DIN Verbraucherrat

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Aktuelles und Hintergrundinformationen über neue Aktivitäten sowie über den Stand aktueller Normungsprojekte des Verbraucherrates

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Normenreihe DIN 33961 überarbeitet Normenreihe DIN 33961 Fitness-Studio – Anforderungen an Studioausstattung und -betrieb überarbeitet

( 2015-05-20 )  Zu den bislang veröffentlichten drei Teilen von DIN 33961 „Grundlegende Anforderungen“, „Gerätegestütztes Herz- und Kreislauftraining“ und „Gruppentraining“ wurde unter Beteiligung des DIN-Verbraucherrates ein vierter Teil „Gerätegestütztes Krafttraining“ erarbeitet. Einige Anforderungen dazu waren bereits im bisherigen Teil 1 „Grundlegende Anforderungen“ enthalten und wurden von dort in den Teil 4 verschoben und ergänzt. Deswegen musste auch der Teil 1 überarbeitet werden. Die Normenreihe war erarbeitet worden, um Anforderungen an die Qualität hinsichtlich Studioausstattung und –management sowie Sicherheit und Hygiene festzulegen und die angebotene Dienstleistung vergleichbar zu machen. Dies betrifft Aspekte wie das Vorhandensein einer ausreichenden Personalqualifikation der Trainer; das Angebot eines Eingangsgesprächs mit schriftlicher Dokumentation und mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens; eine möglichst verbraucherfreundliche Gestaltung des Kundenvertrages (z. B. dass ... Mehr 

Kinder springen auf einem Trampolin © Fotolia: Claudia Paulussen

DIN EN 71-14 erstmalig veröffentlicht DIN EN 71-14 „Trampoline für den häuslichen Gebrauch“ wurde erstmalig im März veröffentlicht

( 2015-03-31 )  Wer Kinder hat, weiß: Ein Trampolin gehört inzwischen zur Spielausrüstung im eigenen Garten. Dabei werden jedoch häufig die Risiken unterschätzt, die von Trampolinen ausgehen. Um dem Abhilfe zu schaffen und die Verletzungsrisiken zu minimieren, wird seit Jahren auf europäischer Ebene im CEN/TC 52/WG 10 „Safety of toys – Activity toys“ an einer Norm gearbeitet. Nach langjährigen Arbeiten sowie zwei CEN-Umfragen wurde die DIN EN 71-14 „Trampoline für den häuslichen Gebrauch“ im März 2015 erstmalig veröffentlicht. Im Rahmen der Umsetzung der Richtlinie 2009/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2009 über die Sicherheit von Spielzeug wurde die DIN EN 71-14 am 13. März im Amtsblatt der Europäischen Union erstmalig gelistet. Der DIN-Verbraucherrat hat intensiv an der Norm FprEN 71-14 „Trampoline für den häuslichen Gebrauch“ mitgearbeitet und zu beiden CEN-Umfragen umfangreiche Kommentare eingereicht. Dabei lag das Ausgenmerk aus Verbrauchersicht vor allem auf ... Mehr 

Bedienteil in einem Aufzug © vera7388 / Fotolia.com

Überarbeitung der DIN EN 81-70 Die europäische Norm DIN EN 81-70 „Sicherheitsregeln für die Konstruktion und den Einbau von Aufzügen - Besondere Anwendungen für Personen- und Lastenaufzüge - Teil 70: Zugänglichkeit von Aufzügen für Personen einschließlich Personen mit Behinderungen“ wird überarbeitet

( 2015-03-31 )  Diese Norm stammt aus dem Jahr 2004 und wird zurzeit auf europäischer Ebene überarbeitet. Dabei wurde von Seiten der Industrie auch der Vorschlag gemacht, Touchscreens in Aufzügen zuzulassen. Dies würde in besonderem Maße die Möglichkeit blinder und sehbehinderter Menschen einschränken, den Aufzug ohne fremde Hilfe zu benutzen. Grundsätzlich sind Touchscreens von dieser Benutzergruppe bedienbar, wenn einige Rahmenbedingungen eingehalten werden: Touchscreens müssen leicht auffindbar sein, Funktionen dürfen nicht durch zufällige Berührungen ausgelöst werden, die Bedienung ist so einfach gestaltet, dass auch nicht technik-affine Personen damit umgehen können und die akustische Sprachausgabe ist auch für Menschen geeignet, die schwer hören (was auch für die alternde Durchschnittsgesellschaft ein Problem darstellt). Neben Vertretern des Europäischen Blindenverbandes (EBU) nimmt von Seiten der europäischen Verbraucherorganisation ANEC eine ehrenamtliche Vertreterin an der Überarbeitung ... Mehr 

Zwei Fahrradfahrer mit Helm © ARochau / Fotolia.com

Normung von Fahrradhelmen DIN-Verbraucherrat beteiligt sich an der Normung von Fahrradhelmen

