NA 112

DIN-Normenausschuss Sport- und Freizeitgerät (NASport)

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Mitteilungen des DIN-Normenausschuss Sport- und Freizeitgerät.

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DIN EN ISO 20957-2 und DIN EN ISO 20957-7 veröffentlicht

(2021-09-01)  Mit Ausgabedatum September 2021 sind die beiden Normen DIN EN ISO 20957-2, Stationäre Trainingsgeräte — Teil 2: Kraft-Trainingsgeräte, zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren, sowie DIN EN ISO 20957-7, Stationäre Trainingsgeräte — Teil 7: Rudergeräte, zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren, erschienen. Beide Veröffentlichungen gehören zu der Normenreihe DIN EN ISO 20957 (früher DIN EN 957), die sicherheitstechnische Anforderungen an und Prüfverfahren für stationäre Trainingsgeräte sowohl für die berufliche und/oder gewerbliche Verwendung als auch die Verwendung im Heimbereich festlegt. Beide Normen sind in Verbindung mit den allgemeinen sicherheitstechnischen Anforderungen nach DIN EN ISO 20957‑1 anzuwenden. Ergänzend zu Teil 1 der Normenreihe legt DIN EN ISO 20957-2 weitere sicherheitstechnische Anforderungen an stationäre Kraft-Trainingsgeräte fest. Hierbei handelt es sich um Trainingsgeräte, bei denen der ... Mehr 

Workshop "Akrobatikausrüstung" - Identifikation von Normungs- und Standardisierungsbedarf

(2020-10-07)  Im DIN-Normenausschuss Sport- und Freizeitgerät (NASport) wurde die Sicherheit von Akrobatikausrüstung als mögliches neues Normungsthema identifiziert. Hersteller und Verbraucherschützer sind an der Verhinderung von Akrobatikunfällen interessiert. Akrobatikgeräte wie Schaukeln, Tücher und Ringe sind jedoch besonderen Anforderungen unterlegen, die teilweise stark von denen der Turngeräte abweichen. Als Beispiel ist zu nennen, dass durch die Benutzung der Geräte durch teilweise mehr als eine Person andere Lastannahmen gelten. Diese speziellen Anforderungen müssen identifiziert und entsprechende Sicherheitsanforderungen formuliert werden. Normen und Standards können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Ziel des Workshops ist es, Unternehmen und Organisationen miteinander zu vernetzen, Normungs- und Standardisierungsbedarfe zu identifizieren und das Interesse an der Mitarbeit im ggf. neu zu gründenden Arbeitsausschuss „Akrobatikausrüstung" auszuloten. Mehr 

Projektabschluss – NA 112-01-01 AA „Leichtathletikgeräte“

(2020-03-27)  Verletzungsrisiken mindern. Dies war das wesentliche Ziel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) als dieser im Jahr 2011 ein deutschlandweites DIN-Normungsprojekt für Leichtathletikgeräte und -anlagen ins Leben rief. Darüber hinaus sollte die Qualität der Trainingsausrüstung sichergestellt und die Vergleichbarkeit auf den Trainings- und Wettkampfanlagen erhöht werden. Zur Leichtathletik gehört eine Vielzahl von sportlichen Disziplinen aller Altersgruppen. Neben dem Spaß an der körperlichen Betätigung, bergen diese Sportarten jedoch auch Verletzungsrisiken. Bei den meisten Disziplinen kommen Geräte zum Einsatz und man ist als Teilnehmer im Schul-, Trainings- und Wettkampfsport auf sichere Sportanlagen angewiesen. Im Internationalen Regelwerk des Dachverbandes aller nationalen Sportverbände für Leichtathletik World Athletics (bis 2019 "IAAF") werden Anforderungen an die Beschaffenheit und Abmessung der Anlagen und Geräte gestellt. Nach Aussagen des Deutschen ... Mehr 

Ankündigung der Überarbeitung von DIN 33961-5:2019 (EMS-Training)

(2020-01-14)  Seit den 1910er Jahren wuchs in den USA der Trend durch sogenannte Fitness den eigenen Körper kräftiger und leistungsfähiger zu machen und dadurch das Aussehen und die Gesundheit zu verbessern. Anfang der 1990er Jahre kam dieser Trend auch nach Deutschland und ist in den vergangenen 30 Jahren eine Industrie geworden, die in ihrer Schnelligkeit, ihrem Wandel und ihrem Wachstum ein Vorreiter ist. Eine der neuesten Entwicklungen ist Ganzkörper-EMS-Training (EMS: Elektro-Muskel-Stimulation). Bei dieser Trainingsmethode werden durch Stromimpulse die Muskeln des Trainierenden so stimuliert, dass der Muskel anspannt. Diese Methode sorgt für ein effektives und intensives Muskeltraining in kürzester Zeit. Die im März 2019 veröffentlichte Norm DIN 33961-5 Fitness-Studio - Anforderungen an Studioausstattung und -betrieb - Teil 5: Elektromyostimulationstraining (EMS-Training) legt Anforderungen und Prüfverfahren für die Ausstattung und den Betrieb von Einrichtungen für den Bereich ... Mehr 

