DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau)
Erdarbeiten - Chemische Prüfungen - Teil 3: Bestimmung des Karbonatgehalts in Böden
Kurzreferat
Das Ziel dieser Norm ist die Beschreibung eines Tests zur Bestimmung des Karbonatgehalts einer Bodenprobe mit einem Bernard- oder Dietrich-Frulling-Kalkometer. Dieses Verfahren beruht auf der Zersetzung von Karbonaten durch Salzsäure und der Messung des entstehenden gasförmigen Kohlendioxids CO2 nach der folgenden Reaktion, wobei M das Kation ist, das das Karbonat begleitet, normalerweise Ca 2+ oder Mg2+: ������3+ 2������ →������2+����2 (��)+��2�� Umgebungsdruck und -temperatur haben einen Einfluss auf das Volumen des bei der Reaktion entstehenden CO2-Gases, Daher ist eine Kalibrierungsprüfung des Kalzimeters mit einer bekannten Menge an reinem Kalziumkarbonat (CaCO3) erforderlich. Bei dieser Methode wird davon ausgegangen, dass alle in der Probe vorhandenen Karbonate Kalziumkarbonate sind. Enthält eine Bodenprobe also Nicht-Calciumcarbonate, kann das mit diesem Standard erzielte Ergebnis vom Gesamtcarbonatgehalt der Probe abweichen.
Beginn
2026-02-03
WI
00396027
Geplante Dokumentnummer
DIN CEN/T? 00396027
Projektnummer
00519777
Zuständiges nationales Arbeitsgremium
Zuständiges europäisches Arbeitsgremium
CEN/TC 396/WG 8 - Prüfverfahren
Vorgänger-Dokument(e)
Baugrund, Untersuchung von Bodenproben - Kalkgehaltsbestimmung
2011-07