( 2015-03-31 )  Fahrradhelme schützen Über Fahrradhelme werden zurzeit viele kontroverse Diskussionen geführt – insbesondere im Hinblick auf eine mögliche gesetzliche Helmpflicht für Fahrradfahrer. Weitestgehend unstrittig ist hingegen, dass Fahrradhelme je nach Unfallart das Verletzungsrisiko des Kopfes deutlich verringern können. Zu diesem Ergebnis kam auch eine kürzlich vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) in Auftrag gegebene und von der der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München durchgeführte Studie. Darin wurden 543 Unfälle mit verletzten Radfahrern aus den Jahren 2012 und 2013 detailliert untersucht. Darüber hinaus wurde die Verkehrsopferdatenbank der LMU genutzt. Die Studie gibt Auskunft über die häufigsten Unfallarten sowie über die jeweilige Verletzungsarten und deren Schwere bei Radfahrern. Typische Unfallabläufe waren: Alleinunfall mit Sturz auf die Seite oder über den Lenker und bei schweren Kollisionen mit Pkw der seitliche Anstoß mit ... Mehr 

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Onlinekundenbewertungen Neues Projekt des DIN-Verbraucherrates

( 2015-03-31 )  Vergleichsseiten und Bewertungsportale im Internet sind bei Verbrauchern zunehmend gefragt, da die Bewertungen anderer Nutzer eine effektive Hilfe bei der eigenen Kaufentscheidung sein können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich die Verbraucher auf die Informationen von Vergleichs- und Bewertungsportalen verlassen können. Die Methoden der Portale sind jedoch oft undurchsichtig: Die Verbraucher können nicht einschätzen, wie ein Ranking ermittelt wird; beispielsweise ist oft nicht klar, ob negative oder auch positive Bewertungen überhaupt überprüft wurden. Die Normung kann einen Beitrag leisten, eine qualitativ hochwertige, verlässliche Verbraucherinformation sicherzustellen. Auf internationaler Ebene wurde auf Anregung des französischen Normungsinstituts AFNOR das neue Technische Komitee ISO/TC 290 „Online reputation“ gegründet. Im Fokus der Normung stehen Methoden, Instrumente und Vorgehensweisen im Kontext der Onlinekundenbewertungen. Hierbei soll das Ziel verfolgt ... Mehr 

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Leitfaden zu Grundpreisangaben Auf internationaler Ebene wurde das Normungsprojekt „Leitfaden zu Grundpreisangaben“ gestartet und ein ISO/TC 294 gegründet.

( 2015-03-31 )  Auf internationaler Ebene wurde das Normungsprojekt „Leitfaden zu Grundpreisangaben“ gestartet und ein ISO/TC 294 gegründet. Grundpreise sind eine wichtige Verbraucherinformation, um anhand einfacher Vergleiche fundierte Entscheidungen zu treffen. Sie helfen Verbrauchern, die Preise von Produkten zu beurteilen und verschiedene Packungsgrößen miteinander zu vergleichen. Die Angabe von Grundpreisen hat sich weltweit in verschiedenen Ländern durchgesetzt. In den Ländern der Europäischen Union, in Argentinien, Australien, Chile, Costa Rica oder den Vereinigten Staaten von Amerika gelten gesetzliche Regelungen, in Neuseeland oder Südafrika gibt es freiwillige Vereinbarungen. Obwohl die Grundpreisangaben so wichtig sind, wird es Verbrauchern nicht leicht gemacht. Insbesondere am Selbstbedienungsregal treten Probleme auf: Verbraucher erkennen die Grundpreisangabe als solche nicht neben den anderen Angaben auf dem Regalschild. Oder die Grundpreisangaben sind in so kleiner Schrift ... Mehr 

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Erkennen von Angriffen auf Biometrische Systeme Durch die Nutzung biometrischer Anwendungen (Gesichtserkennung und Fingerabdruck) im internationalen Grenzverkehr ist jeder Verbraucher davon betroffen, wenn seine biometrischen Merkmale gefälscht oder gegen seinen Willen genutzt werden.

