DIN-Normenausschuss Feuerwehrwesen (FNFW)
Brandmeldeanlagen - Teil 34: Video-Brandmelder
Kurzreferat
Ein Video-Brandmeldesystem unterscheidet sich von einigen punktförmigen Brandmeldern (z. B. EN 54-7, EN 54-10) dadurch, dass die Erkennung in einiger Entfernung vom eigentlichen Brandherd erfolgt und daher kein Kontakt des Sensors mit den Verbrennungsprodukten stattfindet. Die Branderkennung basiert auf der Analyse eines Videobildes mittels mathematischer Algorithmen. Das Videobild einer Kamera kann mittels Software verarbeitet werden, um das Vorhandensein von Rauch und/oder Flammen (je nach Leistungsfähigkeit des Systems) festzustellen, die im Bild sichtbar sind. Dieses Dokument beabsichtigt nicht, Einschränkungen hinsichtlich der Auslegung und Konstruktion solcher Melder festzulegen. EN 54-34 wurde auf der Grundlage von ISO 7240-29 entwickelt, jedoch hinsichtlich der europäischen Anforderungen und Prüfverfahren überarbeitet. Dieses Dokument legt Anforderungen, Prüfverfahren und Leistungskriterien für Video-Brandmelder (VFD) fest, die im sichtbaren Spektrum arbeiten und in Brandmeldeanlagen zum Einsatz kommen, die in und um Gebäude installiert sind (siehe EN 54-1). Für die Prüfung anderer Arten von VFD, die nach anderen Prinzipien arbeiten, kann dieses Dokument lediglich als Leitfaden herangezogen werden. Melder, die für den Schutz vor spezifischen Risiken entwickelt wurden und besondere Merkmale aufweisen (einschließlich zusätzlicher Merkmale oder erweiterter Funktionen, für die dieses Dokument keine Prüf- oder Bewertungsmethode festlegt), fallen nicht in den Anwendungsbereich dieses Dokuments.
Beginn
2026-07-30
WI
00072178
Geplante Dokumentnummer
DIN EN 54-34
Projektnummer
03101480
Zuständiges nationales Arbeitsgremium
NA 031-02-13 AA - Brandmelder Gruppe B
Zuständiges europäisches Arbeitsgremium
CEN/TC 72/WG 24 - Video-Brandmelder