Presse

2019-01-09

Umstrukturiert

Zwei neue Gremien im Fachbereich Additive Fertigung

Die Additive Fertigung entwickelt sich aktuell rasant, spielt nicht zuletzt dieses Fertigungsverfahren in fast allen Branchen eine immer wichtigere Rolle. Um die Veränderungen in der Additiven Fertigung seitens DIN ideal zu unterstützen und Inhalte besser als Querschnitts­themen bearbeiten zu können, stellt sich der Bereich neu auf. So werden dafür notwendige Strukturen auch in 2019 weiter ausgebaut mit dem Ziel, aktuelle und künftige Normungs- und Standardisierungsvorhaben der Branche ideal zu begleiten. Im Januar werden deshalb zwei neue Gremien gegründet: der Gemeinschaftsarbeitsausschuss NA 145-04-04 GA „Additive Fertigung – Digitalisierung, Software, Datenformate“ sowie der Gemeinschaftsarbeitskreis NA 145-04-02-01 GAK „AM-gefertigte Bauteile unter der Druckgeräterichtlinie“.

Bereits 2018 hat die Umstrukturierung des Bereichs Additive Fertigung bei DIN begonnen: So hat sich im vergangenen Jahr der Fachbereich Additive Fertigungsverfahren bei DIN entwickelt und ist nun wie folgt aufgestellt: Unter den NA 145-04 FBR „Fachbereichsbeirat Additive Fertigungsverfahren“ ordnen sich die Gremien

Fokus auf digitale Themen

Mit der Neugründung des gemeinsamen Arbeitsausschusses zur Digitalisierung, Software und Datenformaten am 28. Januar 2019 in Berlin bearbeiten die Normenausschüsse Werkstofftechnik (NWT) und Informationstechnik und Anwendungen (NIA) gemeinsam Normen und Spezifikationen zu den informationstechnischen Aspekten der Additiven Fertigung. Hierzu gehören die Themengebiete Datenformate, Schnittstellen und Softwarearchitekturen. Der Gemeinschaftsarbeitsausschuss „Additive Fertigung – Digitalisierung, Software, Datenformate“ wird darüber hinaus als deutscher Spiegelausschuss in der internationalen Arbeitsgruppe ISO/IEC/JTC 1/WG12 zum Thema „3D Printing and scanning“ arbeiten und themenbezogen einzelne Projekte des ISO/TC 261 „Additive manufacturing“ mit Bezug zu informationstechnischen Aspekten spiegeln. Auf der Gründungssitzung wird außer der Wahl der Obperson und ihrer Stellvertreter auch über das Arbeitsprogramm für das kommende Jahr abgestimmt.

Additiv gefertigte Druckgeräte im Mittelpunkt

Um die Aktivitäten aus der künftigen Zusammenarbeit der beiden europäischen Komitees CEN/TC 54 „Unbefeuerte Druckbehälter“ und CEN/TC 438 „Additive Fertigungsverfahren“ auf nationaler Ebene abzustimmen, wird der Gemeinschaftsarbeitskreis „AM-gefertigte Bauteile unter der Druckgeräterichtlinie“ am 23. Januar in Frankfurt gegründet. Die Normenausschüsse Werkstofftechnologie (NWT), Maschinenbau (NAM), Schweißen und verwandte Verfahren (NAS) sowie chemischer Apparatebau (FNCA) werden hier zusammenarbeiten. Damit wird ein weiterer wichtiger Bereich des Querschnittsthemas Additive Fertigung bei DIN abgedeckt. Der Gemeinschaftsarbeitskreis wird sich verstärkt um Fragen zur Normung für additiv gefertigte Druckgeräte kümmern und als Spiegelausschuss zur neugegründeten CEN/TC 54/WG 11 „Additiv gefertigte Druckgeräte und Druckgerätekomponente“ arbeiten.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an den zwei Gründungssitzungen teilzunehmen, die wie folgt stattfinden:

23. Januar 2019 in Frankfurt am Main von 10:00 bis 16:00 Uhr: Gründungssitzung Gemeinschaftsarbeitskreis NA 145-04-02-1 GAK: „AM-gefertigte Bauteile unter der Druckgeräterichtlinie

Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail beim zuständigen Projektmanager Gunnar Hanschke an: gunnar.hanschke@din.de

28. Januar 2019 in Berlin von 10:00 bis 16:00 Uhr: Gründungssitzung Arbeitsausschuss NA 145-04-04 GA „Additive Fertigung – Digitalisierung, Software, Datenformate“

Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail beim zuständigen Projektmanager Martin Uhlherr an: martin.uhlherr@din.de

Ihr Kontakt

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Andrea Schröder

Am DIN-Platz
Burggrafenstraße 6
10787 Berlin

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