DIN-Normenausschuss Eisen und Stahl (FES)
Chemische Analyse von Eisenwerkstoffen - Analyse von unlegierten und niedrig legierten Stählen mittels optischer Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma - Bestimmung von Mn, P, Cu, Ni, Cr, Mo, V, Co, Al (gesamt) und Sn
Kurzreferat
Dieses Dokument legt ein Routineverfahren zur Analyse von unlegierten und niedriglegierten Stählen mit einem Eisengehalt von mindestens 95 % mittels induktiv gekoppelter Plasma-Emissionsspektrometrie fest. Dieses Verfahren ist auf die in Tabelle 1 aufgeführten Elemente innerhalb der angegebenen Grenzen anwendbar. In allen Fällen können die angegebenen Grenzwerte (nach Validierung) für die Bestimmung anderer Massenanteile erweitert oder angepasst werden, sofern der Eisengehalt in den betreffenden Proben über 95 % liegt. Andere Elemente können einbezogen werden. Diese Elemente und ihre Massenanteile sind jedoch unter Berücksichtigung möglicher Störungen, der Empfindlichkeit, der Auflösung und der Linearitätskriterien jedes Instruments und jeder Wellenlänge genau zu überprüfen. Je nach Empfindlichkeit der einzelnen Geräte können geeignete Verdünnungen der Kalibrierungs- und Testprobenlösungen erforderlich sein. Auch wenn es sich um ein "Multielementverfahren" handelt, ist es nicht unbedingt erforderlich, alle Elemente seines Anwendungsbereichs gleichzeitig zu bestimmen: Die Messbedingungen müssen von jedem Labor entsprechend der Leistungsfähigkeit der jeweils verfügbaren Geräte optimiert werden.
Beginn
2026-02-11
WI
EC102126
Geplante Dokumentnummer
DIN EN 10351 rev
Projektnummer
02101830
Zuständiges nationales Arbeitsgremium
NA 021-00-30 AA - Analysenverfahren
Zuständiges europäisches Arbeitsgremium
CEN/TC 459/SC 2/WG 3 - Bestimmung von umweltgefährdenden Elementen in Stahl