Aktuelles zum Thema Smart Farming

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Normung unterstützt die Vernetzung von Agrar- und Lebensmittelsystemen Agritechnica 2023: DIN und ISO stellen eine internationale Normungsroadmap Smart Farming an einem gemeinsamen Stand vor.

( 2023-11-10 )  Smart Farming verspricht durch den Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien eine Steigerung der Produktivität und Effizienz in der Landwirtschaft. Damit die Vernetzung entlang der gesamten Agrar- und Lebensmittelwertschöpfungskette funktioniert, braucht es Normen und Standards. Sie definieren Schnittstellen und einheitliche Datenformate und ermöglichen einen offenen Zugang zu neuen Technologien. Genau hier setzt die internationale Normungsroadmap Smart Farming an und zeigt auf, welche Bedarfe aktuell existieren und wie der Fahrplan für die Entwicklung der Normung in den kommenden Jahren in dem Bereich aussieht. Mehr 

Datengetriebene Agrar- und Lebensmittelsysteme mitgestalten

( 2023-09-04 )  Digitale Lösungen bieten enormes Potenzial, eine ressourceneffiziente Landwirtschaft zu ermöglichen. Die Arbeiten in der ISO Strategy Advisory Group (SAG) Smart Farming haben dabei klar gezeigt: Normen und Standards sind ein wichtiger Hebel, um Smart-Farming-Innovationen in die Fläche zu bringen. Unter anderem braucht es einheitliche Datenformate, um die Interoperabilität verschiedener Anwendungen zu verbessern und auf diesem Wege vor allem Landwirt*innen, aber auch weiteren Akteur*innen der Lebensmittelwertschöpfungskette, den Zugang zu Smart-Farming-Lösungen zu erleichtern. Um die Verbesserung der Interoperabilität im landwirtschaftlichen Bereich voranzutreiben, hat DIN ein neues internationales Normungsgremium (Technical Committee, kurz TC) mit dem Namen „Datengetriebene Agrar- und Lebensmittelsysteme“ beantragt und zur Abstimmung bei den nationalen Standardisierungsorganisationen gestellt. Das Ergebnis macht deutlich, dass auch international Bedarf für ... Mehr 

Der Weg vom Feld ins Regal Lieferketten nachverfolgbar machen

( 2023-02-02 )  Das nationale Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) ist zu Beginn dieses Jahres in Kraft getreten. Auch auf europäischer Ebene wird ein ähnlicher Gesetzesentwurf diskutiert, der die unternehmerische Verantwortung für die Einhaltung von Menschenrechten entlang von Lebensmittellieferketten regeln soll. Die Umsetzung erfordert klare, einheitliche Rückverfolgbarkeitslösungen – Standardisierung kann dabei den entscheidenden Beitrag leisten, interoperable Anwendungen zu ermöglichen. Die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beschäftigt sich unter anderem mit der Frage nach transparenten Lieferketten globaler Agrarprodukte, wie Kaffee, Bananen, Kakao & Co. Eines der Ziele dabei ist, bereits bestehende, datenbasierte Lösungen für die Rückverfolgbarkeit von Agrarerzeugnissen interoperabel zu gestalten. Das Teilprojekt der INA, die “Digital Integration of Agricultural Supply Chains Alliance (DIASCA)”, nimmt sich ... Mehr 

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CO2 im Boden speichern?

( 2022-08-10 )  Schätzungen zufolge ist der landwirtschaftliche Sektor für bis zu 14% des Ausstoßes der gesamtdeutschen Treibhausgase verantwortlich. Diese stammen dabei aus verschiedenen Quellen – eine ist die Bewirtschaftung von landwirtschaftlich genutzten Böden. Durch eine Veränderung der Fruchtfolge, alternative Bewirtschaftungsmethoden oder konservierende Bodenbearbeitung kann CO2 aus der Atmosphäre als Kohlenstoff in und auf Böden gespeichert werden. Dieses Potenzial muss in Zukunft genutzt werden, um beispielsweise die Klimaziele des landwirtschaftlichen Sektors einhalten zu können. Auf Grundlage dieser Potenziale hat sich ein neues Geschäftsmodell entwickelt, welches zum Ziel hat, die Einsparungen an CO2 für Landwirt*innen zu vergüten. Dieses sogenannte Carbon Farming ist bereits in der Praxis angekommen und bietet die Chance, Klimaschutzleistungen der Landwirte durch privatwirtschaftliche Initiativen zu entlohnen. Hier werden landwirtschaftliche Bewirtschaftungsformen honoriert, die ... Mehr 

Startschuss: Kick-Off Meeting der nationalen Steuerungsgruppe Smart Farming

( 2022-02-22 )  Am 10. Februar 2022 hat sich die nationale Steuerungsgruppe Smart Farming das erste Mal zusammengefunden und in einem spannenden Austausch über die Ausrichtung von laufenden sowie zukünftigen Projekten gesprochen. Die Gruppe, bestehend aus Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen der Agrarbranche, hat die Aufgabe, die nationalen Arbeiten der „strategische Beratungsgruppe Smart Farming“ (ISO SAG Smart Farming) inhaltlich zu begleiten und ihre Expertise einzubringen. Inhalte des Treffens waren neben der Besprechung des aktuellen Stands der Arbeiten an der internationalen Normungsroadmap Smart Farming der ISO SAG auch die Identifikation von zentralen Zukunftsthemen für das Geschäftsfeld Smart Farming. So wurden u.a. Cyber Security und autonomes Fahren als relevant betrachtet. Beide Themen sollen verstärkt in den Mittelpunkt möglicher Normungs- und Standardisierungsprojekte treten. Wilfried Aulbur, Senior Partner bei Roland Berger und Vorsitzender der Steuerungsgruppe ... Mehr 

