DIN SPEC

Technische Regel [NEU]

DIN SPEC 77229-100
Technische Dienstleistungen - Leistungskategorien und -inhalte für industrielle verfahrenstechnische Anlagen - Teil 100: Begriffe

Titel (englisch)

Technical services - Service categories and contents for industrial process engineering systems - Part 100: Terms and Definitions

Verfahren

PAS

Einführungsbeitrag

Diese DIN SPEC wurde im Zuge des PAS-Verfahrens durch ein DIN SPEC (PAS)-Konsortium (temporäres Gremium) erarbeitet. Die Erarbeitung und Verabschiedung dieser DIN SPEC (PAS) erfolgte durch die im Vorwort genannten Verfasser. Dieses Dokument legt einen Standard für die verwendeten Begriffe der Leistungskategorien und deren Leistungsinhalte für die Instandhaltung im Bereich der industriellen verfahrenstechnischen Anlagen. Damit wird die Grundlage für ein übergreifendes und einheitliches Verständnis aller beteiligten Parteien geschaffen. Aktuell verfügen Unternehmen zur Ausschreibung von wiederkehrenden Leistungen über unternehmensspezifische Leistungsverzeichnisse. Dadurch entsteht sowohl dem Auftragnehmer als auch dem Auftraggeber ein hoher Aufwand zur Abstimmung der unterschiedlichen Interpretationen der Leistungsbeschreibungen, insbesondere bezüglich des Leistungsumfangs. Dieser Aufwand soll durch die Beschreibung von Leistungskategorien und deren Leistungsinhalten reduziert werden. Auftragnehmer sehen sich mit einer Vielzahl von Leistungsverzeichnissen konfrontiert, welche sich in ihrem Inhalt und ihrer Struktur unterscheiden. Ein Verständnis muss jeweils erarbeitet werden, um den unternehmensspezifischen Anforderungen des Auftraggebers als auch den ökonomischen Interessen beider Vertragspartner gerecht werden zu können. Die Auftraggeber müssen ihre Leistungsverzeichnisse individuell pflegen, um den Aufwand für das Claim-Management zu reduzieren. Ziel ist daher die gemeinsame Erarbeitung von standardisierten Leistungskategorien und Leistungsinhalten, um Folgendes zu erreichen:

  • Aufbau von Leistungsverzeichnissen mit standardisierter Struktur und standardisierten Leistungskategorien mit detaillierten Leistungsbeschreibungen;

    • zentrale Pflege und Aktualisierung von Leistungsverzeichnissen;

      • Reduzierung des Pflegeaufwands für unternehmensinterne Leistungsverzeichnisse;

        • Aufwandsreduzierung bei der kaufmännischen und technischen Abwicklung für Auftragnehmer und Auftraggeber (Vereinfachung);

          • Reduzierung der auftragsrelevanten Prozess- und Administrationskosten (Ausschreibung, Rahmenvertrag und so weiter);

            • Reduzierung des Claim-Managements durch Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses;

              • Schaffung von Volumen- und Kapazitätstransparenz;

                • Abbildung des aktuellen Stands der Technik;

                  • Aufbau einer Basis für integrierte IT-Systeme;

                    • Korrespondenz zu anderen Gewerken (gewerkeübergreifende Bearbeitung);

                      • standortunabhängige Anwendbarkeit

                      .

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Ausgabe 2022-05
Originalsprache Deutsch
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