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DIN Verbraucherrat

Aktuelles

Aktuelles und Hintergrundinformationen über neue Aktivitäten sowie über den Stand aktueller Normungsprojekte des Verbraucherrates

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Entwurf DIN 68800-4 „Holzschutz - Teil 4: Bekämpfungs- und Sanierungsmaßnahmen gegen Holz zerstörende Pilze und Insekten“ veröffentlicht

(2019-09-30)  Die seit Februar 2012 gültige Norm DIN 68800-4 wurde überarbeitet und berücksichtigt neue Vorgaben des Chemikaliengesetzes und der Biozid-Produkte-Verordnung. Sie erlaubt mehrere Möglichkeiten zur Bekämpfung von Holzschädlingen. Die Maßnahmen gegen Befall mit echtem Hausschwamm wurden konkretisiert und die Festlegungen zum Mikrowellenverfahren erweitert. Aus Sicht des DIN-Verbraucherrates dürfen die einsetzbaren Verfahren keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Nutzer haben und müssen zudem einen hinreichenden Behandlungserfolg bei angemessenen Kosten ermöglichen. Diese Anforderungen sind auch an neuere Verfahren zu stellen. Ein ehrenamtlicher Vertreter des Verbraucherrates war an der Überarbeitung der Norm beteiligt. Die im Entwurf vorgenommenen Änderungen werden aus Sicht des DIN-VR folglich als zufriedenstellend beurteilt. Der o. g. Entwurf wird mit Ausgabedatum Oktober 2019 veröffentlicht. Er kann online im Norm-Entwurfs-Portal des DIN unter ... Mehr 

Mit der neu veröffentlichten DIN EN 71-3 gefahrlos die Umwelt erkunden

(2019-09-30)  ,Babys und Kleinkinder erforschen spielend ihre Umwelt und nehmen ihr Spielzeug mit den Augen, den Händen und auch dem Mund wahr. Wichtig dabei ist, dass dieses Spielzeug den Anforderungen der im August neu veröffentlichten und umfassend überarbeiteten DIN EN 71-3 „Sicherheit von Spielzeug - Migration bestimmter Elemente“ entspricht. Die Norm konkretisiert die meist allgemein gehaltenen Anforderungen der europäischen Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG. So sind nicht nur die in der Richtlinie gesetzlich geregelten Grenzwerte von schädlichen Stoffen in Spielzeugmaterialien und –teilen enthalten, sondern auch Anforderungen an und Prüfverfahren für die Freisetzung solcher Stoffe. Dazu gehören beispielsweise Schwermetalle wie Arsen, Blei und Quecksilber sowie weitere kritische Elemente wie Aluminium und Nickel, aber auch Chrom (VI) und Organozinnverbindungen. Die Norm beinhaltet Anforderungen an die Abgabe bestimmter Elemente aus den folgenden drei Kategorien von Spielzeugmaterialien ... Mehr 

Einbruchschutz Tür © mariesacha / Fotolia.com

Schutz vor EinbruchDie Zahl der registrierten Wohnungseinbrüche ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr laut aktueller Kriminalstatistik um ungefähr ein Viertel zurückgegangen. Begründet wird dies von der Polizei mit verschärften Strafen und verbesserter Sicherheitstechnik.

(2019-09-30)  Diese erfreuliche Entwicklung ist auch der vermehrten Bereitschaft von Verbrauchern geschuldet, sich mit dem Thema zu befassen und in die eigene Sicherheit zu investieren. Die entsprechenden Normen zur Prüfung der Einbruchhemmung von Fenstern und Türen tragen zur Erhöhung des Sicherheitsniveaus bei und können zur Verbraucherinformation herangezogen werden. Es wurde versucht, die dahinter stehende Kennzeichnung der Klassifizierung in Widerstandsklassen auf Tore (auch Garagentore) zu übertragen. Hierzu wurde im September der Entwurf DIN SPEC 18194 (VORNORM) „Tore - Einbruchhemmung - Anforderungen und Klassifizierung“ veröffentlicht. Allerdings wurden teilweise dynamische Prüfungen weggelassen, so dass die Klassifizierung, obwohl gleichlautend, mit unterschiedlichen Anforderungen zu denen von Fenstern und Türen hinterlegt ist. Dies ist aus Verbrauchersicht zu ändern. Der o. g. Entwurf kann online im Norm-Entwurfs-Portal von DIN unter https://www.din.de/de/mitwirken/entwuerfe bis zum 13. Mehr 

