DIN Verbraucherrat
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Aktuelles und Hintergrundinformationen über neue Aktivitäten sowie über den Stand aktueller Normungsprojekte des Verbraucherrates
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DIN-Verbraucherrat veröffentlicht Broschüre „Wissenswertes zum Möbelkauf“ Der DIN-Verbraucherrat informiert in der kostenlosen Broschüre „Wissenswertes zum Möbelkauf“ über Normen im Bereich Möbel. Möbel sollen nicht nur gut aussehen, sie sollen vor allem auch sicher und robust sein und zur individuellen Lebenssituation des Käufers passen. Die kostenlose Broschüre „Wissenswertes zum Möbelkauf“ des DIN-Verbraucherrats gibt Verbrauchern nützliche Hinweise, worauf sie bei der Auswahl ihrer Möbelstücke achten können, damit sie lange Freude an ihrem Kauf haben.
( 2017-12-20 ) Im Mittelpunkt der Broschüre stehen Aspekte, die nach einiger Nutzung von Möbelstücken häufig Anlass zur Reklamation sind – beispielsweise die Lichtechtheit oder Scheuerbeständigkeit von Möbelstoffen. Sie gibt Verbrauchern Tipps und Anregungen, über welche Kriterien sie sich bereits im Vorfeld des Kaufs Gedanken machen können, um dann eine informierte Entscheidung treffen zu können. Das kann zum Beispiel bei Polstermöbeln die Pflege der Bezugsstoffe sein (relevant bei kleinen Kindern oder Haustieren) oder auch die Art der Polsterung (straff/fest/leger). Beispielsweise sitzt bei legerer Polsterung die Bespannung lockerer und es können sich durch die Benutzung Wellen im Bezug bilden. So können sich im Laufe der Zeit durch das regelmäßige Sitzen auf dem Lieblingsplatz Vertiefungen und Mulden ergeben. Das führt bei betroffenen Kunden häufig zu Unzufriedenheit mit dem betroffenen Möbelstück. Mehr
Interview mit dem ehrenamtlichen Verbraucherratsvertreter Herrn Kuretschka Der DIN-Verbraucherrat möchte an dieser Stelle den ehrenamtlichen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihre persönliche Motivation, Sichtweisen und Erfahrungen im Zusammenhang mit der ehrenamtlichen Arbeit für den DIN-Verbraucherrat in der Normung vorzustellen. Wir haben dazu die Form eines Interviews gewählt und freuen uns, diese Reihe mit Herrn Franz Kuretschka aus Stuttgart fortzusetzen.
( 2017-09-29 ) Herr Kuretschka war viele Jahre in der amtlichen Lebensmittelüberwachung am Regierungspräsidium Stuttgart und im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA Stuttgart) mit Sitz in Fellbach als Lebensmittelchemiker tätig. In dieser Zeit hat er als Experte in vielen DIN-Arbeitsausschüssen der Lebensmittelhygiene mitgearbeitet und war auch als Arbeitskreisleiter tätig. Seit seinem Ruhestand vor drei Jahren engagiert sich Herr Kuretschka als ehrenamtlicher Verbraucherratsvertreter, unter anderem in den Normungsarbeiten zu „Haushaltswasserfiltern“ und „Getränkeschankanlagen“. Verbraucherrats-Geschäftsstelle (VR-Gst.): Herr Kuretschka, was war Ihre Motivation für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Verbraucherrat? Herr Kuretschka: Im Rahmen der Amtlichen Lebensmittelüberwachung am CVUA Stuttgart wurde ich vor vielen Jahren in einen Fachausschusses der Deutschen Lebensmittelbuchkommission berufen. Zusammen mit Verbrauchervertretern der Verbraucherzentrale Stuttgart und des ... Mehr
Chemikalien in Verbraucherpodukten – ein neuer Leitfaden für Experten in der Normungsarbeit
( 2017-09-29 ) Produktkomitees stehen immer wieder vor der Frage, ob und wie gefährliche Chemikalien in ihrem Produkt bzw. ihrer Produktgruppe in Normen und Standards geregelt werden können. Sicherlich ist das Vorhaben, Festlegungen zu gefährlichen Chemikalien für das jeweilige Produkt zu treffen, anspruchsvoll und man kann es nicht mal so eben machen. Doch mit Hilfe des neuen CEN-Guide 16 „Guide for addressing chemicals in standards for consumer-relevant products“ bekommen Experten in der Normungsarbeit eine gute Hilfestellung. Der Leitfaden unterstützt Experten bei der Entwicklung von Festlegungen in Produktnormen, die zur Minimierung der Verwendung gefährlicher Chemikalien in Produkten beitragen können. Der Leitfaden fokussiert auf Chemikalien in Verbraucherprodukten, wobei einige Produktgruppen (u. a. elektrische und elektronische Geräte) ausgenommen sind. Er beschreibt umfassend, welche rechtlichen und freiwilligen Regelungen es für Chemikalien in Europa gibt, auf welcher Basis eine ... Mehr
