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Daten für die Lebensmittelindustrie von morgen

( 2021-12-16 )  Neuer Standard legt Anforderungen für die Entwicklung eines Geschäftsmodells für ein Datenökosystem in der Lebensmittelindustrie fest. Effizienter, produktiver und gleichzeitig nachhaltiger werden – dieser Herausforderung steht die Lebensmittelindustrie in Anbetracht des Klimawandels und einer wachsenden Weltbevölkerung gegenüber. Daten können helfen, sie zu meistern. Der neue Standard DIN SPEC 91452 unterstützt dabei: Unter dem Titel „Geschäftsmodellentwicklung für ein Datenökosystem in der Lebensmittelindustrie“ definiert die DIN SPEC Anforderungen, um Datenökosysteme wirtschaftlich zu nutzen. Der Standard bezieht sich konkret auf die Lebensmittelindustrie, ist jedoch auch universell anwendbar, um in die Welt datenbasierter Geschäftsmodelle einzutauchen. Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette In Datenökosystemen können unterschiedliche Anwender*innen Daten sammeln, analysieren, austauschen und handeln, um sie wirtschaftlich zu nutzen. Ziel dieser Vernetzung ist es, neue ... Mehr 

Bild Mitglieder von CEN und CENELEC nach dem neuen Mitgliedschaftskonzept
© CEN/CENELEC

BSI bleibt Mitglied bei CEN und CENELEC

( 2021-12-09 )  Durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU erfüllte die britische Normungsorganisation (BSI) nicht mehr die bisherigen Mitgliedschaftsvoraussetzungen von CEN (Europäisches Komitee für Normung) und CENELEC (Europäisches Komitee für Elektrotechnische Normung). Daher wurde bis zur endgültigen Klärung zunächst eine Übergangsfrist für die Mitgliedschaft von BSI bis Ende 2021 vereinbart. Im Juni 2021 verabschiedeten CEN und CENELEC ein neues Mitgliedschaftskonzept, das drei Typen von Mitgliedern unterscheidet und ab 2022 gilt: Blue-type Mitglied: nationale Normungsorganisation in einem Land des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) Red-type Mitglied: nationale Normungsorganisation in einem Land, das Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), aber nicht des EWR ist, oder in einem Land, das von der EU als EU-Beitrittskandidat anerkannt ist Yellow-type Mitglied: nationale Normungsorganisation in einem Land, das mit der EU ein Abkommen zur regulatorischen ... Mehr 

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Neues Projekt soll Lkw-Güterverkehr revolutionieren Projekt STAFFEL startet mit Kick-off

( 2021-12-01 )  Am 8. Dezember 2021 fällt der Startschuss für STAFFEL. Das Forschungsprojekt soll im Lkw-Güterverkehr Transportzeiten halbieren und Lenkzeitverschwendung reduzieren. Die Projektpartner FIR an der RWTH Aachen, MANSIO GmbH, PEM Motion GmbH sowie das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) entwickeln dazu gemeinsam eine KI-gestützte Internetplattform für den speditionsübergreifenden Staffelverkehr. Sie soll wesentlich zur effizienten Gestaltung von Lkw-Transport-, Lenk- und Ruhezeiten beitragen. Das Projekt STAFFEL wird im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND mit insgesamt 1,5 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mithilfe von KI-Algorithmen sollen Langstrecken in Teilstrecken zerlegt und anschließend über einen Lenkzeiten-Marktplatz zwischen Speditionen und Frachtführern anhand von Echtzeitdaten (z. B. Verkehr, Infrastruktur) vermittelt und damit optimiert werden. Smarte Technologien zur Diebstahlsicherung gewährleisten die ... Mehr 

Viren und Bakterien in der Raumluft effektiv eliminieren Die technische Spezifikation DIN/TS 67506 unterstützt den sicheren Einsatz von UV-C-Luftentkeimern, etwa in Kitas und Schulen

( 2021-11-25 )  Der Kampf gegen die Corona-Pandemie hält an. Das Virus wird hauptsächlich über virenbehaftete Aerosole übertragen, die infizierte Personen beim Husten und Niesen, aber auch beim Atmen, Sprechen und Singen ausstoßen. Gerade in geschlossenen Räumen ist es deshalb wichtig, die Virenlast zu reduzieren. UV-C-Sekundärluftgeräte bieten dafür eine wirksame Möglichkeit. Richtig angewandt, eliminieren sie in kürzester Zeit Keime in der Luft und verbessern so die Raumhygiene. Die neue technische Spezifikation DIN/TS 67506 „Entkeimung von Raumluft mit UV-Strahlung – UV-C-Sekundärluftgeräte“ soll den effektiven und sicheren Einsatz von UV-C-Luftentkeimern unterstützen. Sie enthält Anforderungen an die Konzeption, Prüfung und Anwendung der Geräte und gilt für UV-C-Sekundärluftgeräte mit geschlossener Bauart und aktiver Ventilation. Die Spezifikation ermöglicht es Herstellern, die Wirksamkeit und Sicherheit ihrer Geräte nachzuweisen und gibt Planern und Entscheidern Kriterien zur Auswahl und zum ... Mehr 

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Breite Anwendung von BIM fördern Normungsroadmap BIM veröffentlicht: Strategischer Fahrplan für die BIM-Standardisierung

