DIN Verbraucherrat

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Aktuelles und Hintergrundinformationen über neue Aktivitäten sowie über den Stand aktueller Normungsprojekte des Verbraucherrates

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Normenteile DIN EN 747-1 und 2 „Etagen- und Hochbetten“ werden überarbeitet

( 2021-03-31 )  Bereits im Jahr 2018 wurde der Beschluss gefasst, die DIN EN 747-1 und 2 „Etagenbetten und Hochbetten“ zu überabreiten. Die Norm legt u. a. Anforderungen an die Höhe der Absturzsicherung, Fangstellen, die Stufentiefe und Breite der Auftritte sowie an die Standsicherheit fest. Für die Überarbeitung der beiden Normteile wurde eigens eine ad-hoc Gruppe innerhalb der CEN/TC 207/WG 2 „Requirements for Children’s & Nursery Furniture“ ins Leben gerufen. In den letzten Jahren haben bereits diverse nationale und auch europäische Sitzungen zu vornormativen Arbeiten zur Überarbeitung der beiden Normenteile stattgefunden. Auch der Endbericht der durch den DIN-Verbraucherrat durchgeführten und Anfang 2017 veröffentlichten Studie „Durch Unfälle hervorgerufene Kopfverletzungen bei Kindern im häuslichen Bereich und daran beteiligte Produkte“ unterbreitet für die DIN EN 747-1 und 2 „Etagenbetten und Hochbetten“ Verbesserungsvorschläge zur Überarbeitung der beiden Normteile. Die Ergebnisse der ... Mehr 

Sitzmöbel für Personen mit höherem Nutzergewicht Sitzmöbel für Übergewichtige
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DIN 4573 „Sitzmöbel für Personen mit höherem Nutzergewicht - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren" im März 2021 veröffentlicht

( 2021-03-31 )  Die Gewichtszunahme von Menschen aller Altersklassen in der Bevölkerung ist ein Phänomen, das in Deutschland zur Erarbeitung von DIN 4573 geführt hat. Diese wurde nun erstmalig veröffentlicht. Bislang war im Möbelbereich die Tragfähigkeit der unterschiedlichen Produkte auf 110 kg ausgelegt. Europäisch ist dies (vorerst) auch weiterhin so geregelt. Die entsprechenden Sicherheitsanforderungen der jeweiligen europäischen Produktnormen für Sitzmöbel (z. B. DIN EN 1022 „Möbel - Sitzmöbel - Bestimmung der Standsicherheit“) gelten weiterhin für Möbel bis zu einer Tragfähigkeit ≤ 110 kg und sind auch von den Produkten höherer Tragfähigkeit einzuhalten. Die Prüfanforderungen werden in DIN 4573 jedoch je nach vom Hersteller angegebener Klasse (≤ 130 kg, ≤ 150 kg ≤ 180 kg) erhöht. Damit sind in dieser Norm gesicherte Anforderungen zur Vergabe des GS-Zeichens enthalten. Bei der Erarbeitung der Norm sind Erkenntnisse zum Bewegungsverhalten und zur Korrelation zwischen Gewicht und Hüftbreite ... Mehr 

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Der DIN-Verbraucherrat hat eine Studie zu Nutzen und Hemmnissen von biometrischen Erkennungssystemen im Verbraucheralltag veröffentlicht Durchführung und Ergebnisse der Studie

( 2021-03-31 )  In der Studie „Biometrische Erkennungssysteme – Nutzen und Hemmnisse im Verbraucheralltag“ wurde, ausgehend von einer strukturierten Übersicht von aktuell von Verbrauchern genutzten und mit großer Wahrscheinlichkeit in den nächsten fünf Jahren zur Nutzung angebotenen biometrischen Erkennungssystemen, eine Online-Befragung zur Ermittlung der Verbrauchersicht auf biometrische Erkennungssysteme durchgeführt. Die Befragungsergebnisse sind bezogen auf alle Verbraucher in Deutschland nicht repräsentativ, decken jedoch einen Großteil der biometrischen Erkennungssysteme ab, die in Deutschland im Einsatz sind. 67 % der Befragten benutzen biometrische Erkennungssysteme. Das Entsperren von mobilen Endgeräten ist die Anwendung, die der Biometrie, insbesondere der Fingerabdruck- und der Gesichtserkennung, im Verbraucheralltag zum Durchbruch verhilft. Der Anteil der Befragten, die über ein Endgerät mit integrierten biometrischen Erkennungssystemen verfügen, liegt bei 80 %. Davon nutzen 71 % ein ... Mehr 

Person am Schreibtisch, Grafik mit Sicherheitsschloss im Vordergrund © Fotolia: L WrightStudio

