Aktuelle News zum Nachhaltigkeitsthemen

Hier finden Sie alle Meldungen von DIN zu den Nachhaltigkeitsthemen – chronologisch gelistet

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Bild Dieter Westerkamp, VDI-Direktor und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied (interim), Christoph Winterhalter, Vorsitzender des Vorstandes (CEO) von DIN, Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), und Florian Spiteller, Bereichsleiter External Relations & Support bei der DKE.
© Stefan Zeitz

Normungsroadmap Circular Economy: Neue Handlungsoptionen für die grüne Transformation

( 2023-01-19 )  Eine Circular Economy verspricht nachhaltigeres Wirtschaften: Materialien und natürliche Ressourcen idealerweise in Kreisläufen führen, ohne neue zu verbrauchen – ganz im Sinne des European Green Deals und des Klimaschutzgesetzes 2021. Damit das gelingt, braucht es Normen und Standards. Hier setzt die Normungsroadmap Circular Economy an: Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN), die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) haben das Dokument heute veröffentlicht. Die Roadmap beschreibt, vor welchen Herausforderungen im Bereich der Circular Economy die Branchen stehen und welche Normen und Standards benötigt werden, um diesen zu begegnen. Erarbeitet wurde sie von mehr als 550 Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft. Das Bundesumweltministerium (BMUV) hat das Projekt gefördert. Staatsekretärin Christiane Rohleder: „Nur wenn wir zu einer echten ... Mehr 

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ProgRess III: Normungslandkarte aktualisiert

( 2022-12-01 )  Das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN), die vom VDE getragene DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) haben heute eine aktualisierte Version der Normungslandkarte zur Ressourceneffizienz veröffentlicht. Die Normungslandkarte, die im Frühjahr 2021 erstmalig erschien, gibt einen Überblick über Normen und Standards, die schon heute in Wertschöpfungsketten und Stoffkreisläufen zur Anwendung kommen und damit einen wichtigen Beitrag zum Deutschen Ressourceneffizienzprogramm ProgRess III leisten. Normen und Standards als entscheidender Hebel Ziel von ProgRess III, das federführend vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) bearbeitet wird, ist die Entnahme und Nutzung natürlicher Ressourcen nachhaltiger zu gestalten und in Verantwortung für künftige Generationen dazu beizutragen, unsere natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu sichern. Mehr 

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Globale Leitlinien für den Klimaschutz ISO veröffentlicht Netto-Null-Leitlinien auf der Weltklimakonferenz COP27

( 2022-11-11 )  Netto-Null-Emissionen bis 2050: Die International Organization for Standardization (ISO) hat heute auf der Weltklimakonferenz COP27 die „IWA 42 Net Zero Guidelines“ veröffentlicht, die Akteure und Organisationen auf der ganzen Welt unterstützen soll, ihre Netto-Null-Ziele zu erreichen. Das Dokument enthält Leitprinzipien und Empfehlungen für einen gemeinsamen globalen Ansatz, Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen. Mehr als 1.200 Organisationen und Expert*innen aus über 100 Ländern haben die Erarbeitung begleitet. Als Grundlage dienten bestehende Net-Zero-Standards und -Initiativen, die im Leitfaden zusammengeführt und harmonisiert wurden. Die Leitlinien richten sich an politische Entscheidungsträger auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene, Unternehmen, NGOs und Organisationen aller Art. Seit heute ist das Dokument als International Workshop Agreement kostenlos unter www.iso.org/netzero verfügbar. Wichtiger Meilenstein ISO-Präsidentin Ulrika Francke sagte: „Die ... Mehr 

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COP 27

( 2022-11-07 )  Unter dem Motto „Together for Implementation“, fokussiert die zweiwöchige UN-Klimakonferenz auf konkrete Umsetzungsschritte, die nun aus den vorangegangenen gemeinsamen Absichtserklärungen und Zielsetzungen resultieren sollen. Auch die internationale Normungsorganisation ISO, deren Mitglied DIN ist, ist vor Ort mit dabei. Internationale Normen und Standards spielen als Instrument zur Umsetzung der Klimaschutzverpflichtungen eine entscheidende Rolle. Die breite Einführung und Nutzung relevanter internationaler Normen hilft der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dabei, sich an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen und sie abzumildern sowie den Übergang zum treibhausneutralen Wirtschaften zu beschleunigen. Die Normung bietet als runder Tisch für den Austausch aller Interessen eine Plattform um gemeinsam international Lösungen zu suchen und in Form von Normen in die Umsetzung zu bringen. Christoph Winterhalter, ISO-Vice President Policy und DIN-Vorstandsvorsitzender wird ... Mehr 

