NA 145

DIN-Normenausschuss Werkstofftechnologie (NWT)

2018-05-30

Revision der Grundlagennorm DIN EN ISO/ASTM 52900 „Additive Fertigung — Grundlagen — Terminologie“


DIN EN ISO/ASTM 52900 Additive Fertigung — Grundlagen — Terminologie ist die grundlegende Terminologie-Norm für die Additive Fertigung (en: Additive Manufacturing, AM). Die Norm definiert die wichtigsten Begriffe im Bereich der Additiven Fertigung. Als international anerkannte Norm erleichtert sie den Anwendern die Kommunikation mit Geschäftspartnern und Kunden weltweit.

Aktuell wird die im Juni 2017 veröffentlichte Norm DIN EN ISO/ASTM 52900 überarbeitet. Der neue Entwurf wird voraussichtlich im Juni 2018 fertiggestellt. Unter anderem definiert das Dokument unter dem Oberbegriff AM die folgenden sieben Prozesskategorien:

1. Freistrahl-Bindemittelauftrag, (en: binder jetting, BJT),

2. Materialauftrag mit gerichteter Energieeinbringung, (en: directed energy deposition, DED),

3. Materialextrusion, (en: material extrusion, MEX),

4. Freistrahl-Materialauftrag, (en: material jetting, MJT),

5. pulverbettbasiertes Schmelzen, (en: powder bed fusion, PBF),

6. Schichtlaminierung, (en: sheet lamination, SHL) und

7. badbasierte Photopolymerisation, (en: vat photopolymerization, VPP).

Der überarbeite Entwurf enthält erstmals auch einen Leitfaden mit dem Anwender einen AM-Prozess mit Akronymen detaillierter als nur über die Kategorie festlegen können (z. B. pulverbettbasiertes Schmelzen von Ti6Al4V mittels Elektronenstrahl: PBF-EB/M/Ti6Al4V).

Fachleute haben die Möglichkeit, an der Überarbeitung der DIN EN ISO/ASTM 52900 mitzuwirken und den aktuellen Entwurf über das Norm-Entwurfs-Portal von DIN (nach Registrierung) zu lesen und zu kommentieren.

Interessierte können sich auch direkt an Dr. Roman Rüttinger bei DIN wenden (E-Mail: Roman.Ruettinger@din.de, Telefon: 030 2601 - 2474).

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Dr. Roman Rüttinger

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