DIN Verbraucherrat
Überarbeitete Norm für Outdoor-Möbel schaffen mehr Sicherheit für Verbraucherinnen und Verbraucher
Gerade bei Campingstühlen, Campingtischen und anderen mobilen Möbeln ist es aus Sicht von Verbraucherinnen und Verbrauchern wichtig, dass Produkte nicht nur praktisch und leicht transportierbar sind, sondern auch zuverlässig, standfest und belastbar sind. Die Normenreihe DIN EN 581 zu Außenmöbel im Camping-, Wohn- und Objektbereich definiert hierfür grundlegende Anforderungen und Prüfverfahren, insbesondere im Hinblick auf mechanische Sicherheit, Stabilität und Dauerhaltbarkeit. Damit schaffen sie eine wichtige Orientierung für Hersteller, Handel und nicht zuletzt für Menschen, die Campingmöbel im Alltag und in der Freizeit sicher nutzen wollen.
DIN EN 581 wurde im Teil 2 „Sitzmöbel“ und im Teil 3 „Tische“ überarbeitet und im Juni 2026 veröffentlicht. Damit rücken Sicherheit, Qualität und Verbraucherorientierung bei Outdoor-Möbeln stärker in den Fokus.
Relevanz für Verbraucherinnen und Verbraucher
Aus Verbrauchersicht ist besonders relevant, dass Outdoor-Möbel häufig unter wechselnden Bedingungen eingesetzt werden – auf unebenem Boden, bei häufigem Auf- und Abbau sowie bei intensiver Nutzung im Freien. Sicherheitsanforderungen helfen dabei, Risiken wie Kippeln, Materialversagen oder instabile Konstruktionen zu reduzieren. Auch die Quetschgefahr für Finger wird adressiert, allerdings lässt sich diese beim Auf- und Zuklappen der Möbel konstruktionsbedingt nicht vollkommen ausschließen, wie jeder schon einmal beim Aufstellen von Klappmöbeln erfahren haben dürfte.
Was ist neu?
Anforderungen an die beliebten „Deckchairs“ (stoffbespannte Klappliegestühle) wurden erstmalig in die Norm aufgenommen, ebenso wie entsprechende Prüfverfahren.
Die Normenreihe DIN EN 581 kann über DIN Media bezogen werden.