder kontaminiert. Europa hat auf das Problem reagiert und will mit der sogenannten Fälschungsrichtlinie (EU-Richtlinie 2011/62/EU) die Verbraucher besser vor gefälschten Arzneimitteln schützen. Die Europäische Union hat dabei auch die Arzneimittelverpackungen in den Blick genommen. Die äußeren Verpackungen sollen vor Manipulationen geschützt werden. Zum einen ist vorgesehen, dass jede Packung bestimmter, oft gefälschter Arzneimittel, mit einem eindeutigen Zahlencode versehen wird, der bei der Abgabe überprüft werden muss. Hierzu wird es genaue Regelungen ... Mehr 

Go Kart auf einer Kartbahn © Tatiana Belova / Fotolia.com

Sicherheit auf Kartbahnen Norm-Entwurf DIN EN 16230-2 „Freizeitkarts - Teil 2: Sicherheits-

( 2014-09-30 )  Go-Kart fahren zählt zu einem beliebten Freizeitvergnügen. Auf über 220 offiziellen Bahnen kann in Deutschland mit Karts gefahren werden. Für Laien besteht auf diesen Bahnen die Möglichkeit, sich Karts auszuleihen. Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren von Go-Karts sind in der im Jahr 2013 veröffentlichten DIN EN 16230-1 festgelegt. Um einen sicheren Betrieb gewährleisten zu können, müssen jedoch neben Anforderungen an das Go-Kart an sich auch Festlegungen in Bezug auf Kartbahn getroffen werden. Aufbauend auf der DIN EN 16230-1 wird daher derzeit an der DIN EN 16230-2 „Freizeitkarts - Teil 2: Sicherheitstechnische Anforderungen für Kartbahnen“ gearbeitet. Im August dieses Jahres ist der Norm-Entwurf erschienen. Im Teil 2 sind verschiedene sicherheitstechnische Anforderungen an Kartbahnen enthalten, welche für einen sicheren Betrieb eingehalten werden müssen. So ist unter anderem festgelegt, wie breit die Strecke sein muss, wie die Zufahrt gestaltet sein muss und ... Mehr 

Beratungsgespräch über Vermögensanlagen © goodluz / Fotolia.com

Vermögensanlagen für den Privathaushalt Standardisierter Prozess für die Auswahl von Vermögensanlagen für den Privathaushalt

( 2014-07-30 )  Die DEFINO (Gesellschaft für Finanznorm mbH) hat an das DIN den Antrag gestellt, im Rahmen der DIN SPEC nach dem PAS-Verfahren einen standardisierten Prozess für die Auswahl von Vermögensanlagen für den Privathaushalt zu entwickeln. Wenn der Verbraucher Geld anspart, sei es für die Altersvorsorge, für die Ausbildung der Kinder oder zum Beispiel auch für den Erwerb von Wohnungseigentum, erwartet er vor allem eines: Sicherheit und möglichst hohe Erträge (Zinsen, Dividenden etc.). Gleiches gilt für die Vermögensstrukturierung sowie die Vermögensnutzung. Diese Erwartungen werden in der Realität aber leider selten erfüllt. Im Gegenteil, viele Verbraucher erleiden durch Fehlinvestitionen in ungeeignete Vermögensanlagen hohe Verluste. Durch den standardisierten Prozess für die Auswahl soll der Verbraucher beim Vermögensaufbau, der Strukturierung sowie der Vermögensnutzung unterstützt werden. Neben Produktdetails (wie Produktart, Risikoklassifizierung und Laufzeit) kommt der ... Mehr 

Ansicht eines schlafenden Babys im Schlafsack © antjeegbert / Fotolia.com

Normen-Entwürfe für die Schlafumgebung Norm-Entwürfe zu textilen Artikeln für Kleinkinder und Säuglinge für den Bereich Schlafumgebung stehen kurz vor der Veröffentlichung