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Weltnormentag 2022 Eine gemeinsame Vision für eine bessere Welt

( 2022-10-14 )  Die internationalen Normungsorganisationen ISO, IEC und ITU und ihre nationalen Mitglieder feiern jährlich am 14. Oktober den Weltnormentag. Damit stellen die Normungsorganisationen die gemeinsame Arbeit der weltweit in der Normung aktiven Expert*innen in den Mittelpunkt. Alleine in den 69 Normenausschüssen von DIN engagieren sich rund 36.000 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft. Ihre Arbeit trägt maßgeblich dazu bei, die Herausforderungen des digitalen und grünen Wandels zu bewältigen und sorgt dafür, dass sich neue Technologien, Produkte und Verfahren am Markt und in der Gesellschaft etablieren. Sustainable Development Goals im Fokus Der Weltnormentag 2022 steht unter dem Motto „SHARED VISION FOR A BETTER WORLD“ und stellt den Nutzen der Normung für die Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) in den Mittelpunkt. In den SDGs haben sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen 17 Ziele gesetzt, die soziale Ungleichheiten ... Mehr 

Bild Prof. Dr. Mario Schmidt ist Leiter des Instituts für Industrial Ecology (INEC) der Hochschule Pforzheim.
© Hochschule Pforzheim

„Wir müssen reflektierter mit dem Begriff Klimaneutralität umgehen“ Weltnormentag 2022: Interviewreihe Klimaschutz und Normung

( 2022-10-14 )  Der heutige Weltnormentag steht unter dem Motto „SHARED VISION FOR A BETTER WORLD“ – eine Welt, die stärker denn je vom Klimawandel bedroht ist. Um die Erderwärmung zu begrenzen, strebt die EU die „grüne Null“ an: Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2050. Im Interview spricht Prof. Dr. Mario Schmidt, Leiter des Instituts für Industrial Ecology (INEC) der Hochschule Pforzheim und Mitglied in der Ressourcenkommission des Umweltbundesamtes, über Herausforderungen und die Bedeutung von Normen und Standards für den Klimaschutz. Prof. Dr. Schmidt, was bedeutet Klimaneutralität aus wissenschaftlicher Sicht? Klimaneutralität bedeutet strenggenommen, dass das Klima überhaupt nicht mehr beeinflusst wird – ein Anspruch, der so nicht machbar ist. Selbst wenn ich beispielsweise auf Sonnenenergie setze, verändere ich durch installierte Photovoltaikmodule die Erdoberfläche, also die Rückstrahlfähigkeit, was wiederum den Strahlungshaushalt der Erde und damit das Klima beeinflusst. Mit ... Mehr 

Bild Dr. Franziska Brantner ist Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz.
© BMWK

„Geringer Rohstoffverbrauch, Langlebigkeit und Wiederverwertbarkeit müssen zum europäischen Standard werden“ Weltnormentag 2022: Interviewreihe Klimaschutz und Normung

( 2022-10-14 )  Der heutige Weltnormentag steht unter dem Motto „SHARED VISION FOR A BETTER WORLD“ – eine Welt, die stärker denn je vom Klimawandel bedroht ist. Um die Erderwärmung zu begrenzen, ist eine grüne Transformation von Industrie und Wirtschaft erforderlich. Im Interview spricht Dr. Franziska Brantner, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, über die Herausforderungen und Chancen der Transformation und die Bedeutung von Normen und Standards für den Klimaschutz. Die grüne Transformation von Industrie und Wirtschaft ist eine Jahrhundertaufgabe. Welche Herausforderungen für Unternehmen sehen Sie, welche wirtschaftlichen Chancen ergeben sich daraus aber auch? Die Herausforderungen sind in der Tat groß: Viele Branchen spüren immer noch die Erschöpfung durch die Corona-Jahre, dazu kommen Lieferkettenprobleme, Material- und Fachkräftemangel. Gleichzeitig müssen wir den Übergang in eine grüne Transformation angehen, was uns mittel- und langfristig ... Mehr 

Bild Dr.-Ing. Reiner Härdtl ist Leiter des Teams Normen, Patente, Information & Dokumentation im Global R&D Department von Heidelberg Materials.
© Heidelberg Materials

„CO2-Neutralität ist keine Nachhaltigkeitskosmetik, sondern für uns fundamental wichtig“ Weltnormentag 2022: Interviewreihe Klimaschutz und Normung

