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Bild In gemeinsamer Diskussion stellen sich Expert*innen der Frage, wie die Zukunft der Normung den Klimawandel positiv beeinflussen kann. Als Diskussionsgrundlagen dienen dabei die Ergebnisse des letztjährigen Deutschen Normungspanels.
© berlin-event-foto.de/Peter-Paul Weiler

Jubiläum: Zehn Jahre Deutsches Normungspanel

( 2022-10-11 )  Im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung feierten DIN und DKE heute das zehnjährige Bestehen des Deutschen Normungspanels in Berlin. Das Deutsche Normungspanel ist eine jährliche Befragung von Unternehmen zum Thema Normung und Standardisierung. Die über die letzten zehn Jahre gesammelten Daten aus den jährlichen Umfragen stellen eine einmalige Datenbasis zur Bedeutung der Normung, aktuellen Themen und Trends dar. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) wird das Deutsche Normungspanel bereits im zehnten Jahr durchgeführt. Das Ziel des Panels ist es, auf der Basis von Daten langfristige Entwicklungen und die wirtschaftliche Bedeutung der Normung abzubilden sowie Trends zu erkennen. Die erhobenen Daten helfen außerdem, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Standardisierung für die Forschung, Wirtschaft und Politik zu gewinnen. „Mit jährlich über 2.000 teilnehmenden Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Gesellschaft ... Mehr 

Standard für mehr Sicherheit auf öffentlichen Plätzen Teil 2 der DIN SPEC 91414 „Fahrzeugsicherheitsbarrieren für Sicherheitsanforderungen“ veröffentlicht

( 2022-10-07 )  Genehmigungsbehörden und Veranstalter stehen in der Verantwortung, öffentliche Räume und Veranstaltungen besser vor Amokfahrten und terroristischen Anschlägen zu schützen. Ziel ist es hierbei, eine höchstmögliche Sicherheit zu bieten und den Schutz zugleich möglichst unauffällig ins Stadtbild zu integrieren. Fahrzeugsicherheitsbarrieren können hierfür eine gute Lösung sein. Der nun veröffentlichte, kostenlose Standard DIN SPEC 91414-2 unterstützt die Verantwortlichen dabei. Er legt Anforderungen unter der Berücksichtigung ihrer Stadtbildverträglichkeit fest, die einen sachgerechten und bestimmungsgemäßen Einsatz von mobilen wie auch stationären Fahrzeugsicherheitssperren durch die Anwender (Genehmigungsbehörden u.a.) sicherstellen zu können. Kommunalen Entscheidungsträger*innen und Sicherheitsverantwortlichen dient dieser Standard damit als nützliche Orientierungshilfe beim Erstellen eines Zufahrtschutzkonzepts für Veranstaltungen. Planung ist das A und O Die DIN SPEC beschreibt ... Mehr 

Bild © bongkarn / Adobe Stock

BIM-Anwendung klar definiert – für effizientere Bauprojekte VDI/DIN-Expertenempfehlung für einheitliche BIM-Anwendungsfälle veröffentlicht

( 2022-10-04 )  BIM lebt von der Zusammenarbeit vieler – damit das effizient funktioniert, braucht es ein gemeinsames Verständnis und einheitliche Vorgaben. VDI und DIN haben nun eine Expertenempfehlung veröffentlicht, die dazu beiträgt: VDI/DIN-EE 2552 Blatt 12.1 legt eine einheitliche Struktur fest, um BIM-Anwendungsfälle in Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) zu beschreiben. Mehr 

Ansicht einer Wand mit einer Tür, vor der Wand steht ein Sessel und ein keiner Couchtisch © Fotolia: Vadim Andrushchenko

Zirkularität von Möbeln: Erstmalige Veröffentlichung eines Norm-Entwurfs Entwurf DIN EN 17902 „Möbel - Zirkularität - Anforderungen und Bewertungsmethoden für die Demontage/Remontage“ wird im September 2022 veröffentlicht.