Smarte und elektronische Textilien bei DIN und DKE

(2020-01-09)  Im Februar gründen DIN und VDE|DKE ein neues Koordinierungsgremium für technische Textilien mit zusätzlichen intelligenten Eigenschaften, die zu den zukunftsweisenden Hightech-Materialien gehören. Die auch als smarte und elektronische Textilien bezeichneten Kleidungsstücke sind beispielsweise mit Sensoren ausgestattet, sind aktiv kühlend oder selbstleuchtend, wodurch sie als Sport- oder Berufsbekleidung oder als Medizinprodukte verwendet werden. Smarte und elektronische Textilien sind ein technikkonvergentes Thema und werden in unterschiedlichen Bereichen, von der Automobil- und Bauindustrie über die Unterhaltungselektronik bis zur digitalisierten Produktion und Logistik der Zukunft angewendet. Für eine koordinierte und zielgerichtete Spiegelung sämtlicher Aktivitäten national bei DIN/DKE, europäisch bei CEN/CENELEC und international bei ISO/IEC sowie zur Initiierung neuer Normungs- und Standardisierungsprojekte gründen DIN und VDE|DKE nun den ... Mehr 

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Neuer Arbeitskreis zum Thema "Serielle Hybride für Fahrräder"Einladung zur Mitarbeit, Gründungssitzung im Januar 2020

(2019-12-03)  Aufgrund der vermehrten Zunahme von Fahrradverleihsystemen, wie z. B. im städtischen Raum, wird im Oktober 2019 im Normenausschuss Sport- und Freizeitgeräte (NASport) ein neuer Arbeitsausschuss zum Thema „Verleih von Fahrrädern“ (NA 112-06-08 AA) gegründet. Gemeinsame Normen und Standards in dem Bereich sollen sowohl Prozesse als auch Anforderungen transparent, vergleichbar und damit für alle Beteiligten einfacher gestalten. Das Ziel ist letztlich eine verlässliche Handhabe, zum Beispiel für den kommunalen bzw. regionalen Fahrradverleihbetrieb in Deutschland. Hierbei sollen folgende Bereiche betrachtet werden: Dienstleistung: Anforderungen für die Nutzung von Fahrradverleihsystemen bezüglich der organisatorischen Durchführung Technische Anforderungen und Prüfverfahren des Fahrrades: Definition der besonderen Anforderungen und Prüfverfahren von Fahrrädern in Verleihsystemen bezüglich der technischen Eigenschaften, bspw. besondere Anforderungen durch Wandalismus ... Mehr 

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Neuer Arbeitsausschuss zum Fahrradverleih

(2019-09-04)  Aufgrund der vermehrten Zunahme von Fahrradverleihsystemen, wie z. B. im städtischen Raum, wird im Oktober 2019 im Normenausschuss Sport- und Freizeitgeräte (NASport) ein neuer Arbeitsausschuss zum Thema „Verleih von Fahrrädern“ (NA 112-06-08 AA) gegründet. Gemeinsame Normen und Standards in dem Bereich sollen sowohl Prozesse als auch Anforderungen transparent, vergleichbar und damit für alle Beteiligten einfacher gestalten. Das Ziel ist letztlich eine verlässliche Handhabe, zum Beispiel für den kommunalen bzw. regionalen Fahrradverleihbetrieb in Deutschland. Hierbei sollen folgende Bereiche betrachtet werden: Dienstleistung: Anforderungen für die Nutzung von Fahrradverleihsystemen bezüglich der organisatorischen Durchführung Technische Anforderungen und Prüfverfahren des Fahrrades: Definition der besonderen Anforderungen und Prüfverfahren von Fahrrädern in Verleihsystemen bezüglich der technischen Eigenschaften, bspw. besondere Anforderungen durch Wandalismus ... Mehr 

Neuer Inhalt Skateanlage / Street in Karlsruhe
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Sicherheit für Rollsportler

(2019-06-14)  Seit Juni 2019 ist die überarbeitete DIN EN 14974 „Skateparks – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“ verfügbar. Die Norm enthält unter anderem Anforderungen an Werkstoffe, Konstruktion und Sicherheitsbereiche von Skateparks sowie Anforderungen an die Prüfung und den Prüfbericht. Die aktualisierte Version zeichnet sich durch eine klarere Struktur mit gängigen Begriffen aus. Der Fokus liegt nicht mehr allein auf einzelnen Skate-Elementen wie Fun-Box, Pyramide oder Quarterpipe, sondern auf der Gesamtanlage. Durch ganzheitliche und architektonisch geprägte Anlagen liegt der Bewertungsfokus nun auf individuell kombinierten Skate-Elementen sowie allen Rollflächen. Planer, Hersteller oder Prüfer von Anlagen sollen künftig ihre Sachkunde zur Norm vorweisen. Im Gegensatz zur Vorgängerversion ist die Norm sowohl für beaufsichtigte sowie unbeaufsichtigte öffentliche Anlagen anwendbar. Edelstahl als Gleitfläche ausgeschlossen Die Neuerungen umfassen unter anderem die ... Mehr 

Ins kühle NassUmfassende Risikobeurteilung nun auch für Schwimmbäder

(2019-05-21)  DIN hat die überarbeitete Normenreihe DIN EN 15288 „Schwimmbäder für öffentliche Nutzung“ veröffentlicht. Erstmalig wurde im zweiten Teil ein Verfahren zur Risikobeurteilung mit aufgenommen. Die Risikobeurteilung besteht aus der Risikoeinschätzung und der Risikobewertung. Sie soll den Verantwortlichen einen neuen Ansatz für eine systematische Herangehensweise beim Risikomanagement bieten. Ein zentrales Element bildet dabei die ausführliche Darstellung unterschiedlicher Risiken, Gefährdungen, Folgen und möglicher Gegenmaßnahmen. Die Normenreihe richtet sich an Badbetreiber, Erbauer und Prüfer gleichermaßen. Die Normenreihe sieht vor, dass Badbetreiber bereits vor der Inbetriebnahme ihres Bades die erforderliche Infrastruktur, Organisation und den Personalbedarf ermitteln sollen. Ist das Bad schon in Betrieb genommen, ist zu prüfen, ob die Anforderungen an diese Punkte erfüllt sind. Mehr