Arbeitskleidung in Lebensmittelbetrieben © Fotolia / M_Auremar

Arbeitsbekleidung in Lebensmittelbetrieben – Überarbeitete DIN 10524 bald veröffentlicht

(2019-09-30)  Ende 2018 hatte sich der DIN-Verbraucherrat über den Norm-Entwurf DIN 10524 „Lebensmittelhygiene – Arbeitsbekleidung in Lebensmittelbetrieben“ bezüglich der Farbauswahl von Arbeitsbekleidungen in hygienisch, sensiblen Lebensmittelbereichen (z. B. hinter der Fleischtheke) kritisch geäußert. Gemäß dem Norm-Entwurf war es nicht mehr erforderlich, vorzugsweise helle Farben für Arbeitsbekleidungen in hygienisch sensiblen Lebensmittelbereichen zu verwenden. Es wurde lediglich beschrieben, dass die Farbauswahl so getroffen werden muss, dass hygienerelevante Verschmutzungen auf der Arbeitsbekleidung visuell erkennbar sind. Aus Gründen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes war dies nicht akzeptabel. Nur durch die leichte Erkennbarkeit von Verschmutzungen auf Arbeitsbekleidungen kann eine Kontamination mit Mikroorganismen oder Verunreinigung mit Allergenen und Umweltschmutz auf Lebensmitteln im Sinne des gesundheitlichen Verbraucherschutzes verhindert werden. Im Vorfeld der ... Mehr 

Fahrräder auf einem Dachgepäckträger © B. Wylezich / Fotolia.com

Neue Normen zu Dach- und Hecklastträgern wurden veröffentlichtMitte 2019 wurde die DIN 75302 zu „Dachlastträgern für PKW“ sowie die DIN 75303 zu „Hecklastträgern für PKW“ veröffentlicht.

(2019-09-30)  Die Erarbeitung beider Normen ging auf einen Normungsantrag des DIN‑Verbraucherrates aus dem Jahr 2013 zurück. Der DIN-Verbraucherrat war auch beim gesamten Normerarbeitungsprozess beteiligt. In der DIN 75302 „Dachlastträger für mehrspurige Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger - Anforderungen und Prüfverfahren“ sind Anforderungen an den Grundträger sowie verschiedene daran zu befestigende Aufbauten enthalten. Der Grundträger stellt die sichere Verbindung zum Fahrzeugdach her. Er wird entweder an einer vorhandenen Dachreling oder direkt am Fahrzeugdach befestigt. An den Grundträger können beliebige Aufbauten befestigt werden. In der DIN 75302 sind Sicherheitsanforderungen an folgende Aufbauten enthalten: Dachbox; Fahrradträger; Vorderrad-/ Hinterradträger (für Fahrräder); Ski- und Snowboardträger; Surfbrettträger; Gepäckkorb /-träger; Surfmastträger; Bootsträger. Die DIN 75302 ersetzt die alte Version aus dem Jahr 1991. In der DIN 75303 „Hecklastträger für mehrspurige Kraftfahrzeuge ... Mehr 

Frau an einem Bankautomat © Artur Marciniec / Fotolia

Norm-Entwurf EN 1332-3 „Identifikationskartensysteme - Schnittstelle Mensch-Maschine – Teil 3: Tastenfelder“ veröffentlichtIm Europäischen Normungsgremium CEN TC 224/WG 6 „User Interface“ wurde die Norm EN 1332-3 „Identifikationskartensysteme - Schnittstelle Mensch-Maschine - Teil 3: Tasten-felder“ überarbeitet. Der Norm-Entwurf wurde im September 2019 veröffentlicht und kann bis 02. Oktober 2019 kommentiert werden.

