Presse

2019-09-30

Ökologische Nachhaltigkeit

Schwerpunktwoche bei DIN

In rund 2.900 Städten in mehr als 160 Staaten demonstrierten am 20. September 2019 insbesondere junge Menschen weltweit für mehr Engagement beim Klimaschutz. Aufgerufen zum Klimastreik hatte die Bewegung „Fridays for Future“. Fast zeitgleich fand vom 21. bis 23. September 2019 in New York der UN-Klimagipfel statt.

Vor diesem Hintergrund veranstaltete das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) vom 20. bis 27. September 2019 eine interne Schwerpunktwoche zur ökologischen Nachhaltigkeit. Ziel war es, die DIN-Mitarbeiter verstärkt für das Thema zu sensibilisieren und eine Diskussion anzustoßen, wie DIN als Ganzes, aber auch jeder und jede Einzelne zur ökologischen Nachhaltigkeit beitragen kann. Intern wurde über die Hintergründe informiert und das bisherige Engagement von DIN vorgestellt und Best-Practice-Ansätze aus anderen Unternehmen geteilt.

Dabei wurde die hohe Bedeutung von Normung und Standardisierung beim Schutz von Klima und Umwelt hervorgehoben. Ökologische Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Teil der Unternehmensziele von DIN. Dabei beruft sich DIN insbesondere auf die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Ob im Bauwesen, bei der Energieproduktion oder in der Kunststoffproduktion – Normen und Standards sind ein essentieller Hebel für Klima- und Umweltschutz. Ein aktuelles Projekt für mehr Ressourcenschonung ist zum Beispiel die DIN SPEC 4866, die die nachhaltige Demontage und das Recycling von Windenergieanlagen beschreibt.

Unterstützt wird dieses Engagement bei DIN bereits seit über 25 Jahren durch die Koordinierungsstelle Umweltschutz, die Normungsgremien bei Umweltaspekten unterstützt. Um das Thema Nachhaltigkeit bei DIN zukünftig noch stärker zu verankern, wurde Anfang August 2019 das Geschäftsfeld Kreislaufwirtschaft ins Leben gerufen, das durch Benjamin Hein geleitet wird. In der Kreislaufwirtschaft soll der Ressourceneinsatz durch das Schließen von Energie- und Stoffkreisläufen minimiert werden. Normen und Standards leisten dazu einen großen Beitrag.

Die Themenwoche zeigte das große Interesse der Mitarbeiter am Thema sowie daran sich einzubringen. Es entstanden zahlreiche Ideen, wie Unternehmen und Mitarbeiter im Arbeitsalltag ressourcenschonender und nachhaltiger sein können. Diese werden im nächsten Schritt ausgewertet und in konkrete Maßnahmen überführt

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Julian Pinnig

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