DIN Verbraucherrat

2019-07-10

Sommerzeit – Gartenzeit

Mit dem warmen Wetter kommt auch wieder die Lust mehr Zeit draußen unter freiem Himmel zu verbringen. Laue Abende laden zum Treffen mit Familie und Freunden im Garten ein. Daher ist es an der Zeit, die Gartenmöbel zu entstauben. Damit auch für das leibliche Wohl gesorgt ist, darf der Grill natürlich nicht fehlen.

Sommerzeit-Grillsaison
© karepa / Adobe Stock

Damit auch für das leibliche Wohl gesorgt ist, darf der Grill natürlich nicht fehlen.Oft genug kommt während des anstehenden Pflanzenkaufs auch die Idee, eine neue Sitzgelegenheit oder einen neuen Grill zu erstehen. Die Ausstellungsstücke sehen meist sehr bequem aus und regen die eigene Fantasie zur Einrichtung einer kleinen persönlichen Oase auf Balkon, Terrasse oder im Garten an. Oder soll es - ganz praktisch - doch lieber ein größerer, klappbarer Tisch sein, der gut zu verstauen ist aber mehr Gästen Platz bietet?
Bei Grills ist zuerst einmal die Grundsatzfrage Elektro, Gas oder Holzkohle zu klären. Auf die Auswahl hat natürlich auch die geplante Nutzung einen großen Einfluss: wird nur für zwei Personen alle vier Wochen gegrillt oder soll möglichst häufig eine mehrköpfige Familie in den Grillgenuss kommen?

Für einen ungetrübten Grillabend empfiehlt es sich, genormte Produkte zu kaufen. Holzkohlegrills sind in der DIN EN 1860-1 genormt. Diese legt Sicherheitsanforderungen an Werkstoffe, Aufbau und Kennzeichnung fest. Auf jeden Fall empfehlenswert sind Grills, die mit dem GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) versehen sind. Dadurch wird unter anderem die Einhaltung der Norm garantiert. Nicht zu vergessen ist dabei auch die Holzkohle. Hierfür sind in der DIN EN 1860-2 Anforderungen und Prüfverfahren enthalten. Die Einhaltung der DIN EN 1860-2 wird durch das „DIN-Geprüft“ Siegel auf der Verpackung garantiert. Darüber hinaus ist höherwertigere Kohle mit dem „DIN-plus“ Siegel gekennzeichnet. Diese brennt länger und heißer sowie hinterlässt weniger Asche.

Auch für Gartenmöbel gibt es Normen: die Reihe DIN EN 581, Außenmöbel - Sitzmöbel und Tische für den Camping-, Wohn- und Objektbereich. Hier sind die sicherheitstechnischen Anforderungen an Stabilität, Standfestigkeit und Scher- und Quetschstellen festgelegt. Damit auch für die kleinsten Mitglieder die sommerliche Gartenparty nicht in Geschrei endet, wird auch an solche stellen im Mobiliar gedacht, in die Kinder gerne ihre Finger hineinstecken, sie dann aber nicht ohne Aufwand wieder hinausbekommen. Deswegen ist es sinnvoll, beim Kauf dieser Produkte darauf zu achten, dass sie nach der Normenreihe DIN EN 581 hergestellt wurden. Ebenso sollten die Produkte ein GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) tragen, da Außenmöbel dem Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) unterliegen.

Zum Abschluss ganz wichtig: Holzkohlegrills dürfen nicht in geschlossenen Räumen verwendet werden – dazu zählen unter anderem Zelte. Auch nicht, um die Restwärme nach dem Grillen zu nutzen. Es besteht eine hohe Vergiftungsgefahr.

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