(2019-09-30)  Bei der Normenreihe EN 1332 werden Geräte und Schnittstellen in verschiedensten Anwendungsszenarien betrachtet. Ein großer Fokus liegt auf Grund der Anwendungshäufigkeit auf Bankautomaten. Im Teil 3 „Tastenfelder“ geht es um die Gestaltung von Tastenfeldern für kartenlesende Geräte wie Bankautomaten. Touch-Screens waren aus der Norm von 2008 noch ausgeschlossen; diese wurden bei der Überarbeitung jedoch berücksichtigt, da sie auch teilweise andere und neue Anforderungen mit sich bringen. Auch wurden einige der Empfehlungen der alten Norm konkretisiert und konnten mittlerweile als Anforderungen formuliert werden, da sich der Markt in Sachen Nutzerfreundlichkeit konsolidiert hat. Z. B. wurde die Verwendung eines Symbols für "Abbruch" in der alten Norm nur empfohlen, aber dieses Symbol hat sich bei allen Geräteherstellern so weit durchgesetzt, dass seine Verwendung zur Anforderung werden konnte. Bei der Überarbeitung wurden auch mobile Geräte, zum Beispiel mobile ... Mehr 

Dieser Kapuzenpullover für Kleinkinder widerspricht DIN EN 14682, da er im Halsbereich eine Kordel hat.
© DIN-Verbraucherrat

DIN EN 14682 zur Sicherheit von Kinderkleidung wird überarbeitetWenn es um die Sicherheit von Kinderkleidung geht und um Kordel und Schnüre im Hals- oder Taillenbereich oder am unteren Saum der Kleidung, hilft DIN EN „14682 Sicherheit von Kinderbekleidung - Kordeln und Zugbänder an Kinderbekleidung – Anforderungen“ weiter.

(2019-09-30)  Die Norm minimiert das Risiko des unbeabsichtigten Hängenbleibens durch Kordeln oder Zugbänder an Kinderbekleidung und berücksichtigt dabei u. a. das Alter des Kindes und die verschiedenen Aktivitäten, denen Kinder in den Altersgruppen nachgehen. Die Norm legt beispielsweise fest, dass keine Zugbänder und funktionellen Kordeln im Hals- Kopf- oder Brustbereich von Kleidung für Kinder bis 7 Jahren vorhanden sein dürfen. Bei Kleidungsstücken, die unterhalb des Schrittes enden, dürfen Zugbänder und Kordeln (funktionelle und dekorative) einschließlich jeglicher Endstücke und Stopper nicht über den unteren Saum hinaushängen. Die Norm geht auf das Mandat 309 der EU-Kommission aus dem Jahr 2000 zurück. Hintergrund waren schwere Verletzungen oder tödliche Unfälle, die europaweit auftraten. Kinder blieben mit den Kordeln und Bändern des Taillenbereichs und der unteren Säume der Kleidungsstücke in sich bewegenden Fahrzeugen, wie zum Beispiel in Bustüren, Skiliften und an Fahrrädern hängen ... Mehr 

Sommerzeit-Grillsaison © karepa / Adobe Stock

Sommerzeit – GartenzeitMit dem warmen Wetter kommt auch wieder die Lust mehr Zeit draußen unter freiem Himmel zu verbringen. Laue Abende laden zum Treffen mit Familie und Freunden im Garten ein. Daher ist es an der Zeit, die Gartenmöbel zu entstauben. Damit auch für das leibliche Wohl gesorgt ist, darf der Grill natürlich nicht fehlen.