( 2022-10-14 )  Der heutige Weltnormentag steht unter dem Motto „SHARED VISION FOR A BETTER WORLD“ – eine Welt, die stärker denn je vom Klimawandel bedroht ist. Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, ist für viele Unternehmen eine umfassende Transformation unvermeidbar – insbesondere in der ressourcenintensiven Bauwirtschaft mit hohen CO2-Emissionen. Im Interview spricht Dr. Reiner Härdtl, Leiter des Teams Normen, Patente, Information & Dokumentation im Global R&D Department von Heidelberg Materials, über Herausforderungen und die Bedeutung von Normen und Standards für den Klimaschutz. Angesichts der Klimakrise befindet sich Deutschland am Beginn eines umfassenden Transformationsprozesses hin zu einer klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft. Nahezu jede Branche wird davon betroffen sein. Wie sieht die Transformation in der Bauwirtschaft und speziell in der Zement- und Betonindustrie aus? Eine entscheidende Herausforderung für uns als Baustoffhersteller sind die ... Mehr 

Bild Eine der Gesprächsrunden auf der Innovationskonferenz 2022 von DIN und DKE: Zum Thema Klimawandel diskutierten (von links) Tim Bagner, Referent Energie-, Wasser- und Abfallpolitik beim Deutschen Städtetag, Judith Utz, Projektleiterin beim Deutschen Institut für Urbanistik (DIFU), Monika Heyder, Senior Officer bei der ICLEI - European Secretariat GmbH, und Willi Wendt, Senior Consultant bei der Fichtner IT Consulting GmbH gemeinsam mit Moderatorin Nicola Wunderlich-Dagli von DIN Media.
© Isa Foltin

Die Stadt der Zukunft gestalten

( 2022-10-13 )  Klimawandel und Urbanisierung schreiten voran – das stellt Städte und Kommunen bei Nachhaltigkeit und Klimaschutz vor neue Herausforderungen. Ein Thema, das DIN und DKE gemeinsam mit den Partnern ICLEI Europe und Deutscher Städtetag im Rahmen der Innovationskonferenz 2022 am 12. Oktober 2022 näher beleuchtet haben. Bei der hybrid veranstalteten Konferenz diskutierten in Berlin und virtuell Akteur*innen aus Kommunen, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden, wie sich Städte nachhaltig umgestalten lassen. Mit Standards Klimaneutralität fördern Zur Konferenz begrüßten Christoph Winterhalter, Vorsitzender des Vorstandes von DIN, und Michael Teigeler, Geschäftsführer der DKE. Im Anschluss thematisierten mehrere vortragende Expert*innen die Stadt der Zukunft aus politischer, kommunaler, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht. Aspekte wie erneuerbare Energien, Städtebau, Mobilität und Digitalisierung standen im Mittelpunkt der Vorträge. Dabei ging es immer wieder auch um ... Mehr 

Ansicht einer Wand mit einer Tür, vor der Wand steht ein Sessel und ein keiner Couchtisch © Fotolia: Vadim Andrushchenko

Zirkularität von Möbeln: Erstmalige Veröffentlichung eines Norm-Entwurfs Entwurf DIN EN 17902 „Möbel - Zirkularität - Anforderungen und Bewertungsmethoden für die Demontage/Remontage“ wird im September 2022 veröffentlicht.

( 2022-09-12 )  Im Rahmen der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) wird versucht, Produkte und die darin verwendeten Rohstoffe so lange wie möglich zu nutzen. So werden Abfälle vermieden, indem Produkte wiederverwendet, repariert oder wiederaufbereitet werden (Stichwort: Remanufacturing). Ist das nicht möglich, werden sie in ihre Bestandteile zerlegt und diese „Rohstoffe“ wiederverwertet. Dadurch wird der Rohstoffeinsatz für die Produktion neuer Produkte minimiert, Transportwege verkürzt und so potentiell Emissionen vermieden. Zusätzlich werden durch die Prozesse der Demontage und Wiedermontage Arbeitsplätze gesichert, sofern diese Prozesse regional stattfinden. Dies alles setzt voraus, dass beim Entwurf der Produkte die Möglichkeit des Wieder Auseinandernehmens mitgedacht wird, z. B. Schrauben statt kleben (Stichwort: Design für disassembly). Interessant ist in diesem Zusammenhang, in welcher Tiefe die Zerlegung stattfindet und wie viel Prozent der verwendeten Ausgangstoffe tatsächlich ... Mehr