NA 095

DIN-Normenausschuss Sicherheitstechnische Grundsätze (NASG)

Norm-Entwurf

DIN EN 71-3
Sicherheit von Spielzeug - Teil 3: Migration bestimmter Elemente; Deutsche und Englische Fassung prEN 71-3:2018

Titel (englisch)

Safety of toys - Part 3: Migration of certain elements; German and English version prEN 71-3:2018

Einführungsbeitrag

Dieser europäische Norm-Entwurf legt Anforderungen an und Prüfverfahren für die Migration der Elemente Aluminium, Antimon, Arsen, Barium, Bor, Cadmium, Chrom(III), Chrom(VI), Cobalt, Kupfer, Blei, Mangan, Quecksilber, Nickel, Selen, Strontium, Zinn, Organozinnverbindungen und Zink aus Spielzeugmaterialien und Spielzeugteilen fest. Verpackungsmaterialien werden nicht als Teil des Spielzeugs angesehen, es sei denn, sie haben einen beabsichtigten Spielwert. Dieser Norm-Entwurf enthält Anforderungen an die Migration bestimmter Elemente aus den folgenden Kategorien von Spielzeugmaterialien: - Kategorie I: Trockene, brüchige, staubförmige oder geschmeidige Materialien; - Kategorie II: Flüssige oder haftende Materialien; - Kategorie III: Abgeschabte Materialien. Die Anforderungen dieses Norm-Entwurfs gelten nicht für Spielzeug und Spielzeugbestandteile, die bei bestimmungsgemäßem oder vorhersehbarem Gebrauch und unter Berücksichtigung des Verhaltens von Kindern wegen ihrer/ihres Zugänglichkeit, Funktion, Volumens oder Masse jegliche Gefährdung durch Saugen, Lecken oder Verschlucken oder längeren Hautkontakt eindeutig ausschließen. Dieses Dokument (prEN 71 3:2018) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 52 "Sicherheit von Spielzeug" erarbeitet, dessen Sekretariat von DS (Dänemark) gehalten wird. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der Arbeitskreis NA 095-05-01-02 AK "Sicherheit von Spielzeug - Chemische Eigenschaften" im DIN-Normenausschuss Sicherheitstechnische Grundsätze (NASG).

Änderungsvermerk

Gegenüber DIN EN 71-3:2017-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) in Abschnitt 6 wurde die Liste der Reagenzien und Geräte überarbeitet; b) die Abschnitte zu Probennahme und Probenherstellung wurden überarbeitet und umstrukturiert, um die Anwendbarkeit der Norm zu erleichtern; c) das Sieben der Probe ist nicht mehr erforderlich, so dass auch der entsprechende Anhang (früher Anhang C) gestrichen wurde; d) das Verfahren zum Entwachsen der Probe wurde überarbeitet; e) das Migrationsverfahren wurde überarbeitet und insbesondere striktere Vorgaben hinsichtlich des pH Werts festgelegt; f) das Verfahren zur Stabilisierung der Migrationslösung überarbeitet; g) die Anhänge E und F mit den Prüfverfahren wurden in normativ geändert und Anforderungen an die Leistungsfähigkeiten von alternativen Prüfverfahren bzw. Änderungen der festgelegten Prüfverfahren wurden aufgenommen; h) die Berechnung der Messergebnisse wurde überarbeitet, insbesondere wird die Konzentration von Chrom (III) nun durch Subtraktion der Konzentration von Chrom (VI) von der Konzentration von Gesamtchrom ermittelt; i) Daten zur Leistungsfähigkeit der Prüfverfahren basierend auf Ergebnissen eines Ringversuchs wurden aufgenommen; j) ein neuer informativer Anhang mit Informationen zur Entwicklung der Prüfverfahren wurde aufgenommen; k) ein neuer informativer Anhang mit Abschätzungen der Reproduzierbarkeit der Prüfverfahren wurde aufgenommen; l) ein neuer Anhang zu Materialien für den visuellen Vergleich der Partikelgröße wurde aufgenommen; m) das Analyseverfahren in Anhang E für die "Standardelemente" wurde überarbeitet; n) das Analyseverfahren in Anhang F wurde durch ein neues Prüfverfahren zur Bestimmung von Chrom (VI) ersetzt; o) das Analyseverfahren in Anhang G für Organozinn wurde überarbeitet; p) diverse Erläuterungen in Anhang H wurden überarbeitet und neue Erläuterungen zur Probenahme und zum Entwachsen aufgenommen.

Zuständiges nationales Arbeitsgremium

NA 095-05-01-02 AK - Sicherheit von Spielzeug - Chemische Eigenschaften 

Zuständiges europäisches Arbeitsgremium

CEN/TC 52/WG 5 - Sicherheit von Spielzeug - Chemische Eigenschaften 

Ausgabe 2018-06
Originalsprache Deutsch, Englisch
Preis ab 141,90 €
Inhaltsverzeichnis

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Herr Dipl.-Ing.

Sebastian Lentz

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