Informationen des DIN-Verbraucherrates zu Digitaler Sicherheit UPDATES, VERNETZTE PRODUKTE, SPRACHASSISTENTEN, PASSWÖRTER, PASSWORTMANAGER

( 2021-03-29 )  Das VR-Expertenteam Digitale Sicherheit will relevante Aspekte der Verbrauchervertretung im Thema „Digitale Sicherheit“ identifizieren, als Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen im Thema „Digitale Sicherheit“ dienen, sich bei identifizierten Aspekten eine Meinung bilden und diese kommunizieren und damit als „Übersetzer“ aus der IT-Normung zu den klassischen Normungsbereichen dienen. Die Informationen sollen unsere ehrenamtlichen Verbrauchervertreter bei ihrer Normungsarbeit unterstützen; sie können aber auch darüber hinaus als Informationsmaterial für Verbraucher genutzt werden. Die erste Information (03/2019) aus dem Expertenteam beschäftigt sich mit dem Thema „Updates“ und wurde auf Basis einer Vorlage unseres Verbraucherrats und ehrenamtlichen Verbrauchervertreters Herrn Jörg Zymnossek erstellt. Die zweite Information (06/2019) aus dem Expertenteam beschäftigt sich mit dem Thema „vernetzte Produkte“ und wurde auf Basis einer Vorlage unseres ehrenamtlichen ... Mehr 

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Weltverbrauchertag - 15. März 2021 Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) und DIN e. V. schließen Vereinbarung zum DIN-Verbraucherrat

( 2021-03-12 )  Seit dem Jahr 1983 wird der Weltverbrauchertag jährlich am 15. März begangen. Er geht zurück auf den US-Präsidenten John F. Kennedy, der am 15. März 1962 in einer Rede vor dem amerikanischen Kongress grundlegende Rechte für Verbraucher forderte. Er nannte dabei das Recht auf Sicherheit, das Recht auf Wahlfreiheit, das Recht auf Information und das Recht, Gehör zu finden. Seitdem setzen sich Verbraucherorganisationen für diese Verbrauchergrundrechte ein. Auch der DIN-Verbraucherrat leistet bereits seit 1974 mit seiner Arbeit einen Beitrag hierzu, indem der sich dafür einsetzt, dass Normen die Sicherheit und Eignung von Produkten und Dienstleistungen verbessern oder dass durch genormte verbrauchernahe und reproduzierbare Prüfverfahren Verbraucher eine informierte Wahl treffen können. Aktuell werden mehr als 200 Normungsprojekte durch den DIN-Verbraucherrat begleitet. Im Fokus stehen die Sicherheit von Gebrauchsgütern und deren Gebrauchstauglichkeit, verbrauchernahe Dienstleistungen ... Mehr 

Neues Energielabel - zurück zur alten Skala von A – G

( 2021-03-01 )  Seit 1. März 2021 gibt es für Waschmaschinen, Waschtrockner, Geschirrspüler, Kühlgeräte, Monitore und TV-Geräte neue Energielabel. Weitere Gerätegruppen werden folgen. Klassen wie A +++ wurden abgeschafft und die ursprüngliche Skala von A bis G wieder eingeführt. Damit ist nun A wieder die beste Klasse für alle Gerätearten. Mit der neuen Skala wurde nicht nur A+, A++ und A+++ abgeschafft, auch die Basis für die Energieverbrauchsangaben und die dazugehörigen, in Normen festgelegten Prüfverfahren, wurden weitreichend geändert und spiegeln das Nutzerverhalten besser wieder. Energieeffizienzklassen nach alter und nach neuer Kennzeichnung sind deshalb nicht vergleichbar. Zudem hat die Kommission bei der Festlegung der neuen Energieeffizienzklassen beschlossen, die Werte so festzulegen, dass zunächst kein Produkt die Klasse A erreicht. Dies lässt Spielraum für Verbesserungen und soll die Hersteller motivieren an der Energieeffizienz ihrer Geräte zu arbeiten. Deshalb kann ein früher ... Mehr 

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Interview mit Dr. Gabriela Fleischer (DIN-Verbraucherrat) und Dr. Claudia Klumpp (tekom) über die Norm zum Erstellen von Nutzungsinformationen/ Gebrauchsanleitungen Podcast zur IEC/IEEE 82079-1 (Teil 2) „Erstellen von Nutzungsinformationen (Gebrauchsanleitungen) für Produkte - Teil 1: Grundsätze und allgemeine Anforderungen“

( 2021-01-21 )  Zur IEC/IEEE 82079-1, die gemeinsam von den drei Normungsorganisationen IEC, IEEE und ISO erarbeitet wurde, hat die GFT AKADEMIE GmbH – ein Dienstleister für Technische Dokumentation im Maschinenbau und Anlagenbau - einen Podcast erstellt mit Frau Dr. Fleischer und Frau Dr. Klumpp. Der Podcast ist unter folgendem Link abrufbar https://gft-akademie.de/fw-015-interview-klumpp-fleischer-82079-1-teil2/. Mehr 

