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DIN-Normenausschuss Verpackungswesen (NAVp)

Mitteilungen

Hier finden Sie aktuelle Mitteilungen des DIN-Normenausschuss Verpackungswesen.

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Mitarbeiter des Konsortiums zur Erarbeitung der DIN SPEC 6124 (v.l.n.r. Alexander Greitzke, Martin Krümpelmann, Jürgen Vaupel, Markus Engel, Dr. Fang Luan, Marius Loeffler, Klaus Pöpperl, Jürgen Schauer, Anton Jahn)
© Kerstin Meggert, IK, 07.05.2019

Veröffentlichung der DIN SPEC (PAS) 6124 – Beurteilung der Druckqualität auf Verpackungen

(2019-08-05)  Verpackungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie dienen uns nicht nur für die unterschiedlichsten Zwecke und Aufgaben, sondern präsentieren sich uns in den vielfältigsten Farben und Formen, Materialien und Designs. Hersteller versuchen sich durch individuelle Verpackungsformen und -farben sowie Logos von ihren Konkurrenten abzuheben, um bei ihren Kunden einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Vorbei ist die Zeit, in der sie lediglich den Zweck hatte das Packgut zu schützen. Die Verpackung hat sich entwickelt und ist ein nicht zu unterschätzendes Verkaufsargument geworden. Was passiert also, wenn sich die Verpackungsfarbe unseres Lieblingssaftes auf einmal von dem uns bekannten Bild unterscheidet? Sich das Logo verzerrt oder wenn an der Kasse der Strichcode nicht gelesen werden kann, weil es einen Druckfehler gab? In uns wächst das Misstrauen – in erster Linie gegen die Verpackung, aber unter Umständen auch gegen die Qualität des Produktes selbst. Bisher konnten ... Mehr 

Arbeitsausschuss „Behältnisse aus Kunststoff“ wird wieder aktiviert

(2019-03-13)  Nach einer vorgeschlagenen EU-Richtlinie, sollen Einweggetränkebehälter zukünftig nur noch mit einem befestigten Verschluss produziert werden. Dazu wird es ein neues Normungsprojekt bei der Europäischen Normungsorganisation CEN geben. Um die Aktivitäten von CEN national zu spiegeln, wird DIN deshalb den zuständigen nationalen Arbeitsausschuss „Behältnisse aus Kunststoff“ wieder aktivieren. Hintergrund des neuen Normungsprojekts ist ein Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Verringerung der negativen Umweltauswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte. Ziel der Richtlinie ist es, die Verschmutzung der Umwelt und insbesondere der Meere durch Einwegkunststoffartikel zu verringern. Als Einwegkunststoffartikel definiert die Richtlinie: „ein ganz oder teilweise aus Kunststoff bestehender Artikel, der nicht konzipiert, entwickelt und vermarktet wird, um während seiner Lebensdauer mehrere Produktkreisläufe zu durchlaufen, indem er zur Wiederbefüllung ... Mehr 

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Druck auf der VerpackungVeröffentlichung des Entwurfs der DIN SPEC (PAS) 6124 „Beurteilung der Druckqualität von Primärverkaufsverpackungen aus Kunststofffolien und Folienverbunden“

(2019-02-06)  Bislang gibt es keine allgemeinen Standards, Regeln oder Leitlinien zur Beurteilung von Druckqualität bei Primärverkaufsverpackungen aus Kunststoff. Auftretende Druckfehler werden häufig unterschiedlich bewertet, nicht nur zwischen den Geschäftspartnern, sondern auch bei verschiedenen Einkäufern aus ein und dem gleichen Kundenunternehmen. Eine Norm oder ein Standard kann hierzu Hilfestellungen anbieten. Unter dem Dach der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen haben Experten aus IK-Mitgliedsfirmen und dem Verband dementsprechend die Initiative ergriffen: Für die „Beurteilung der Druckqualität von Primärverkaufsverpackungen aus Kunststofffolien und Folienverbunden“ wurde ein umfangreiches Dokument entworfen. Auf Basis dieses Entwurfs wurde daraufhin eine DIN SPEC (DIN Spezifikation) nach dem PAS-Verfahren (Public Available Specification) entwickelt. Die Ziele dieses Projektes sind nicht nur das Reduzieren der subjektiven Faktoren und das Objektivieren der auftretenden ... Mehr 

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„Das passt wie der Korken in‘s Bandmundstück“