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Normen zu Kundenkontaktzentren und Auftraggebern von Kundenkontaktzentren erschienen
( 2017-09-29 ) Wie im Vorjahr berichtet, wurden in einem internationalen Gremium die Normen DIN EN ISO 18295-1 „Kundenkontaktzentren - Teil 1: Anforderungen an Kundenkontaktzentren“ und DIN EN ISO 18295-2 „Kundenkontaktzentren - Teil 2: Anforderungen für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen von Kundenkontaktzentren“ entwickelt und im Oktober 2017 werden diese DIN-Normen veröffentlicht. Bei der Erarbeitung der internationalen Normen wurden folgende Punkte durch die Verbrauchervertretung eingebracht: Zugänglichkeit für alle Verbraucher (Berücksichtigung von Verbrauchergruppen mit besonderen Bedürfnissen), Beschwerdemanagement, Transparenz der Dienstleistung und der Kosten, Datenschutz, Qualifikation des Call-Center-Personals, Freundlichkeit, soziale Kompetenz und ähnliche "soft skills" des Personals, Qualität der Dienstleistung. Das Ergebnis der Arbeiten wird von der Verbraucherrats-Geschäftsstelle als sehr gut und verbrauchergerecht eingeschätzt. Die Europäische Norm EN 15838 wird durch die ... Mehr
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Normen / Technische Spezifikationen für mobile Bankgeschäfte veröffentlicht
( 2017-09-29 ) Bei COPOLCO, dem Verbraucherkomitee in der internationalen Normung, wurde 2012 das Thema "mobile Bankgeschäfte" als einer der Problembereiche für Verbraucher identifiziert, der vor allem in Zukunft eine immer größere Relevanz haben wird. In Entwicklungsländern ist das Thema mangels Infrastrukturen relevant; in den anderen Ländern ist eine Tendenz zu erkennen, dass elektronische Bankgeschäfte zunehmend über mobile Geräte getätigt werden. Mit der Verbreitung von Smart Phones und Technikkonvergenz werden dadurch auch hier neue Fragestellungen und Probleme aufgeworfen. In Deutschland findet zunehmend eine Verlagerung auf elektronische Bankgeschäfte statt. Nach einer Umfrage des Bankenverbands (BdB) nutzen 44 % der Kunden insgesamt elektronische Angebote, im Bereich der privaten Banken sind dies bereits 58 %. Als ein Hauptgrund für das in den letzten Jahren starke Ansteigen der Nutzung von elektronischen Angeboten wird das Ausräumen von Sicherheitsbedenken genannt. Im Rahmen der ... Mehr
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Arbeiten an DIN SPEC 91360 für den Lebensmittelonlinehandel gestartet
( 2017-09-29 ) Derzeit ist der Lebensmittelonlinehandel im Vergleich zum Lebensmitteleinzelhandel noch ein sehr kleiner Markt, jedoch erzielt der Onlinelebensmittelhandel jedes Jahr ein starkes Plus und wird damit als ein starker Wachstumsmarkt eingestuft. Verbraucherseitig bestehen Vorbehalte aufgrund fehlender Transparenz, bspw. hinsichtlich der Herkunft der Ware, der Sicherheit, der Hygiene und der Kühlung beim Transport sowie gegenüber dem eingesetzten Verpackungsaufwand. Laut der Untersuchung der Verbraucherzentrale Brandenburg vom Januar 2017 „E-Food im Frischemarkt – Marktüberblick und Herausforderungen im deutschen Lebensmittel-Online-Handel“ stellt die Einhaltung die Einhaltung der in der Norm beschriebenen Temperaturen von kühlungsbedürftigen Produkten das größte Problem dar. Bei jedem zweiten Produkt, bei dem die Temperatur unmittelbar nach der Lieferung gemessen wurde, lag die Temperatur teils deutlich über dem Norm-Wert gemäß DIN 10508:2012-03 „Lebensmittelhygiene – Temperaturen für ... Mehr
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Norm-Entwurf zu Tätowierdienstleistungen veröffentlicht Sichere und hygienische Praxis beim Tätowieren - Norm-Entwurf DIN EN 17169 erschienen – Kommentierung bis 22.11.2017 möglich