Person beim Wechseln eines Staubsaugerbeutels © AdobeStock_Maren_Winter

Staubsaugerbeutel endlich standardisiert VDE SPEC 90005 „Staubbeutel mit Halteplatte für Staubsauger – Bezeichnungen, Maße, Größen, Gebrauchstauglichkeit“ veröffentlicht

( 2021-01-07 )  Schon vor mehr als 20 Jahren wollte der DIN-Verbraucherrat dem Wirrwarr an Staubsaugerbeuteln ein Ende bereiten und stellte einen Normungsantrag zur Vereinheitlichung von Staubsaugerbeuteln und Bezeichnungen. Beutel für Staubsauger der Firma X sollten auch in Staubsauger der Firma Y passen. Leider war damals und auch in den Jahren danach eine firmenübergreifende Normung nicht durchsetzbar. Als eines von 18 innovativen Projekten, die durch den Ideenwettbewerb DIN-Connect, einem Programm von DIN und VDE|DKE zur Innovationsförderung, im Jahr 2020 gefördert wurden, wurde nun die VDE SPEC 90005 „Staubbeutel mit Halteplatte für Staubsauger – Bezeichnungen, Maße, Größen, Gebrauchstauglichkeit“ unter Leitung von Karl-Ludwig Elfira Blumenthal und unter Mitwirkung einiger Hersteller und des DIN-Verbraucherrates innerhalb weniger Monate in sechs Arbeitstreffen und Workshops erstellt. Mit der VDE SPEC 90005 ist nun eine Spezifikation verfügbar, die sowohl bei der Herstellung, im Handel als ... Mehr 

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Barrierefreies Bauen nach Norm in Deutschland Was ändert sich durch die bevorstehende Veröffentlichung von DIN EN 17210 „Barrierefreiheit und Nutzbarkeit der gebauten Umgebung - Funktionale Anforderungen“?

( 2021-01-06 )  Ausgehend von den speziellen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen hat sich in Deutschland der Begriff „Barrierefreiheit“ in Architektur und Städtebau etabliert, während sich im anglo-amerikanischen Sprachgebrauch der Term „Accessibility“ (Zugänglichkeit) durchgesetzt hat. Dies spiegelt sich auch im Originaltitel der englischen Referenzfassung wider: EN 17210 „Accessibility and usability of the built environment - Functional requirements“. In Deutschland hat der Begriff „Barrierefreiheit“ schon seit geraumer Zeit Eingang auch in diesbezügliche Rechtsnormen gefunden. So wird im Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz – BGG) § 4 Barrierefreiheit definiert[1]. Der Geltungsbereich dieser Definition ist weit, indem er sich auf materielle und immaterielle Bereiche (Güter und Dienstleistungen) erstreckt, während das Schutzziel, die Nutzbarkeit der (gebauten) Umgebung auf Menschen mit Behinderungen und ihren individuellen motorischen ... Mehr 

Behandlung von Holz mit Holzschutzmittel © Fotolia_L_fotoknips

DIN 68800-4 „Holzschutz – Teil 4: Bekämpfungsmaßnahmen gegen Holz zerstörende Pilze und Insekten und Sanierungsmaßnahmen“ im Dezember 2020 veröffentlicht

( 2020-12-23 )  Die überarbeitete Fassung berücksichtigt neue Vorgaben des Chemikaliengesetzes und der Biozid-Produkte-Verordnung. Sie erlaubt mehrere Möglichkeiten zur Bekämpfung von Holzschädlingen. Die Maßnahmen gegen Befall mit echtem Hausschwamm wurden gegenüber der Vorgängerausgabe vom Februar 2012 konkretisiert und die Festlegungen zum Mikrowellenverfahren erweitert. Die eingesetzten Verfahren dürfen aus Sicht des DIN-Verbraucherrates keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Nutzer haben und müssen zudem einen hinreichenden Behandlungserfolg bei angemessenen Kosten ermöglichen. Ein ehrenamtlicher Vertreter des Verbraucherrates war an der Überarbeitung der Norm beteiligt. Die vorgenommenen Änderungen werden aus Sicht des DIN-VR als zufriedenstellend beurteilt. Kritisch wird z. B. der Nachweis der Wirksamkeit einiger Bekämpfungsmittel gesehen, weil der Zeitpunkt für eine Erfolgskontrolle nicht genau definiert ist. Positiv zu bewerten ist, dass die neue Norm deutlicher als die ... Mehr