DIN Verbraucherrat
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Aktuelles und Hintergrundinformationen über neue Aktivitäten sowie über den Stand aktueller Normungsprojekte des Verbraucherrates
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Verbraucherrat hat Schlichtung zu den Normen der Reihe DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ beantragt Die Einsprüche zu den Norm-Entwürfen der Reihe DIN 4109 wurden dieses Jahr mit dem Ergebnis beraten, dass die von den Verbrauchervertretern geforderte Erhöhung der Schalldämmwerte und die Einführung eines Klassifizierungssystems abgelehnt wurde.
( 2015-12-23 ) Die Überarbeitung der Normenreihe DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ hat im Jahre 2013 zur Veröffentlichung von Norm-Entwürfen zu 8 Teilen von DIN 4109 geführt. Für Verbraucher ist der Teil 1 “Anforderungen an die Schalldämmung“ von maßgeblichem Interesse, da hier die grundlegenden Anforderungen an die Schalldämmung festgelegt sind. Diese sind einzuhalten, wenn eine Immobilie neu erstellt wird und der „Schallschutz nach DIN“ angeboten wird. Dies betrifft sowohl den mehrgeschossigen Wohnungsbau, als auch Reihenhäuser im Hinblick auf Luft- und Körperschall. Die Verbraucherrat-Geschäftsstelle hatte zusammen mit dem Deutschen Mieterbund und dem Berliner Mieterverein schon im Rahmen der Entwurfserarbeitung von DIN 4109 die Erhöhung des Mindestschallschutzes gefordert sowie die Einführung einer dreistufigen Klassifizierung (ähnlich der VDI 4100 „Schallschutz im Hochbau – Wohnungen – Beurteilung und Vorschläge für erhöhten Schallschutz“). Die Einsprüche zu den Norm-Entwürfen der Reihe DIN ... Mehr
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Lebensmittelhygiene Überarbeitung der DIN 10505 „Abtrennung von nicht allseitig geschlossenen Lebensmittelverkaufsstätten“
( 2015-12-23 ) Im Änderungsentwurf A1 zur DIN 10505 „Abtrennung von nichtallseitig geschlossenen Lebensmittelverkaufsstätten“ wurde, wie in dem VR-Newsletter Ausgabe 02 2015 berichtet, eine überwiegend redaktionelle Änderung der Norm für erforderlich angesehen, um DIN 10505 an den Stand der Technik anzupassen. Nach Verabschiedung dieses Entwurfes ist die Herausgabe einer konsolidierten Fassung von DIN 10505 vorgesehen. Neben Änderungen der technischen Spezifikation verschiedener Lüftungseinrichtungen in der Norm DIN 10505:2009-04 ist aufgrund aktueller Rechtsprechung eine Einleitung zur Norm hervorzuheben und beabsichtigt: Nicht allseitig umschlossene Betriebsstätten müssen den einschlägigen Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 sowie den allgemeinen lebensmittelrechtlichen Vorschriften entsprechen. Nach dieser Vorschrift sind Lebensmittel auf allen Stufen der Erzeugung, Verarbeitung und des Vertriebs vor Kontaminationen zu schützen, die sie für den menschlichen Verzehr ungeeignet oder ... Mehr
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Normungsantrag zur Überarbeitung der DIN EN 14059:2002 „Dekorative Öllampen - Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren“ Der DIN-Verbraucherrat hat im November die Überarbeitung der DIN EN 14059 „Dekorative Öllampen – Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren“ aus dem Jahr 2002 beantragt.
( 2015-12-23 ) Durch eine Marktüberwachungsbehörde wurde festgestellt, dass die DIN EN 14059 „Dekorative Öllampen – Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren“ aus dem Jahr 2002 die Anforderungen der allgemeinen Produktsicherheitsrichtlinie nicht im vollen Umfang abdeckt. Der DIN-Verbraucherrat hat dies zum Anlass genommen, im November die Überarbeitung der DIN EN 14059 zu beantragen. Ziel ist es, Anforderungen an das Verschließen zu definieren, da die aktuell gültige Norm diesbezüglich keine Anforderungen festlegt. Auch aus Verbrauchersicht besteht hier dringender Überarbeitungsbedarf. Laut Norm muss sich der Einfüllverschluss nach Abschnitt 4.6 der DIN EN 14059 durch zwei unabhängige Bewegungen öffnen lassen. Die entsprechende Prüfung dazu ist im Abschnitt 5.6 festgelegt. Diese Anforderung erfüllen aber nur manche Verschlüsse, wenn Sie zuvor ordnungsgemäß durch zwei unabhängige Bewegungen verschlossen wurden. Bezüglich des Verschließens der Öllampe legt die aktuell gültige Norm keine ... Mehr
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Positionspapier zum Nachhaltigen Bauen von ANEC veröffentlicht Der Bausektor ist Europaweit für die Verwendung der Hälfte aller abgebauten Rohstoffe verantwortlich.