(2018-12-19)  [...] kennen Sie dieses Sprichwort? Nein? Wir auch nicht. Aber es hilft ungemein um auf einen scheinbar unscheinbaren Gegenstand unseres Alltags hinzuweisen, der ohne Normung nicht funktionieren würde. Naja, eigentlich handelt es sich um zwei Gegenstände - beziehungsweise deren Zusammenwirken miteinander. Stellen Sie sich vor Sie sind Zuhause und haben ein Abendessen für Ihren liebsten Menschen vorbereitet: Die Tischdecke ist glattgebügelt und so weiß wie noch nie, Kerzenlicht erhellt den Raum und aus der Küche duftet es nach der Kreation, für die Sie 2 Stunden am Herd standen. „Das einzige, was jetzt noch fehlt ist eine gute Flasche Wein“, denken Sie sich. Allerdings hat bei der Flaschenproduktion keiner so richtig auf die Normen geachtet und der Korken sitzt viel zu fest im Bandmundstück (das obere Ende einer Flasche) und möchte partout nicht herauskommen. Das Abendessen schmeckt zwar, aber ärgern würden Sie sich trotzdem. Damit so etwas nicht passiert, existiert die Norm DIN ... Mehr 

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Auf den Kompost mit der Tüte!Neues Normungsprojekt – Europäische Arbeitsgruppe erarbeitet Dokument, welches die Anforderungen an und Prüfverfahren für heimkompostierbare Tragetaschen spezifizieren soll.

(2018-12-19)  Eines der globalen Probleme, mit denen sich unsere Gesellschaft seit längerer Zeit konfrontiert sieht, ist die zunehmende Verschmutzung unseres Planeten. Immer häufiger hört man Stichworte wie „Abfallflut“ und „Mikroplastik“ in den Nachrichten. Selbstverständlich also, dass immer mehr Unternehmen auf biologische Alternativen statt auf Kunststoff setzen. Biokunststoffe schienen die Lösung gegen den „Plastikmüll“ zu sein. Doch warum haben sich diese bisher nicht durchgesetzt? Zuerst müsste der Begriff „Biokunststoff“ genauer unter die Lupe genommen werden. Die Vorsilbe „Bio“ hat je nach Anwendung zwei unterschiedliche Bedeutungen. Zum einen kann es sich um einen „biobasierten“ Kunststoff handeln - also ein Produkt, welches zum Beispiel aus Mais oder Kartoffeln hergestellt wurde, aufgrund unterschiedlicher Additive jedoch nicht zwangsläufig kompostierbar sein muss. Zum anderen könnte es sich um einen Kunststoff handeln, der zwar biologisch abbaubar ist, jedoch nicht aus ... Mehr 

Geschäftsplan DIN SPEC (PAS) 6124

(2018-07-30)  Anfang des Jahres 2018 haben wir Sie bereits informiert, dass Experten des DIN?Normenausschuss Verpackungswesen (NAVp) die Idee haben eine Norm zu entwickeln, die sich mit der Beurteilung der Druckqualität von Primärverkaufsverpackungen aus Kunststofffolien und Folienverbunden auseinandersetzt (siehe Artikel vom Januar 2018). Bislang gibt es keine allgemeinen Standards, Regeln oder Leitlinien zur Beurteilung und Einordnung von Druckfehlern bei Primärverkaufs­verpackungen. Auftretende Druckfehler werden nicht nur zwischen den Geschäftspartnern, sondern auch bei verschiedenen Einkäufern aus ein und dem gleichen Kundenunternehmen unterschiedlich bewertet. Dies führt häufig zu Konflikten bei vertraglichen Vereinbarungen zwischen den Partnern – z. B. zwischen Verpackungsherstellern und Lebensmittelproduzenten. Eine Norm oder ein Standard würde hier Abhilfe schaffen. Die Ziele eines solchen Projektes sind nicht nur die Reduzierung der subjektiven Faktoren und die Objektivierung der ... Mehr 

Ein Mann untersucht etwas mit einer Lupe © Fotolia.com/guruXOX

Beurteilung der Druckqualität bei PrimärverkaufsverpackungenAufruf zur Mitarbeit für ein neues Normungsvorhaben

(2018-01-18)  Verpackungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie dienen uns nicht nur für die unterschiedlichsten Zwecke und Aufgaben, sondern präsentieren sich uns in den unterschiedlichsten Farben und Formen, Materialien und Designs. Hersteller versuchen sich durch individuelle Verpackungsformen und -farben sowie Logos von ihren Konkurrenten abzuheben, um bei ihren Kunden einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Auch die Wahl von frischen und natürlichen Farben der Verpackung, welche in uns Bilder von gesunden Lebensmitteln suggeriert, ist längst kein Marketinggeheimnis mehr. Die Verpackung hat sich entwickelt und ist ein nicht zu unterschätzendes Verkaufsargument geworden. Was passiert also, wenn sich die Verpackungsfarbe unseres Lieblingssaftes auf einmal von dem uns bekannten Bild unterscheidet? Sich das Logo verzerrt oder wenn an der Kasse der Strichcode nicht gelesen werden kann, weil es einen Druckfehler gab? In uns wächst das Misstrauen – in erster Linie gegen die ... Mehr 

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Ist das noch ganz dicht?Neue Normenreihe zur Dichtheitsprüfung von flexiblen Verpackungen.

