DIN Verbraucherrat
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Aktuelles und Hintergrundinformationen über neue Aktivitäten sowie über den Stand aktueller Normungsprojekte des Verbraucherrates
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Neue Norm für Schlafsäcke als DIN EN ISO erschienen Mit dem neuen Jahr beginnen auch die ersten Planungen für den Campingurlaub im Sommer.
( 2017-03-31 ) Wichtig dabei ist mitunter der richtige Schlafsack. Jedoch unterscheiden sich die verschiedenen Schlafsäcke durchaus erheblich in der funktionellen Ausführung, der Passform, dem Gewicht, der Größe, der Haltbarkeit und besonders dem Temperaturbereich, in dem der Schlafsack verwendet werden soll. Um einen geeigneten Schlafsack für den Urlaub in warmen oder kalten Regionen auszuwählen, kann der Verbraucher der Norm vertrauen. Schlafsäcke waren zunächst in der DIN EN 13537:2012-08 „Anforderungen an Schlafsäcke“ genormt. Seit der Herausgabe dieser Norm haben sich die Produkte auf dem Markt weiterentwickelt, um sich den veränderten Bedürfnissen des Benutzers anzupassen. Die Norm wurde grundlegend überarbeitet mit dem Ziel, sie zu vereinfachen. Dazu wurden Anforderungen und Prüfverfahren entfernt, die sich als nicht ausreichend reproduzierbar erwiesen haben oder die nichts zur Sicherheit und qualitätsbezogenen Leistungsfähigkeit von Schlafsäcken beigetragen haben. Mit der Überarbeitung ... Mehr
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Sicherheit von Plug-in Solarsystemen In letzter Zeit wurde kontrovers über Photovoltaikelemente, die vom Endverbraucher selbst (z. B. am Balkon) installiert und an eine beliebige vorhandene Steckdose angeschlossen werden können, berichtet.
( 2017-03-31 ) Diese dezentrale Art der Energieerzeugung wurde von den Herstellern entsprechender Anlagen als Beitrag zur Energiewende gepriesen, da sie Mietern und Eigentümern von Wohnungen ermöglicht, die so generierte elektrische Energie direkt in das häusliche Stromnetz einzuspeisen und den Lieferbedarf an Strom aus dem öffentlichen Versorgungsnetz zu verringern. Nach wie vor gibt es zu den Sicherheits-aspekten dieser Technik zwei gegensätzliche Positionen. Zum einen wird die Gefahr von Überspannung im Hausnetz (und damit die Gefahr von Kabelbränden) gesehen, sollte der Solarstrom direkt über normale Schutzkontaktsteckdosen in das häusliche Netz eingespeist werden. Der Solarstrom soll daher über einen getrennten, besonders geformten Stecker in eine nur dafür passende Steckdose eingespeist werden, die direkt mit den Schutzeinrichtungen im Zählerschrank verbunden wird. Damit würden die elektrischen Sicherheitseinrichtungen (u. A. Fehlerstrom Schutzschalter) wieder wirken. Nach anderer ... Mehr
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Normung zur Schaffung von sicheren und interoperablen Ausgangsdokumenten Im Europäischen Normungsgremium CEN/TC 224 „Identifikationskarten“ WG 19 „Breeder Documents“ wurde im März 2017 die Erarbeitung einer Technischen Spezifikation zu Ausgangsdokumenten gestartet.
( 2017-03-31 ) Die folgenden Ausgangsdokumente sollen in der Technischen Spezifikation betrachtet werden: Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Sterbeurkunden. Auf der Gründungssitzung der Arbeitsgruppe wurden der Anwendungsbereich und die Zielrichtung der Normung diskutiert. Zunächst beschloss man, sich hauptsächlich den Anforderungen an Sicherheit und Interoperabilität zu widmen ohne dabei die Praktikabilität und die Nutzungs-freundlichkeit aus den Augen zu verlieren. Diese Fokussierung orientiert sich an dem Aktionsplan zu Ausgangsdokumenten, der von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde. Allerdings wird es zunächst kein Mandat der Europäischen Kommission zum Thema geben, da diese Dokumente der Hoheit der einzelnen Staaten unterliegen. Zwei Europäische Forschungsprojekte, namentlich das Fidelity-Projekt und das Origins-Projekt, hatten sich bereits mit der Thematik beschäftigt und Minimalanforderungen aufgestellt sowie ein Beispiel für eine elektronische Geburtsurkunde erarbeitet. Mehr
Interview mit dem ehrenamtlichen Verbraucherratsvertreter Herrn Dr. Gereon Broil Der DIN-Verbraucherrat möchte an dieser Stelle den ehrenamtlichen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihre persönliche Motivation, Sichtweisen und Erfahrungen im Zusammenhang mit der ehrenamtlichen Arbeit für den DIN-Verbraucherrat in der Normung vorzustellen. Wir haben dazu die Form eines Interviews gewählt und freuen uns, diese Reihe mit Herrn Dr. Gereon Broil aus Bonn fortzusetzen.