(2019-07-10)  Damit auch für das leibliche Wohl gesorgt ist, darf der Grill natürlich nicht fehlen.Oft genug kommt während des anstehenden Pflanzenkaufs auch die Idee, eine neue Sitzgelegenheit oder einen neuen Grill zu erstehen. Die Ausstellungsstücke sehen meist sehr bequem aus und regen die eigene Fantasie zur Einrichtung einer kleinen persönlichen Oase auf Balkon, Terrasse oder im Garten an. Oder soll es - ganz praktisch - doch lieber ein größerer, klappbarer Tisch sein, der gut zu verstauen ist aber mehr Gästen Platz bietet? Bei Grills ist zuerst einmal die Grundsatzfrage Elektro, Gas oder Holzkohle zu klären. Auf die Auswahl hat natürlich auch die geplante Nutzung einen großen Einfluss: wird nur für zwei Personen alle vier Wochen gegrillt oder soll möglichst häufig eine mehrköpfige Familie in den Grillgenuss kommen? Für einen ungetrübten Grillabend empfiehlt es sich, genormte Produkte zu kaufen. Holzkohlegrills sind in der DIN EN 1860-1 genormt. Diese legt Sicherheitsanforderungen an ... Mehr 

Digitale Sicherhit-Updates © Fotolia_L_WrightStudio

Informationen des DIN-Verbraucherrates zu Digitaler Sicherheit UPDATES, VERNETZTE PRODUKTE, SPRACHASSISTENTEN

(2019-06-28)  Das VR-Expertenteam Digitale Sicherheit will relevante Aspekte der Verbrauchervertretung im Thema „Digitale Sicherheit“ identifizieren, als Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen im Thema „Digitale Sicherheit“ dienen, sich bei identifizierten Aspekten eine Meinung bilden und diese kommunizieren und damit als „Übersetzer“ aus der IT-Normung zu den klassischen Normungsbereichen dienen. Die Informationen sollen unsere ehrenamtlichen Verbrauchervertreter bei ihrer Normungsarbeit unterstützen; sie können aber auch darüber hinaus als Informationsmaterial für Verbraucher genutzt werden. Die erste Information (03/2019) aus dem Expertenteam beschäftigt sich mit dem Thema „Updates“ und wurde auf Basis einer Vorlage unseres Verbraucherrats und ehrenamtlichen Verbrauchervertreters Herrn Jörg Zymnossek erstellt. Die zweite Information (06/2019) aus dem Expertenteam beschäftigt sich mit dem Thema „vernetzte Produkte“ und wurde auf Basis einer Vorlage unseres ehrenamtlichen ... Mehr 

Alte Dame im Seniorenheim © Alexander Raths / Fotolia

Vermittlung von ausländischen Betreuungskräften Neue DIN SPEC (PAS) wird erarbeitet

(2019-06-28)  Laut dem Statistischen Bundesamt gibt es in Deutschland rund 2,9 Millionen pflegebedürftige Menschen. Davon wünschen sich 73 Prozent eine Betreuung im häuslichen Umfeld. Um dem hohen Betreuungsbedarf gerecht werden zu können, werden seit der Osterweiterung des Schengen-Abkommens zunehmend Betreuungskräfte aus Osteuropa hinzugezogen. Der Verband Häusliche Pflege und Betreuung schätzt, dass deutschlandweit etwa 300.000 Vollzeitbetreuerinnen aus Osteuropa arbeiten, wobei die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher sein dürfte. Davon wird lediglich ein Viertel durch Agenturen vermittelt. Insgesamt existieren in Deutschland derzeit ca. 400 Vermittlungsagenturen für osteuropäische Betreuungskräfte. Wer eine osteuropäische Betreuungskraft in Vollzeit (8 bis max. 10 Std. täglich) beschäftigen möchte, muss nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW mit Gesamtkosten zwischen 2.000 und 3.000 Euro pro Monat rechnen. Eine deutsche Fachkraft zu beauftragen wäre wesentlich teurer. Hierfür muss ... Mehr