( 2014-07-30 )  Bereits im Jahr 2007 hat unsere ehrenamtliche Verbrauchervertreterin einen Normungsantrag zu Babyschlafsäcken bei DIN gestellt, welcher durch den Verbraucherrat ausdrücklich unterstützt wurde. Der Normungsantrag wurde jedoch aufgrund mangelnden Interesses und der somit fehlenden Finanzierung nicht angenommen. Im Dezember 2011 – also mehr als vier Jahre später - wurde durch CEN das Mandat M/497 „Normen über bestimmte Produkte für die Bettruhe von Kindern" angenommen, das zuvor von der EU-Kommission verabschiedet wurde. Zu den Produkten, zu denen Normen erarbeitet werden sollen, gehören Babyschlafsäcke, Kinderbettdecken und Bettnestchen. Um das Mandat zu erfüllen, müssen bestimmte Sicherheitsanforderungen in der Norm berücksichtigt werden wie z. B. chemische Anforderungen, Brandverhalten und thermische Eigenschaften, Gefahr durch Wärmestau, physikalische und mechanische Eigenschaften sowie besondere Warnhinweise zum Produkt und der Hygiene. Die bisher stattgefundenen Arbeiten wurden ... Mehr 

Tätowierer beim Arbeiten im Studio © BlueSkyImages / Fotolia.com

Neues VR-Projekt „Anforderungen an das Tätowieren“ Ziel des Projekts ist die Erstellung einer europäischen Norm für Dienstleistungs- und Hygieneanforderungen an das Tätowieren

( 2014-06-30 )  Im Sommer wird mehr Haut gezeigt und somit werden auch mehr Tätowierungen sichtbar. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland rund zehn Millionen Tätowierte. In Europa sind rund zehn Prozent der Bevölkerung, bei den 18- bis 27-Jährigen sogar ein Viertel, tätowiert. Die meisten Personen ließen ihre ersten Tätowierungen im Alter zwischen 16 und 20 stechen. Jedoch unterliegen Tattoos und deren Motive manchem Modewandel, so zählen beispielsweise einst trendige Steißbein-Tattoos heute als Modesünde. Die Folge: Etwa fünf Prozent der Tätowierten wollen das Tattoo entfernen lassen. Hochgerechnet sind es rund 500.000 Menschen, allein in Deutschland. Unzureichende Hygienemaßnahmen während der Tätowierung und während der Pflege des frisch gestochenen Tattoos können zu Infektions- und Viruserkrankungen, insbesondere zu Hepatitis B, führen. Über Aufwand und Risiken bei einem Tattoo (z. B. Infektionsrisiko, mögliche Allergien) sollte der Kunde im Vorfeld der Tätowierung ausführlich informiert ... Mehr 

Neues VR-Projekt: „Natürliche Lebensmittelzutaten“ Gründung eines neuen Spiegelgremiums „Natürliche Nahrungsmittelbestandteile“ und aktive Mitarbeit am Projekt „Natürliche Lebensmittelzutaten“.

( 2014-06-30 )  Ein Verbraucher, der die Auswahl zwischen einem Produkt hat, dessen „Natürlichkeit" ausgelobt wird und einem Produkt, welches hierzu keine Angabe enthält, wird sich, wenn beide zu einem etwa gleichen Preis angeboten werden, vorzugsweise für das „natürliche“ Produkt entscheiden. Dies ist zumindest die Ansicht der Verbraucherzentralen. Der abstrakte Begriff der „Natürlichkeit“ wird vielfältig werbewirksam für Konsumgüter und/oder ihre Zutaten verwendet und lässt dem Anbieter Spielräume. Das Verständnis von Verbrauchern und Lebensmittelwirtschaft zum Begriff „natürlich“ im Lebensmittelbereich geht weit auseinander. Es gibt bisher weder eine Definition noch eindeutige Kriterien für „natürliche Lebensmittelbestandteile“, die eine nationale, europaweite oder gar international rechtliche oder genormte Gültigkeit hätte. Es fehlen klare rechtliche oder genormte Regelungen, die eine eindeutige Verwendung von „sauberen Etiketten“ (Clean Label) garantieren, die Transparenz schaffen und den ... Mehr