DIN-Normenausschuss Materialprüfung (NMP)
NA 062-10-101 AA
Nanotechnologien
Der Arbeitsausschuss NA 062-10-11 AA "Nanotechnologien" ist zuständig für die Normung, die einen oder beide der folgenden Aspekte umfasst: i) Verstehen und Kontrollieren der Materialeigenschaften und Prozesse im Nanometermaßstab, typischerweise, jedoch nicht ausschließlich, unterhalb von 100 Nanometern in einer oder mehreren Dimensionen, wo üblicherweise größenabhängige Phänomene einsetzen, die neue Anwendungen ermöglichen; ii) Nutzung der einzigartigen Eigenschaften nanoskaliger Materialien, die sich von denen einzelner Atome, Moleküle oder makroskopischer Stoffmengen unterscheiden, zur Entwicklung relevanter innovativer und fortschrittlicher Materialien (Advanced Materials), Produkte, Geräte und Systeme, die neue oder verbesserte Leistungsmerkmale und Funktionen erschließen. Zu den spezifischen Aufgaben gehören die Erarbeitung von Normen für: Klassifizierung, Terminologie und Nomenklatur; Metrologie und Prüfeinrichtungen (einschließlich Festlegungen zu Referenzmaterialien und Rückführbarkeit); Prüfverfahren; Modellierung und Simulation; Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltaspekte sowie Lebenszyklusbewertung; gesellschaftliche Aspekte, nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung; Nanotechnologieprodukte und -prozesse, Qualitätskontrolle und Leistungsbewertung. Normen in jedem dieser Bereiche können sich jeweils auf ein Produkt, einen Prozess oder einen Industriesektor beziehen, beispielsweise Lebensmittel, Kosmetik, Gesundheit, Mobilität, Bauwesen, Energie und Elektronik. Der Arbeitsausschusses NA 062-10-101 AA ist der Spiegelausschuss zum europäischen CEN/TC 352 „Nanotechnologien“ sowie zum internationalen ISO/TC 229 „Nanotechnologies“.
Untergremien von NA 062-10-101 AA
| Kurzbezeichnung | Name | Untergremien |
|---|---|---|
| NA 062-08-17-02 UA - ruhend | Prüfverfahren | 0 |
| NA 062-08-17-03 UA - ruhend | Gesundheits- und Umweltaspekte | 0 |
| NA 062-08-17-04 UA - ruhend | Werkstoffspezifikationen, Produkte und Anwendungen | 0 |