(2017-12-13)  Der wichtigste Zweck einer Verpackung ist selbstverständlich der Schutz des darin enthaltenen Produktes. Erreicht wird dies durch ein Zusammenspiel von optimalen mechanischen Eigenschaften, einer ausreichenden Barrierefunktion und dem korrekt gewählten Verschlusssystem. Treten trotz alledem oder durch außergewöhnliche Umstände beim Abfüllen oder Verpacken des Produktes Undichtigkeiten auf, kann dies schwerwiegende Auswirkungen haben: Bei Verpackungen aus dem medizinischen Bereich kommt es zum Verlust der Sterilität des Produktes und bei Lebensmittelverpackungen reichen die Folgen von Verlust von Nährstoffen oder Aromen bis hin zum Verderb der verpackten Nahrung. Ein Abstellen dieser Risiken gelingt nur dann, wenn es möglich ist die Dichtheit von flexiblen Verpackungen testen zu können. Um die Dichtheit flexibler Verpackungen zu prüfen, existieren derzeit in der Industrie verschiedene Verfahren, die sich allerdings von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Der Arbeitsausschuss NA ... Mehr 

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Veröffentlichung der Norm DIN EN 15507, Verpackung - Verpackungen zur Beförderung gefährlicher Güter - Vergleichende Werkstoffprüfung von Polyethylensorten

(2017-12-13)  Gefahrgutverpackungen werden verwendet, um Stoffe und Gemische mit gefährlichen Eigenschaften, z.B. auf Straßen und Schienen zu transportieren. Um entsprechende Normen für Prüfverfahren und Übereinstimmungsanforderungen für Verpackungen und IBCs für Gefahrgüter zu erarbeiten, hat das europäische Technische Unterkomitee CEN/TC 261/SC 5 „Einzelverpackungen und Transportverpackungen“ eine entsprechende europäische Arbeitsgruppe WG 16 „Gefahrgutverpackung“ eingerichtet. Im Jahr 2014 wurde im CEN/TC 261/SC 5 vereinbart die Europäische Norm EN 15507:2008 zu überarbeiten. Die Prüfanforderungen und -verfahren in dieser Norm entsprechen den Vorschriften der multimodalen Empfehlungen der Vereinten Nationen über die Beförderung gefährlicher Güter. Diese werden stetig aktualisiert, sodass eine Überarbeitung von EN 15507 zur Beseitigung der modalen Abweichungen ebenfalls notwendig wurde. Die Europäische Norm legt Werkstoffkennwerte, Prüfanforderungen und -verfahren für die vergleichende ... Mehr 

Schild mit der Aufschrift packaging environment future, student congress © DIN

„Verpackung schützt!“Studierendenkongress – zum 3. Mal „Tag der Verpackung“

(2017-07-12)  Unter diesem Motto präsentierten sich Unternehmen und Institutionen der Verpackungswirtschaft aus Deutschland und Österreich am 7. Juni 2017 beim 3. „Tag der Verpackung“. Die vom dvi – Deutsches Verpackungsinstitut e. V. – ins Leben gerufene Kampagne hatte zum Ziel, die Öffentlichkeit über die Unverzichtbarkeit von Verpackungen zu informieren. Neben regionalen Veranstaltungen der teilnehmenden Unternehmen fand am 7. und 8. Juni 2017 bei DIN in Berlin auch das erste Mal ein zentraler Studierendenkongress unter dem Motto „Verpackung | Umwelt | Zukunft“ statt. Dieser vom DSD – Duales System Holding GmbH (Grüner Punkt) – in Zusammenarbeit mit dem dvi organisierte Kongress soll der Startschuss für eine Reihe von regelmäßigen Veranstaltungen sein, bei dem Studierende der Verpackungstechnik aus sechs Standorten Deutschlands mit Praktikern aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette von Verpackungen zusammenkommen. Unter dem diesjährigen Leitthema „Making Packaging Future Proof“ standen ... Mehr