( 2015-12-23 ) In der Europäischen Union entfallen 40 % des Energieverbrauchs (und den damit verbundenen CO2- Emissionen) auf den Bausektor (darin enthalten der Energieverbrauch für die Nutzung der Gebäude zu Wohnzwecken). Der Abriss von Gebäuden trägt zu 30 % der generierten Abfallmengen bei. (Quelle: European Commission Communication on resource efficiency opportunities in the building sector - COM 2014). Diese Zahlen offenbaren ein erhebliches Verbesserungspotential im Hinblick auf die Reduzierung der Umweltauswirkungen im Baubereich. Zahlreiche Initiativen haben in der Vergangenheit sowohl auf europäischer Ebene, als auch auf nationaler und regionaler Ebene versucht, dieses Problem zu adressieren. Als prominentes Beispiel sei die Energy performance of buildings directive – EPBD genannt. Deren Evaluierung hat die europäische Verbraucherorganisation ANEC zum Anlass genommen, Vorschläge für eine sinnvolle Herangehensweise und zur effektiven Problemlösung zu machen und diese – unter maßgeblicher ... Mehr
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Neues Normungsthema: „E-Zigarette und Liquids für E-Zigaretten“ Die Anzahl der sogenannten „Dampfer“ nimmt stetig zu. Laut einer Umfrage des Deutschen Krebsforschungsinstituts von 2014 probiert jeder fünfte Raucher als Alternative die E Zigarette. Produkte werden in lokalen Shops und über den Onlinehandel verkauft.
( 2015-12-23 ) Stiftung Warentest hatte die aktuelle Studienlage in der Ausgabe 03/2015 dargestellt. Nach jetzigem Forschungsstand schadet das "Dampfen" weniger als das Rauchen einer konventionellen Zigarette. Dennoch sollte das E-Dampfen nicht verharmlost dargestellt werden, denn zurzeit fehlt es an Langzeitstudien und weil so viele verschiedene Geräte und Liquids am Markt erhältlich sind, lassen sich die aktuellen Studienergebnisse nicht auf alle E Zigaretten übertragen. Zudem kann bei Modellen bei denen die Stromspannung variabel eingestellt wird, der Schadstoffgehalt variieren. Demnach besteht dringender Forschungsbedarf zu den gesundheitlichen Auswirkungen von elektronischen Zigaretten. Ebenfalls kritisch gesehen werden E Shishas, die wie bunte Stifte aussehen und damit eine attraktive Einstiegsdroge für Jugendliche darstellen können. Bei dem Konsum von E-Zigaretten werden, ebenso wie bei konventionellen Zigaretten, Emissionen freigesetzt. Diese bestehen aus flüchtigen organischen Substanzen ... Mehr
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Wie nutzen Verbraucher Waschtrockner? Die Ergebnisse einer vom DIN-Verbraucherrat in Auftrag gegebenen Studie zum Verbraucherverhalten bei der Nutzung von Waschtrocknern und zu den Erwartungen an ein zukünftiges Energy-Label liegen nun vor.
( 2015-10-29 ) Zur Nutzung von Waschtrockner gab es bislang nur wenig an Informationen. Nutzen Verbraucher das Gerät überwiegend als Waschmaschine? Wird die Waschbeladung zum Trocknen immer geteilt oder wird durchgängig gewaschen und getrocknet? Welche Erwartungen hat der Verbraucher an ein Energy-Label für Waschtrockner? Das Energy-Label (Energieverbrauchskennzeichnung) für Waschtrockner basiert immer noch auf einer europäischen Richtlinie aus dem Jahr 1996. Die Richtlinien für Waschmaschinen und Wäschetrockner wurden dagegen bereits 2010 bzw. 2012 überarbeitet. Neben dem Layout (Verwendung von Symbolen anstelle von Klartext), wurden auch die Prüfgrundlagen abgeändert. Auch die Einteilung des Energieverbrauchs in unterschiedliche Klassen wurde überarbeitet (Einführung von A+/A++/A+++). Wäschetrockner, Waschmaschinen und Waschtrockner stehen normalerweise im Verkaufsraum dicht beieinander. Für den Verbraucher sind die Angaben auf dem Label (Energie, Wasserverbrauch etc.) einer Waschmaschine und ... Mehr
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Normen zur Kundenzufriedenheit werden überarbeitet Im Internationalen Gremium ISO/TC 176/SC 3 wurden Normen zur Kundenzufriedenheit erarbeitet, welche ursprünglich von COPOLCO beantragt wurden. Diese Normen sind seit 2004 (ISO 10002), 2007 (ISO 10001/3) und 2012 (ISO 10004) veröffentlicht.