( 2017-09-29 ) Laut Statistik-Portal Statista ist bei 24 Prozent der Deutschen die Haut mit mindestens einer Tätowierung verziert. In Europa sind rund zehn Prozent der Bevölkerung, bei den 18- bis 27-Jährigen sogar ein Viertel, tätowiert. Unzureichende Hygienemaßnahmen während der Tätowierung und während der Pflege des frisch gestochenen Tattoos können zu Infektions- und Viruserkrankungen, insbesondere zu Hepatitis B, führen. Über Aufwand und Risiken bei einem Tattoo sollte der Kunde im Vorfeld der Tätowierung ausführlich informiert werden, da eine Tätowierung buchstäblich unter die Haut geht und ein Leben lang halten kann. Der aktuelle Norm-Entwurf legt Anforderungen an die Hygiene (vor und während des Tätowierens) sowie für die Nachsorge fest. Es werden im Norm-Entwurf Verfahren beschrieben, um den optimalen Schutz für den Kunden und den Tätowierer zu gewährleisten. Der DIN-Verbraucherrat ist seit Beginn der Arbeiten beteiligt. Verbraucherrelevante Inhalte z.B. bezüglich der Kundeninformation ... Mehr
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Aufblasbare Freizeitartikel Veröffentlichung Normenreihe ISO 25649 „Floating leisure articles for use on and in the water“
( 2017-09-29 ) Sie sollen unsere Freizeit bereichern und Spaß machen, doch wer Schwimmringe, -reifen oder aufblasbare Matratzen im Wasser nutzt, lebte bis vor kurzem unter Umständen gefährlich. Wer denkt dabei schon an Gefahren wie Abtreiben, Einklemmen oder sogar Ertrinken? Für aufblasbare Freizeitartikel gilt die siebenteilige Normenreihe ISO 25649 „Floating leisure articles for use on and in the water“, welche im August dieses Jahres veröffentlicht wurde. Mit der Veröffentlichung als DIN EN ISO Normen ist zeitnah zu rechnen. Für aufblasbare Freizeitartikel wie Delfine oder Krokodile, die länger als 1,20 m sind, gelten die speziellen Sicherheitsanforderungen der ISO 25649. Ab dieser Größe gelten Produkte als anfällig für Winddrift und es besteht das Risiko des Abtreibens. Diese Produkte müssen zudem eine aktive Restsicherheit besitzen, das heißt im Notfall muss ein Restauftrieb vorhanden sein, um sich über Wasser halten zu können. Als Grundlage für die Erarbeitung der ISO Normenreihe diente ... Mehr
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Wie kommt der Strom in die Steckdose?
( 2017-09-29 ) Seit einiger Zeit werden Photovoltaikelemente (steckerfertige PV-Systeme) auf dem deutschen Markt angeboten, die von Endverbrauchern selbst (z. B. an Balkonen) installiert und an eine beliebige vorhandene Steckdose angeschlossen werden können. Die so generierte elektrische Energie wird direkt in den Verbrauchsstromkreisen genutzt und verringert den Lieferbedarf von Strom aus dem öffentlichen Versorgungsnetz. Ob diese Anlagen nach den gültigen Richtlinien auf die beschriebene Weise angeschlossen und betrieben werden dürfen, ist derzeit umstritten. Insofern besteht für die Nutzung dieser gesellschaftlich wünschenswerten Kleinsysteme zur Energieerzeugung derzeit keine Rechtssicherheit. Dies ist aus Verbrauchersicht unbefriedigend. Daher wurde bei der DKE ein Arbeitskreis eingerichtet mit dem Ziel, eine neue Produktnorm für diese Gerätegruppe zu schaffen. Gleichzeitig müssen weitere, damit zusammenhängende Regelwerke angepasst werden, um den Betrieb der steckerfertigen PV-Systeme zu ... Mehr
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Norm-Entwurf erschienen - Hoverboards und mehr Die Elektromobilität erobert immer mehr auch die Mikromobilität. Dabei werden kleine Fahrzeuge, wie zum Beispiel Tretroller - oder neudeutsch Kick-Scooter genannt-, elektrifiziert.
( 2017-09-29 ) Es werden aber auch komplett neue Fahrzeugkonzepte entwickelt und auf den Markt gebracht. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind selbst-balancierende Fahrzeuge wie Segways und Hoverboards. Diese Fahrzeuge sind ideal für kurze innerstädtische Entfernungen, die dadurch schnell und emissionsfrei zurückgelegt werden können. Große Unsicherheit herrscht jedoch noch immer hinsichtlich der mechanischen und elektrischen Sicherheit dieser Fahrzeuge. Durch Festlegung von Anforderungen und entsprechenden Prüfverfahren können Normen einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit dieser Fahrzeuge leisten. Aus diesem Grund läuft derzeit die Erarbeitung einer Europäischen Sicherheitsnorm. Hierbei werden sowohl Kick-Scooter als auch selbst-balancierende Fahrzeuge behandelt. Beide Fahrzeugtypen werden als persönliche Leichtelektrofahrzeuge (PLEV) bezeichnet. Nach mehreren Jahren Erarbeitungszeit wurde nun der europäische Norm-Entwurf DIN EN 17128 „Nicht-Typ zugelassene leicht motorisierte Fahrzeuge für den ... Mehr