DINalog Smart Farming: Moderatorin Sibylle Gabler, DIN, mit den Rednern Alexander Piutti, SPRK, und Johannes Lehmann, DIN

Zukunftstrend Smart Farming - Umsetzung des Koalitionsvertrags in die Praxis Rückblick auf die Parlamentarische Frühstücksreihe „DINalog“ am 17.02.2022

( 2022-02-17 )  Rückblick auf die Parlamentarische Frühstücksreihe „DINalog“ am 17.02.2022 Mehr 

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Globale Standards für die digitale Landwirtschaft

( 2022-01-12 )  Eine internationale Beratungsgruppe aus Expert*innen erarbeitet eine Normungsroadmap zu Smart Farming und wird damit einen strategischen Fahrplan für die internationale Normung und Standardisierung aufzeigen. Während die Weltbevölkerung wächst, wirken sich die Folgen des Klimawandels auch in der Lebensmittelerzeugung zunehmend aus. Die Landwirtschaft steht deshalb vor großen Herausforderungen und der Druck steigt, produktiver und effizienter zu werden. Mit ihren internationalen Lieferketten funktioniert die Lebensmittelproduktion heute global, so muss auch ihre Umgestaltung nur auf dieser Ebene erfolgen. Deshalb hat die internationale Normungsorganisation ISO (International Organization for Standardization) auf einen Antrag des Deutschen Instituts für Normung (DIN) die „strategische Beratungsgruppe Smart Farming“ (ISO SAG Smart Farming) ins Leben gerufen. Diese erarbeitet ab sofort eine erste internationale Normungsroadmap zum Thema Smart Farming – dem Einsatz moderner ... Mehr 

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Daten für die Lebensmittelindustrie von morgen

( 2021-12-16 )  Neuer Standard legt Anforderungen für die Entwicklung eines Geschäftsmodells für ein Datenökosystem in der Lebensmittelindustrie fest. Effizienter, produktiver und gleichzeitig nachhaltiger werden – dieser Herausforderung steht die Lebensmittelindustrie in Anbetracht des Klimawandels und einer wachsenden Weltbevölkerung gegenüber. Daten können helfen, sie zu meistern. Der neue Standard DIN SPEC 91452 unterstützt dabei: Unter dem Titel „Geschäftsmodellentwicklung für ein Datenökosystem in der Lebensmittelindustrie“ definiert die DIN SPEC Anforderungen, um Datenökosysteme wirtschaftlich zu nutzen. Der Standard bezieht sich konkret auf die Lebensmittelindustrie, ist jedoch auch universell anwendbar, um in die Welt datenbasierter Geschäftsmodelle einzutauchen. Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette In Datenökosystemen können unterschiedliche Anwender*innen Daten sammeln, analysieren, austauschen und handeln, um sie wirtschaftlich zu nutzen. Ziel dieser Vernetzung ist es, neue ... Mehr 

Wie reduzieren wir Müll?

( 2021-10-05 )  Müllberge in Asien, Müllinseln auf dem Meer, verendende Tiere im Müll. Die Bilder kennen wir alle. Aber was kann man dagegen tun? Die Reduzierung von Verpackungen im Lebensmitteleinzelhandel stellt hier einen wichtigen Hebel dar. Um gemeinsame Lösungen zu finden, kamen am 22. September Expert*innen aus jungen Unternehmen zusammen, um sich über den Status Quo und spannende neue Lösungsansätze auszutauschen. Im digitalen Workshopformat konnten die Teilnehmenden im Anschluss an vier Impulsvorträge gemeinsam in zwei Breakout-Sessions zu den folgenden Themen diskutieren: Session I - Produktanforderungen: Verbindliche Eckdaten zur Geometrie Session II - Trackingsysteme und Reinigung von Mehrwegsystemen im Lebensmitteleinzelhandel Die Diskussionen kamen zu einem eindeutigen Ergebnis: Es besteht Normungsbedarf. Beispielsweise braucht es klare Standards zu Maßen, Volumina und Materialien der Mehrwegverpackungen, um ein Pfandsystem zu ermöglichen. Außerdem müssen auch Vorgaben zu ... Mehr 

Lebensmittelverluste durch Normen und Standards minimieren Lebensmittelverluste durch Normen und Standards minimieren

Lebensmittelverluste durch Normen und Standards minimieren

( 2021-09-27 )  Am 20. September 2021 kamen Expert*innen aus Industrie und öffentlicher Hand in einem von DIN organisierten Workshop zum Thema „Lebensmittelverschwendung“ zusammen. Die Expert*innen tauschten sich in dem online durchgeführten Workshop zum Status Quo und den anstehenden Herausforderungen zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten aus. Im Laufe des Workshops hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, in einem von drei Themenforen mitzuarbeiten: Session I - Eliminierung von Lebensmittelverschwendung in der Lieferkette durch KI-Ansatz Session II – Reduzierung der Lebensmittelabfälle in der Außer-Haus-Verpflegung – Bundesweite Durchschnittswerte Session III - Alternativen zum Mindesthaltbarkeitsdatum In diesen Themenforen wurden zahlreiche Bedarfe für erste Normungs- und Standardisierungsprojekte zum Thema Vermeidung von Lebensmittelverlusten identifiziert. So wurde vorgeschlagen, Normen wie z. B. die DIN 10506 „Lebensmittelhygiene - Gemeinschaftsverpflegung“ und die DIN/TS 18898 ... Mehr