( 2022-09-12 )  Im Rahmen der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) wird versucht, Produkte und die darin verwendeten Rohstoffe so lange wie möglich zu nutzen. So werden Abfälle vermieden, indem Produkte wiederverwendet, repariert oder wiederaufbereitet werden (Stichwort: Remanufacturing). Ist das nicht möglich, werden sie in ihre Bestandteile zerlegt und diese „Rohstoffe“ wiederverwertet. Dadurch wird der Rohstoffeinsatz für die Produktion neuer Produkte minimiert, Transportwege verkürzt und so potentiell Emissionen vermieden. Zusätzlich werden durch die Prozesse der Demontage und Wiedermontage Arbeitsplätze gesichert, sofern diese Prozesse regional stattfinden. Dies alles setzt voraus, dass beim Entwurf der Produkte die Möglichkeit des Wieder Auseinandernehmens mitgedacht wird, z. B. Schrauben statt kleben (Stichwort: Design für disassembly). Interessant ist in diesem Zusammenhang, in welcher Tiefe die Zerlegung stattfindet und wie viel Prozent der verwendeten Ausgangstoffe tatsächlich ... Mehr 

DIN-Ehrennadel an Frau Dr. Anja Sörensen

( 2022-09-12 )  Am 26. August 2022 wurde Dr. Anja Sörensen für ihr herausragendes Engagement in der nationalen und europäischen Normung im Arbeitsgebiet Bitumen und bitumenhaltige Bindemittel für Straßenbeläge des NMP in Berlin mit der DIN-Ehrennadel ausgezeichnet. zur Laudatio Mehr 

Bild Die Referenten der Multi-Stakeholder-Konferenz „Standardisation – a strategic instrument for climate action and the global digital energy transition”
© DIN

G7: Normen und Standards als strategische Instrumente für Klimaschutz und die globale Energiewende nutzen

( 2022-09-08 )  Im Rahmen seiner diesjährigen G7-Präsidentschaft hat die Bundesregierung die strategische Bedeutung von Normen und Standards für die Bekämpfung des Klimawandels und die digitale globale Energiewende auf die Agenda des Austauschformates der bedeutendsten Industriestaaten der westlichen Welt gesetzt. Unter dem Titel „Standardisation – a strategic instrument for climate action and the global digital energy transition” veranstaltete das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am 7. September 2022 eine hochrangige hybride Multi-Stakeholder-Konferenz im Rahmen der Aktivitäten der G7-Digitalminister. BMWK-Staatssekretär Udo Philipp betonte in seiner Eröffnungsrede: „Wir befinden uns mitten im digitalen und grünen Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen und digitalisierten Wirtschaft. Als G7 wollen wir Vorreiter für den Klima- und Umweltschutz sein und eine digitale, globale Energiewende beschleunigen. Mit der Unterstützung der internationalen Normung und ... Mehr 

Bild © iStock / OlyaSolodenko

CO2 im Boden speichern?

( 2022-08-10 )  Schätzungen zufolge ist der landwirtschaftliche Sektor für bis zu 14% des Ausstoßes der gesamtdeutschen Treibhausgase verantwortlich. Diese stammen dabei aus verschiedenen Quellen – eine ist die Bewirtschaftung von landwirtschaftlich genutzten Böden. Durch eine Veränderung der Fruchtfolge, alternative Bewirtschaftungsmethoden oder konservierende Bodenbearbeitung kann CO2 aus der Atmosphäre als Kohlenstoff in und auf Böden gespeichert werden. Dieses Potenzial muss in Zukunft genutzt werden, um beispielsweise die Klimaziele des landwirtschaftlichen Sektors einhalten zu können. Auf Grundlage dieser Potenziale hat sich ein neues Geschäftsmodell entwickelt, welches zum Ziel hat, die Einsparungen an CO2 für Landwirt*innen zu vergüten. Dieses sogenannte Carbon Farming ist bereits in der Praxis angekommen und bietet die Chance, Klimaschutzleistungen der Landwirte durch privatwirtschaftliche Initiativen zu entlohnen. Hier werden landwirtschaftliche Bewirtschaftungsformen honoriert, die ... Mehr 

