Aktuelles zum Thema Klimawandel

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Die Referenten der Multi-Stakeholder-Konferenz „Standardisation – a strategic instrument for climate action and the global digital energy transition”
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G7: Normen und Standards als strategische Instrumente für Klimaschutz und die globale Energiewende nutzen

(2022-09-08)  Im Rahmen seiner diesjährigen G7-Präsidentschaft hat die Bundesregierung die strategische Bedeutung von Normen und Standards für die Bekämpfung des Klimawandels und die digitale globale Energiewende auf die Agenda des Austauschformates der bedeutendsten Industriestaaten der westlichen Welt gesetzt. Unter dem Titel „Standardisation – a strategic instrument for climate action and the global digital energy transition” veranstaltete das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am 7. September 2022 eine hochrangige hybride Multi-Stakeholder-Konferenz im Rahmen der Aktivitäten der G7-Digitalminister. BMWK-Staatssekretär Udo Philipp betonte in seiner Eröffnungsrede: „Wir befinden uns mitten im digitalen und grünen Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen und digitalisierten Wirtschaft. Als G7 wollen wir Vorreiter für den Klima- und Umweltschutz sein und eine digitale, globale Energiewende beschleunigen. Mit der Unterstützung der internationalen Normung und ... Mehr 

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CO2 im Boden speichern?

(2022-08-10)  Schätzungen zufolge ist der landwirtschaftliche Sektor für bis zu 14% des Ausstoßes der gesamtdeutschen Treibhausgase verantwortlich. Diese stammen dabei aus verschiedenen Quellen – eine ist die Bewirtschaftung von landwirtschaftlich genutzten Böden. Durch eine Veränderung der Fruchtfolge, alternative Bewirtschaftungsmethoden oder konservierende Bodenbearbeitung kann CO2 aus der Atmosphäre als Kohlenstoff in und auf Böden gespeichert werden. Dieses Potenzial muss in Zukunft genutzt werden, um beispielsweise die Klimaziele des landwirtschaftlichen Sektors einhalten zu können. Auf Grundlage dieser Potenziale hat sich ein neues Geschäftsmodell entwickelt, welches zum Ziel hat, die Einsparungen an CO2 für Landwirt*innen zu vergüten. Dieses sogenannte Carbon Farming ist bereits in der Praxis angekommen und bietet die Chance, Klimaschutzleistungen der Landwirte durch privatwirtschaftliche Initiativen zu entlohnen. Hier werden landwirtschaftliche Bewirtschaftungsformen honoriert, die ... Mehr 

Bundesbauministerin Klara Geywitz betonte in ihrer Festrede den Beitrag von Normen, um die anstehende grüne und digitale Transformation des Bauwesens voran zu bringen.
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Fokus auf Nachhaltigkeit und EffizienzDIN-Normenausschuss Bauwesen mit Zukunftssymposium zur grünen und digitalen Transformation der Bauwelt anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums

(2022-06-24)  Mit dem Zukunftssymposium Bau und einer Festveranstaltung in Berlin hat der Normenausschuss Bauwesen (NABau) des Deutschen Instituts für Normung (DIN e. V.) sein 75-jähriges Jubiläum gefeiert. Gemeinsam mit rund 230 Teilnehmenden vor Ort und virtuell blickte der NABau am Donnerstagnachmittag, 23. Juni, auf dem Symposium in die Zukunft und diskutierte mit hochrangigen Gästen, welchen Beitrag Normung und Standardisierung zur grünen und digitalen Transformation des Bauwesens leisten können. Bei der anschließenden Abendveranstaltung ehrten Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Dr. Albert Dürr, Geschäftsführender Gesellschafter bei Wolff & Müller Holding GmbH & Co. KG, sowie Daniel Schmidt, Mitglied des Vorstandes (CFO) bei DIN e. V., das Engagement des Normenausschusses. Einblicke in die Bauwelt von morgen Branchenexpert*innen und Interessierte erhielten beim Zukunftssymposium umfassende Einblicke: Im Themenblock „Bauen und Umwelt“ gab Prof. Dr.-Ing. Mehr 

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Normung bringt Klimaschutz voranErgebnisse des Deutschen Normungspanels 2022 veröffentlicht

