NA 022

DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE

Projekt

Prüfverfahren für Lichtwellenleiter-Verstärker - Teil 11-1: Polarisationsmodendispersionparameter - Jones-Matrix-Eigenanalyse (JME)

Kurzreferat

Dieser Teil der Norm IEC 61290 gilt für alle handelsüblichen optischen Verstärker (OAs), einschließlich optischer Faserverstärker (OFAs) mit aktiven Fasern, optischer Halbleiterverstärker (SOAs) und planarer Wellenleiter-Optikverstärker (PWOAs). Dieses Dokument beschreibt ein Prüfverfahren zur Messung der Polarisationsmodendispersion (PMD) von OAs unter Verwendung der Jones-Matrix-Eigenanalyse (JME). Das Messergebnis wird aus der Messung der normierten Stokes-Parameter bei zwei eng beieinander liegenden Wellenlängen ermittelt. Das in diesem Dokument beschriebene Prüfverfahren erfordert ein polarisiertes Signal am Eingang des Polarimeters mit einem Polarisationsgrad (DOP) von mindestens 25 %. Obwohl die Prüfquelle stark polarisiert ist, wird der DOP am Ausgang des OA durch verstärkte spontane Emission (ASE) reduziert. Anhang A analysiert den Einfluss von ASE auf den DOP bei Verwendung einer abstimmbaren Schmalband- Lichtquelle. Um eine genaue Messung zu gewährleisten, wird der DOP als Teil des Messverfahrens gemessen. Die in diesem Dokument beschriebene JME-Prüfmethode hat sich als unempfindlich gegenüber polarisationsabhängiger Verstärkung (PDG) und polarisationsabhängigem Verlust (PDL) bis zu etwa 1 dB erwiesen. Obwohl die JME-Methode grundsätzlich auch auf nicht gepumpte (d. h. nicht mit Strom versorgte) OAs anwendbar ist, gilt die JME-Technik in diesem Dokument nur für gepumpte (d. h. mit Strom versorgte) OAs.

Beginn

2026-02-09

Geplante Dokumentnummer

DIN EN IEC 61290-11-1

Projektnummer

02233687

Zuständiges nationales Arbeitsgremium

DKE/UK 412.2 - Komponenten für Kommunikationskabelanlagen  

Ihr Kontakt

Thomas Sentko

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63069 Offenbach am Main

Tel.: +49 69 6308-209

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