( 2015-09-30 ) Durch die unterschiedlichen Veröffentlichungstermine ergibt sich einerseits die Notwendigkeit einer Anpassung aneinander. Andererseits wurden die Normen ISO 9000 und ISO 9001 zum Qualitätsmanagement 2015 neu veröffentlicht und hier wurden neue Prinzipien eingeführt, welche auch die Maßnahmen zur Schaffung von Kundenzufriedenheit betreffen und damit eine Überarbeitung der Normen zur Kundenzufriedenheit erfordern. Die Überarbeitung der genannten vier Normen soll gleichzeitig in einem gemeinsamen Projektkomitee stattfinden, so dass eine homogene Herangehensweise gewährleistet ist und um es den Experten zu ermöglichen an der Überarbeitung aller vier Normen beteiligt zu sein. Viele Organisationen haben für die Interaktion mit ihren Kunden Codes of Conduct aufgestellt, welche die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Beschwerden deutlich verringern können, wenn sie das Verbraucherinteresse von Beginn an im Blick haben und konsequent durchgeführt werden. Dies können beispielsweise ... Mehr
Vermutungswirkung durch Abschnitte der DIN EN 82079-1 Die Norm zu Gebrauchsanleitungen, die DIN EN 82079-1 „Erstellen von Gebrauchsanleitungen - Gliederung, Inhalt und Darstellung - Teil 1: Allgemeine Grundsätze und ausführliche Anforderungen (IEC 82079-1:2012)“ bietet in Bezug auf Produktsicherheit eine wichtige Hilfestellung.
( 2015-09-30 ) Die Normabschnitte 4.7.2 „Positionierung“ und 6.2.1 „Schriftgrößen und Höhen der grafischen Symbole“ der DIN EN 82079-1 lösen die sogenannte Vermutungswirkung gemäß Paragraph § 5 Absatz 2 Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) aus. Beide Abschnitte konkretisieren die Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes. Bei Anwendung dieser Normenabschnitte kann man davon ausgehen, dass eine danach gestaltete Gebrauchsanleitung wesentliche Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes erfüllt. Die Vermutungswirkung gilt nur für Gebrauchsanleitungen von Produkten im nichtharmonisierten Bereich. Beide Abschnitte der Norm wurden durch den Ausschuss für Produktsicherheit (AfPS) ermittelt und die Fundstellen durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Gemeinsamen Ministerialblatt Nr. 24 vom 16. Juni 2015 bekannt gemacht. Die Normabschnitte sind gelistet als „Normen und andere technische Spezifikationen nach dem Produktsicherheitsgesetz – ProdSG Verzeichnis 2: Nicht ... Mehr
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Fahrradparksysteme - Norm kurz vor der Veröffentlichung Die Erarbeitung wurde kürzlich abgeschlossen und die DIN 79008-1 „Stationäre Fahrradparksysteme - Teil 1: Anforderungen“ sowie DIN 79008-2 „Stationäre Fahrradparksysteme - Teil 2: Prüfverfahren“ werden demnächst veröffentlicht.
( 2015-09-30 ) Fahrradfahren in Deutschland Immer mehr Wege werden in Deutschland mit dem Fahrrad zurückgelegt, nicht nur in der Freizeit, sondern auch auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Gerade im Stadtverkehr bietet das Fahrrad im Alltag viele Vorteile gegenüber dem Auto. Neben dem schnelleren Vorankommen im Stadtverkehr sorgt das Radfahren auch für eine bessere Ge-sundheit. Es ist zudem günstiger in Anschaffungs- und Unterhaltskosten im Vergleich zum Auto. Gerade bei täglicher Benutzung wird immer häufiger Wert auf ein höherwertiges Fahrrad gelegt. Dazu zählen natürlich auch die immer beliebter werdenden Elektrofahrräder, mit einem durchschnittlichen Anschaffungspreis von deutlich über 1000€. Hier beginnen jedoch die ersten Probleme, da es häufig nicht möglich ist, das Fahrrad z.B. am Bahnhof, beim Einkaufen oder auch am Arbeitsplatz sicher abzustellen und anzuschließen. Darüber hinaus gibt es häufig nicht ausreichend Stellplätze bzw. sind diese unzureichend angeordnet und ... Mehr
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Studie zur „Analyse von Reklamationsfällen beim Möbelkauf“ beauftragt Der Verbraucherrat hat im Sommer 2015 eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ziel die Analyse aktueller dokumentierter Möbel-Reklamationen ist.
( 2015-09-30 ) Manchmal erleben Verbraucher beim Möbelkauf, egal ob im Möbelhaus, Mitnahmemarkt oder im Internet böse Überraschungen: Die Oberflächen von Möbelstücken einer Zimmereinrichtung passen farblich nicht zusammen, die Lederpolsterung des Sofas wirft Falten, die Montage der neuen Küche wird zum Albtraum. Die Probleme können viele Ursachen haben, aber trotz der weithin bekannten Reklamationsrechte von Verbrauchern werden oftmals berechtigte Reklamationen vom Hersteller oder Lieferanten unter Verweis auf bestehende Regelwerke und Gerichtsurteile abgewimmelt. Der Verbraucherrat hat deshalb im Sommer 2015 eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ziel die Analyse aktueller dokumentierter Möbel-Reklamationen ist. Da es schwierig ist, an diesbezügliche Herstellerangaben zu gelangen, beziehen sich die Reklamationsfälle im Wesentlichen auf dokumentierte Gerichtsgutachten. Dabei werden für definierte Produktkategorien (z. B. Küchenmöbel, Polstermöbel, Betten inkl. Lattenrost und Matratzen) eine ... Mehr