Bild © iStock / AndreyPopov

Nachhaltig investieren Finanzanalyse von Privathaushalten: Neuer Leitfaden fragt Nachhaltigkeitspräferenzen der Verbraucher*innen ab

( 2022-08-01 )  Geht es in der Finanzberatung um Absicherung, Vorsorge oder Vermögensplanung, möchten viele Verbraucherinnen und Verbraucher genauer definieren, worin sie ihr Geld investieren – beispielsweise nur oder überwiegend in Unternehmen, die nachhaltige oder soziale Ziele verfolgen. Um solche Nachhaltigkeitspräferenzen bei der Finanzanalyse eines Privathaushaltes gezielt abzufragen, können Finanzberaterinnen und -berater jetzt einen praktischen Leitfaden nutzen. Anhand der Ergebnisse lassen sich Finanzprodukte auswählen, die ökologische oder soziale Aspekte entsprechend mehr oder weniger stark gewichten. Der Leitfaden ist ab sofort Teil der DIN 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“, lässt sich aber auch losgelöst von der Norm anwenden. Entwickelt haben ihn die im zuständigen DIN-Arbeitsausschuss tätigen Expertinnen und Experten von Banken, Versicherungen, Maklerbüros, aus der Vermögensverwaltung und von weiteren Institutionen. Die erweiterte Norm zahlt damit auf die seit 2. Mehr 

Herzlichen Glückwunsch, A4! Seit 100 Jahren ist Papier nach den A-Formaten standardisiert

( 2022-08-01 )  Bild vergrößern Bild vergrößern Bild vergrößern Passt in jeden Drucker, Kopierer und Ordner – das womöglich bekannteste Papierformat der Welt feiert diesen Monat seinen 100. Geburtstag. Am 18. August 1922 hat das Deutsche Institut für Normung (DIN e. V.) die Norm DIN 476 „Papierformate“ veröffentlicht – und mit Formaten wie „A4“ und „A5“ einen Standard gesetzt, der in den meisten Teilen der Welt zum Erfolgsmodell wurde. Die definierten Maße haben sich bis heute bewährt, mittlerweile sind sie in der internationalen Norm DIN EN ISO 216 festgelegt. Vom Formatchaos zum Standard Papierformate haben eine wechselhafte Geschichte hinter sich, bereits seit dem 14. Jahrhundert gab es dafür unterschiedliche Ansätze und Festlegungen. Im späten 18. Jahrhundert wurde erstmals das Seitenverhältnis 1:√2 vorgeschlagen – eine für den Menschen augenscheinlich als angenehm empfundene Form, die wenig später jedoch wieder in Vergessenheit geriet. Nach diversen Zwischenstufen mit Versuchen ... Mehr 

Bild © iStock / ipuwadol

DIN startet Projekt “KI-Tauglichkeit von Normen“ Normenwerk soll zu einer starken Marke „AI made in Europe“ beitragen

( 2022-07-27 )  Künstliche Intelligenz (KI) braucht Normen und Standards: Sie tragen dazu bei, dass KI sicher und verlässlich arbeitet und die Technologie gemäß gesellschaftlicher Wertvorstellungen eingesetzt wird. Doch welche Normen haben bereits Berührungspunkte zu KI‑Technologien? Welche sind schon auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz vorbereitet und welche müssen dahingehend überarbeitet werden? Antworten darauf liefert das Projekt „KI-Tauglichkeit von Normen“: Das Deutsche Institut für Normung (DIN e. V.) hat dieses im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gestartet. Es wird dabei von KI-Expert*innen der Fraunhofer-Gesellschaft sowie von DIN Media und von DIN Solutions unterstützt. Das Projekt stellt die KI-Tauglichkeit des deutschen Normenwerks auf den Prüfstand und kann dazu beitragen, eine qualitativ hochwertige Marke „AI made in Europe“ als Wettbewerbsfaktor für die deutsche und europäische Wirtschaft zu etablieren. Bis Ende 2023 sollen die Ergebnisse ... Mehr