( 2017-03-30 ) Herr Dr. Broil ist Ökotrophologe und unterrichtet am Institut für Landtechnik (ILT) der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn Sektion Haushaltstechnik. Er ist seit circa 30 Jahren ehrenamtlich für den Verbraucherrat im Bereich Waschmaschinen, Herde und Kochgeschirr in der Normung tätig. DIN-Verbraucherrat (VR): Herr Dr. Broil, was war Ihre Motivation für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Verbraucherrat? Dr. Broil: Verbraucherarbeit bedeutet nicht nur Interessensvertretung, sondern auch Aufklärung und Beratung. Hier verknüpft sich meine Ausbildung mit meinem fachlichen Bedürfnis zur Beratung. Die Arbeit für und mit Verbrauchern ist nicht statisch, vielmehr ändert sich das Verbraucherverhalten kontinuierlich. Dadurch ist auch ständiger Beratungsbedarf vorhanden. VR: Gibt es spezielle Herausforderungen im Rahmen Ihrer Tätigkeit für den Verbraucherrat? Dr. Broil: Bei dieser Tätigkeit hilft es Geduld zu haben und über einen gewissen Grad an Langmut zu verfügen. Man kommt nicht ... Mehr
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DIN-Verbraucherrat veröffentlicht Broschüre „auf Nummer sicher – genormte Fahrräder“ Der DIN-Verbraucherrat informiert in der kostenlosen Broschüre „auf Nummer sicher – genormte Fahrräder“ über Normen im Bereich Fahrräder. Dabei wird erläutert, für welche Anwendungsbereiche die Normen gelten, welche besonders wichtigen Anforderungen darin beschrieben sind und worauf Verbraucher beim Kauf besonders achten sollten.
( 2017-03-08 ) Für Verbraucher ist die Bedeutung der Normung auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich. Insbesondere im Fahrradbereich existieren jedoch eine Vielzahl unterschiedlicher Normen. Dabei sind sicherheitstechnische Anforderungen an die jeweiligen Bauteile eines Fahrrades und die entsprechenden Prüfverfahren festgelegt – von der Gabel über den Lenker und Rahmen bis hin zum Sattel. Zu den derzeit genormten Fahrradtypen zählen City- und Trekkingfahrräder, Mountainbikes, Rennräder, Elektrofahrräder, Kinderfahrräder sowie BMX. Für jeden Fahrradtyp sind die Anforderungen entsprechend des Einsatzgebietes festgelegt. Darüber hinaus existieren weitere Normen zu Reifen, Felgen und Ventilen, Beleuchtung, Fahrradglocken sowie Gepäckträgern. Insgesamt sind in Deutschland derzeit über 20 Normen rund um das Fahrrad veröffentlicht. Auch im Bereich des Fahrradzubehörs ist eine Vielzahl an Produktgruppen genormt. Dazu gehören unter anderem Fahrradhelme, Kindersitze für Fahrräder ... Mehr
Studie zu Kopfverletzungen bei Kindern im häuslichen Bereich
( 2017-03-06 ) Die Ergebnisse einer vom DIN-Verbraucherrat 2016 in Auftrag gegebenen Studie zum Thema: „Durch Unfälle hervorgerufene Kopfverletzungen bei Kindern im häuslichen Bereich und daran beteiligte Produkte“ liegen nun vor. Unfälle sind das Gesundheitsrisiko Nummer eins im Kindesalter. Jährlich erleiden in Deutschland etwa 1,7 Millionen Kinder einen Unfall, rund 500.000 Kinderunfälle passieren zu Hause oder in der Freizeit. Stürze sind dabei in allen Altersstufen die häufigste Unfallursache. Aufgrund ihres schweren Kopfes stürzen Kinder unter fünf Jahren häufiger kopfüber und erleiden folgenschwere Verletzungen. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Sturzunfälle ist mindestens ein Produkt beteiligt, z. B. Treppe, Sitzmöbel, Hochbett, Trampolin oder ein Spielplatzgerät. Der DIN-Verbraucherrat hat eine Studie in Auftrag gegeben, in der Kopfverletzungen bei Kindern bis 14 Jahre, die durch Unfälle in Deutschland oder Österreich im häuslichen Bereich ausgelöst und in einem Krankenhaus behandelt ... Mehr
Interview mit der ehrenamtlichen Verbraucherratsvertreterin Frau Astrid Simon Der DIN-Verbraucherrat möchte an dieser Stelle den ehrenamtlichen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihre persönliche Motivation, Sichtweisen und Erfahrungen im Zusammenhang mit der ehrenamtlichen Arbeit für den DIN- Verbraucherrat in der Normung vorzustellen. Wir haben dazu die Form eines Interviews gewählt und freuen uns, diese Reihe mit Frau Astrid Simon aus Gelsenkirchen fortzusetzen.