(2022-05-24)  Normen sind ein wichtiges Werkzeug, um den Klimawandel zu bekämpfen. Das zeigen die Ergebnisse des Deutschen Normungspanels 2022, dessen Schirmherr das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ist. „Normen können einen wichtigen Beitrag leisten, damit eine klimaneutrale und nachhaltige Wirtschaft Wirklichkeit wird. Sie helfen den Unternehmen dabei, technische Vorschriften zu erfüllen und neue Märkte für klimaneutrale und nachhaltige Produkte zu erschließen.“, erläutert die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Franziska Brantner. „Dabei können wir den Kampf gegen den Klimawandel nur im internationalen Verbund erfolgreich führen. Deshalb rückt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Normung auch bei der deutschen G7 Präsidentschaft in den Fokus.“ Die Studie zeigt: Um den Klimawandel zu bewältigen und eine grüne Transformation zu erreichen, sind Normen zentral. Knapp 75 Prozent der befragten ... Mehr 

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Nachhaltigkeitsfaktoren in der FinanzberatungDIN veröffentlicht Norm-Entwurf zur „Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen"

(2022-05-06)  Unter breiter Beteiligung von Versicherungsgesellschaften, Banken, Kapitalanlage-Gesellschaften, Vertrieben, Maklern, Verbänden, Nachhaltigkeits-Experten, Verbraucherschützern und Wissenschaftlern hat der Arbeitsausschuss NA 159-07-01 AA „Finanzdienstleistungen für den Privathaushalt“ beim Deutschen Institut für Normung (DIN) im Dezember 2021 ein Projekt zur Erarbeitung eines Moduls „Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen“ zur bestehenden DIN-Norm 77230 gestartet. Nach viermonatiger Diskussions- und Erarbeitungsphase wurde nun der Norm-Entwurf vom Arbeitsausschuss verabschiedet und am 6. Mai 2022 veröffentlicht. Das ESG-Modul (Environment, Social, Governance) soll nach den Vorstellungen der Initiatoren zukünftig als Bestandteil der ganzheitlichen Finanzanalyse, aber auch losgelöst davon anwendbar sein. Die modulare Erweiterung der „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ nach DIN 77230 begründen die Ausschuss-Expert*innen damit, dass Nachhaltigkeitspräferenzen Einstellungen und ... Mehr 

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Mit Strom zu recyceltem BetonNeuer Standard DIN SPEC 18212 unterstützt bei der Wiederverwertung von Betonbruch

(2022-02-01)  Wenn’s blitzt, muss es kein Unwetter sein: Elektrizität kann auch Verbundwerkstoffe im Rahmen eines Recyclingprozesses effizient trennen. „Elektrodynamische Fragmentierung“ (EDF) heißt ein Verfahren, mit dem sich etwa Beton mittels ultrakurzer Stromschläge einfach in seine Bestandteile Gesteinskörnung und Zementstein zerlegen lässt. Die Methode verspricht eine vollständigere Trennung der Komponenten als es bei einer mechanischen Betonzerkleinerung möglich ist. Ein neuer Standard unterstützt jetzt das Potenzial der EDF: Die DIN SPEC 18212 beschreibt, wie Anwender*innen die Qualität der freigelegten Gesteinskörnungen bestimmen können – eine wichtige Voraussetzung für die Wiederverwendung dieser Rezyklate. Das Dokument mit dem Titel „DIN SPEC 18212 – Betonrecycling – Qualitätssicherung bei der elektrodynamischen Fragmentierung von Betonbruch“ ist ab sofort kostenlos über www.beuth.de erhältlich. Sauber freigelegt Recycling und Wiederverwertung von Betonbruch nehmen für die ... Mehr 

Geschäftsfeldleiterin Wasserstofftechnologien: Dr. Lydia Vogt
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Neue Geschäftsfeldentwicklung Wasserstofftechnologien