( 2015-03-31 )  Biometrische Systeme werden zur Zeit insbesondere an Grenzübergängen und bei hoheitlichen Anwendungen genutzt. Auch sogenannte Commodity-Anwendungen, d. h. biometrische Anwendungen mit denen Nutzer eine höhere Bequemlichkeit und Nutzungsfreundlichkeit und schnellere Prozesse verbinden, z. B. Nutzung der Gesichtserkennung zum Entsperren des Computers oder Nutzung des Fingerabdrucks zum Entsperren des Mobiltelefons, finden eine immer größere Verbreitung. Einerseits können biometrische Systeme dem Nutzer eine erhöhte Sicherheit und eine bequemere Nutzung bieten, andererseits kann dies nur dann umgesetzt werden, wenn sichergestellt ist, dass Attacken auf das System, z. B. durch gefälschte Fingerabdrücke (Gummifinger) oder durch veränderte biometrische Fotos, minimiert werden und von dem System erkannt werden. Die Möglichkeit, insbesondere beim Fingerabdruck, ein Duplikat eines existierenden Fingerabdrucks herzustellen gibt es und sie wurde an Hand prominenter Beispiele in jüngster ... Mehr 

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Neue Studie zu Backstationen Studie „Verbraucherverhalten im Selbstbedienungsbereich von Backstationen im Einzelhandel“ veröffentlicht

( 2015-03-31 )  Immer mehr Verbraucher kaufen ihr Brot und ihre Brötchen nicht beim Bäcker, sondern in Backstationen und Backshops in Selbstbedienung (SB). Mittlerweile werden in Deutschland zwei von drei Broten dort eingekauft. Deshalb hat der DIN-Verbraucherrat in einer Studie das Verbraucherverhalten beim Umgang mit den angebotenen Backwaren in SB-Backstationen und SB-Backshops (inklusive SB-Brotschneidemaschinen) untersuchen lassen. Dabei wurde auch ermittelt, ob die entsprechenden Normen unter Berücksichtigung des Verbraucherverhaltens die Aspekte der Hygiene, der Sicherheit und der Information hinreichend abdecken. Auf Basis der Ergebnisse wurden Empfehlungen abgeleitet, wie die relevanten Normen noch ergänzt und optimiert werden können. Bei der Studie wurde in drei Untersuchungsschritten vorgegangen. Schritt 1: Marktbegehungen in 53 SB-Backstationen und SB-Backshops und eine daraus resultierende Liste an Kriterien, die als Grundlage für die Verbraucherbeobachtungen in Schritt 2 der Studie ... Mehr 

Fahrradradtour  in der Gruppe © Mikael Damkier / Fotolia.com

Fahrradnorm kurz vor der Veröffentlichung Die Normenreihe DIN EN ISO 4210-Teile 1 bis 9 „Fahrräder - Sicherheitstechnische Anforderungen an Fahrräder“ wird voraussichtlich im Januar 2015 in Deutschland veröffentlicht.

( 2014-12-19 )  Derzeit sind Sicherheits- anforderungen und Prüfverfahren für die drei Fahrradtypen: City-Trekking Fahrrad, Mountainbike und Rennrad in drei separaten Europäischen Normen aus dem Jahr 2006 festgelegt. Bei der systematischen 5-Jahresüberprüfung 2011 haben sich die Mehrzahl der europäischen Normungsorganisation sowie der DIN-Verbraucherrat für die Revision dieser Normen ausgesprochen. Die beteiligten Experten entschieden, die Revision zu nutzen und eine neue internationale Norm auf Basis der europäischen Fahrradnormen zu erstellen. Die Erarbeitung der Internationalen Fahrradnorm (ISO 4210) erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem europäischen und internationalen Normenausschuss für Fahrräder entsprechend der Wiener Vereinbarung. Demnach wird die Facharbeit nur auf einer Normungsebene durchgeführt und durch parallele Abstimmungsverfahren die gleichzeitige Anerkennung als ISO und EN Normen herbeigeführt. Mittlerweile sind die Arbeiten abgeschlossen und die DIN EN ISO 4210 Teil 1 ... Mehr 

Bild © Prof. Dr. Thorsten Sander

Genormte Geruchs- und Geschmackstests Überarbeitete DIN 10964 „Sensorische Prüfverfahren - Einfach beschreibende Prüfung“ veröffentlicht

( 2014-12-19 )  Die Sensorik ist ein Fachbereich der Lebensmittelanalytik. Dabei fungiert der Mensch mit all seinen Sinneswahrnehmungen Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Fühlen als ideales Messinstrument. Die Aussagekraft dieses Untersuchungsverfahrens ist durch kein anderes zu ersetzen. Sensorische Prüfungen erfolgen in der Produktentwicklung, bei Qualitätskontrollen oder im Rahmen von behördlichen Untersuchungen. Auch die Stiftung Warentest untersucht bei Lebensmittelwarentests mitunter die sensorische Beschaffenheit von Lebensmitteln zum Beispiel von Kaffee, Saft, Joghurt und vielen anderen Produkten. Die Ergebnisse der Prüfungen geben Auskunft über die Beschaffenheit und die Veränderung von Lebensmittelproben sowie über die Akzeptanz von Produkten beim Verbraucher. Es gibt unterschiedliche sensorische Methoden. Eine grundlegende Methode ist die sogenannte „einfach beschreibende Prüfung“ nach DIN 10964. Die Norm legt ein sensorisches Prüfverfahren zur Beschreibung von Merkmalen oder ... Mehr