( 2016-12-23 ) Frau Simon ist Diplom Oecotrophologin und arbeitet bei der Verbraucherzentrale NRW in der Beratungsstelle in Gelsenkirchen. Sie ist seit fast 20 Jahren ehrenamtlich für den Verbraucherrat im Bereich Möbelstoffe und Brennverhalten von Textilien, Textil- und Polsterverbunden in der Normung tätig. DIN-Verbraucherrat (VR): Frau Simon, wie sind sie zur Verbraucherarbeit in der Normung gekommen? Frau Simon: Meine damalige Kollegin aus der Beratungsstelle Gelsenkirchen der VZ NRW hat mich angesprochen. Sie war als ehrenamtliche Vertreterin des VR zum Normungsseminar eingeladen und konnte aus persönlichen Gründen nicht daran teilnehmen. Also habe ich zugesagt. VR: Sind Sie darüber auf den Verbraucherrat aufmerksam geworden? Frau Simon: Von meiner Kollegin wusste ich schon ein wenig Bescheid. Über das Normungsseminar 1995 in Wiesbaden „Informationen über Produkte: Was trägt die Normung dazu bei?" bin ich dann tiefer in die Thematik eingestiegen. Für die Neueinsteiger gab es eine ... Mehr
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Workshop „Usability und Security“ als Antwort auf Normungsantrag des Verbraucherrates Am 22. Februar 2017 findet bei DIN ein Workshop zum Thema „Usability und Security“ statt.
( 2016-12-23 ) Der DIN-Verbraucherrat hat einen Normungsantrag gestellt, um einen Leitfaden mit einer Methodik zur Auflösung des Zielkonflikts von Anforderungen an die IT-Sicherheit und die Gebrauchstauglichkeit von IT-Technologien zu entwickeln. Folgende Themen bilden die Diskussionsgrundlage des Workshops: Usability ist nicht allein eine Nutzeranforderung, sondern auch Systemanforderung, denn fehlende Usability beeinflusst die Systemleistung im Hinblick auf Faktoren wie Schnelligkeit und Durchsatz, die automatisierte Abwicklung von Abläufen und Fehlerraten von Systemen. Ist die Usability nicht gewährleistet, kann der Nutzer z. B. Angriffe auf sein System/Produkt nicht erkennen und sich vor diesen schützen. Fehlende Usability kann zusätzlich die Akzeptanz der Nutzer negativ beeinflussen. Fehlende Usability kann Fehler und Missbrauch provozieren und damit zu einer Schwächung der IT-Sicherheit führen. Als Grundlage für den Normungsantrag hatte der DIN-Verbraucherrat einige problematische ... Mehr
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Überarbeitung der Norm zu Bestattungsdienstleistungen
( 2016-12-23 ) Ein Thema, das alle Verbraucher betrifft, ist der Tod und die damit verbundenen Dienstleistungen des beauftragten Bestatters. In Deutschland sterben jährlich etwa 860.000 Menschen, wobei die Zahl bei steigender Tendenz schwankt (Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.). Alle Fragen rund um eine Bestattung sind für den Verbraucher höchst sensible Angelegenheiten. Der Verbraucher ist, wenn er den Bedarf für Bestattungsdienstleistungen hat, in einem emotional stark belasteten Zustand und ihm fehlt deswegen oft der klare und kritische Blick auf die ihm angebotene Dienstleistung. Zahlreiche Entscheidungen müssen in kurzer Zeit getroffen werden. Diese reichen von der Bestattungsart, über die Kosten der Bestattung, bis hin zur Organisation einer Trauerfeier. Um die Interessen der Verbraucher in diesen Situationen zu wahren, bedarf es der Normung dieser Dienstleistungen. Im Jahr 2005 wurde von Verbraucher- und Anbieterkreisen eine europäische Norm zu Anforderungen für ... Mehr
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Europäische Norm DIN EN 16889 zu Heißgetränkebereitern Im Oktober 2016 wurde die Europäische Norm DIN EN 16889 „Herstellung und Abgabe von Heißgetränken aus Heißgetränkebereitern — Hygieneanforderungen, Migrationsprüfung“ veröffentlicht
( 2016-12-23 ) Diese europäische Norm, die auf der deutschen Norm DIN 10531 und der italienischen Norm UNI 11460 basiert, legt allgemeine hygienische Anforderungen an die Konstruktion, die Werkstoffe und das Betreiben von Heißgetränkebereitern fest. Sie enthält Anforderungen zum hygienischen und fachgerechten Betrieb, zur Reinigung, Desinfektion, Entkalkung und insbesondere Anforderungen an einen Migrationstest. Unter die Norm fallen alle Kaffee- und Espressomaschinen, seien es Kaffeevollautomaten, Siebträgermaschinen, Automaten mit Kapseln, Pad oder Filter. Aber auch Geräte, die heißen Tee, Kakao und Milchgetränke zubereiten. Nicht nur die gewerblichen Maschinen, auch Geräte für den häuslichen Gebrauch und zur Selbstbedienung werden mit erfasst. Das Kernstück der europäischen Norm ist die Migrationsprüfung. Sie beschreibt ein Prüfverfahren mit dem Ziel, dass keine unzulässigen Schadstoffmengen für Blei und Nickel in das Heißgetränk übergehen können. Im Jahr 2007 fielen einige Kaffeemaschinen ... Mehr