(2022-01-14)  Wasserstoff kommt beim Gelingen der Energiewende in der Industrie, im Verkehr oder im Wärmesektor eine zentrale Rolle zu: Er ermöglicht auf Basis erneuerbarer Energien die Treibhausgasemissionen drastisch zu senken. Sowohl mit der europäischen als auch mit der nationalen Wasserstoffstrategie wird der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur forciert, in der Wasserstoff als Energieträger, -speicher und als Element der Sektorkopplung eingesetzt werden soll. Dabei spielen Normen und Standards eine wesentliche Rolle, beispielsweise beim Aufbau eines einheitlichen europäischen Wasserstoffnetzes, der Qualitätssicherung und Gewährleistung von Nachhaltigkeitsaspekten. Um die Entwicklung und Etablierung von Wasserstofftechnologien zukünftig noch stärker zu begleiten, betreut ab 1. Januar 2022 Dr. Lydia Vogt das neue Geschäftsfeld Wasserstofftechnologien bei DIN. Aufgabe von Dr. Lydia Vogt ist es, die Bedürfnisse der Akteur*innen im Bereich Wasserstofftechnologien zu identifizieren und zu ... Mehr 

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Globale Standards für die digitale Landwirtschaft

(2022-01-12)  Eine internationale Beratungsgruppe aus Expert*innen erarbeitet eine Normungsroadmap zu Smart Farming und wird damit einen strategischen Fahrplan für die internationale Normung und Standardisierung aufzeigen. Während die Weltbevölkerung wächst, wirken sich die Folgen des Klimawandels auch in der Lebensmittelerzeugung zunehmend aus. Die Landwirtschaft steht deshalb vor großen Herausforderungen und der Druck steigt, produktiver und effizienter zu werden. Mit ihren internationalen Lieferketten funktioniert die Lebensmittelproduktion heute global, so muss auch ihre Umgestaltung nur auf dieser Ebene erfolgen. Deshalb hat die internationale Normungsorganisation ISO (International Organization for Standardization) auf einen Antrag des Deutschen Instituts für Normung (DIN) die „strategische Beratungsgruppe Smart Farming“ (ISO SAG Smart Farming) ins Leben gerufen. Diese erarbeitet ab sofort eine erste internationale Normungsroadmap zum Thema Smart Farming – dem Einsatz moderner ... Mehr 

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DIN-Projekt zur Abfrage von Nachhaltigkeitsfaktoren in der Finanzberatung gestartet

(2022-01-07)  Unter breiter Beteiligung von Versicherungsgesellschaften, Banken, Kapitalanlage-Gesellschaften, Vertrieben, Maklern, Verbänden, Nachhaltigkeits-Experten, Verbraucherschützern und Wissenschaftlern hat der Arbeitsausschuss NA 159-07-01 AA „Finanzdienstleistungen für den Privathaushalt“ beim Deutschen Institut für Normung (DIN e. V.) ein Projekt zur Erarbeitung eines Moduls „Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen“ zur bestehenden DIN-Norm 77230 gestartet. Das ESG-Modul (Environment, Social, Governance) soll nach den Vorstellungen der Initiatoren zukünftig als Bestandteil der ganzheitlichen Finanzanalyse, aber auch losgelöst davon anwendbar sein. Die modulare Erweiterung der „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ nach DIN 77230 begründen die Ausschuss-Mitglieder damit, dass Nachhaltigkeitspräferenzen Einstellungen und Verhalten von Menschen beeinflussen und deshalb einen Teil der Lebenssituation des analysierten Privathaushalts ausmachen. „Verbraucher werden sehr bald den ... Mehr 

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Schub fürs Kunststoff-RecyclingNeuer Standard für die Klassifizierung von Kunststoff-Rezyklaten veröffentlicht

(2021-11-12)  Riesige Mengen Kunststoff schaffen es nicht in den Recycling-Kreislauf, sondern landen in der Verbrennung. Hinzu kommt: hochwertige Kunststoffrezyklate sind teilweise nicht verfügbar und der Einsatz ist in einigen Fällen noch teurer als Neuware. Kunststoffabfälle zu Rezyklaten aufzubereiten, die sich erneut in gleich- oder höherwertigen Produkten einsetzen lassen, ist bis heute eine Herausforderung. Denn die Materialqualität schwankt und bislang fehlte eine nach Informationstiefe abgestufte und einheitliche Beschreibung der Rezyklate aller Polymerarten und deren Qualität. Das soll sich jetzt ändern – mit der neuen DIN SPEC 91446 „Klassifizierung von Kunststoff-Rezyklaten durch Datenqualitätslevel für die Verwendung und den (internetbasierten) Handel“. Die DIN SPEC 91446 ermöglicht es, Kunststoffrezyklate nach vier unterschiedlich umfangreichen Datenqualitätsstufen zu klassifizieren. Der neue Standard soll den Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine konsistente ... Mehr