( 2021-11-24 )  Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat heute die Ergebnisse der Normungsroadmap zum Thema Building Information Modeling (BIM) vorgestellt. Erarbeitet wurde sie im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) als Gemeinschaftsprojekt von DIN mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), buildingSMART Deutschland e. V. und BIM Deutschland. Insgesamt rund 70 Expert*innen verschiedener Branchen waren an der Erarbeitung beteiligt. Ziel der Roadmap war es, unter Einbeziehung der relevanten Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Gesellschaft die zukünftige strategische Ausrichtung der Normung und Standardisierung im Bereich BIM zu entwickeln. Mehr 

Bild Von links: Prof. Dr. Dieter Wegener, Susanne Dehmel, Svenja Hahn, Dr. Tarek R. Besold, Julia Kloiber
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Artificial Intelligence Act: Herausforderung und Chance für Unternehmen DIN, DKE, Bitkom, VDMA und ZVEI mit gemeinsamer virtueller KI-Fachkonferenz

( 2021-11-22 )  „Artificial Intelligence Act – wie Unternehmen sich jetzt einbringen sollten“ lautetet der Titel der hochrangig besetzten KI Fachkonferenz, zu der DIN, DKE, Bitkom, VDMA und ZVEI am 22.11.2021 geladen hatten. Ziel der virtuellen Veranstaltung war es insbesondere betroffenen Unternehmen einen Überblick zu geben, welche Regulierungen im Rahmen des Artificial Intelligence Acts (AIA) politisch diskutiert werden, welche Rolle harmonisierte Europäische Normen bei der Umsetzung des AIA spielen, welchen strategischen Nutzen Normen und Standards für Unternehmen bieten können und welche Mitgestaltungsmöglichkeiten es dabei gibt. Begrüßt wurden die über 500 Teilnehmer*innen durch Susanne Dehmel vom Bitkom e. V., Dr. Wolfgang Weber vom ZVEI und Hartmut Rauen vom VMDA e. V., die gemeinsam verdeutlichten, dass der Erfolg der KI-Verordnung, maßgeblich von der Existenz und Ausgestaltung harmonisierter europäischer Normen abhängt. Die drei Verbandsvertreter*innen begrüßten den risikobasierten ... Mehr 

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Normungsroadmap KI geht in die zweite Runde KI-Expert*innen werden zur Mitwirkung aufgerufen

( 2021-11-19 )  Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) und die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) geben heute den Startschuss für die Arbeiten an der zweiten Ausgabe der Deutschen Normungsroadmap Künstliche Intelligenz bekannt. Ziel ist die Fortschreibung und Weiterentwicklung der Ergebnisse der ersten Ausgabe der Roadmap als strategischer Fahrplan für die Normung und Standardisierung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Dabei setzt die zweite Ausgabe auch neue Schwerpunkte und wird Handlungsempfehlungen für die Themenbereiche Sozio-technische Systeme, Finanzdienstleistungen und Energie/Umwelt formulieren. Den Auftakt der Arbeiten wird eine Veranstaltung am 20. Januar 2022 geben, auf der sich interessierte Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft über eine Mitwirkung informieren können. Die Erarbeitung der Roadmap erfolgt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Mehr 

Bild Im Vordergrund: Dr. Ulrich Stoll; v. l. n. r.: Christoph Winterhalter; Vorstandsvorsitzender DIN, Daniel Schmidt, Mitglied des Vorstands von DIN, Dr. Albert Dürr
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Dr. Ulrich Stoll ist neuer DIN-Präsident Ziel: Normung bei Zukunftstechnologien verankern

( 2021-11-19 )  Dr. Ulrich Stoll wurde vom DIN-Präsidium zum neuen Präsidenten des Deutschen Instituts für Normung e.V. gewählt. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Festo SE & Co. KG folgt auf Dr. Albert Dürr, der die Präsidentschaft seit 2015 für die satzungsgemäß maximale Amtszeit von sechs Jahren innehatte. „Als neuer DIN-Präsident werde ich die Umsetzung der Deutschen Normungsstrategie vorantreiben und sie im Hinblick auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen weiterentwickeln, etwa die digitale und ökologische Transformation der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Zudem ist es mir ein Anliegen, DIN und die Normung im Bereich der Zukunftstechnologien noch stärker zu verankern, um somit deutsche Ideen zum weltweiten Standard zu machen. Damit möchte ich einen Beitrag zur Wettbewerbskraft der deutschen Wirtschaft leisten“, so Dr. Stoll zu seiner Wahl. Mehr 

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Gemeinsam für Künstliche Intelligenz DIN und DKE bündeln ihre Kräfte in neuem Gemeinschaftsausschuss KI

( 2021-11-18 )  DIN und DKE gründen den Gemeinschaftsausschuss Künstliche Intelligenz, um ihre Aktivitäten und Normungsstrukturen in diesem Bereich weiterzuentwickeln und das gemeinsame Engagement in der Normung und Standardisierung rund um das Thema KI weiter zu vertiefen. Das gemeinsame Arbeitsgremium führt die Kompetenzen im Bereich KI in Deutschland stärker zusammen und bietet deutschen Stakeholder*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und von Verbraucherseite einen noch besseren Zugang zu europäischen und internationalen Normungsprojekten. Hier werden in Zukunft verstärkte Aktivitäten erwartet. Deutsche Interessen vertreten In ihrer gemeinsamen Tätigkeit beim Thema KI entwickelten und koordinieren DIN und DKE seit 2019 die Normungsroadmap Künstliche Intelligenz und initiieren und begleiten internationale Normungsprojekte aus Deutschland heraus. Bereits 2017 wurde bei DIN der Arbeitsausschuss „Künstliche Intelligenz“ gegründet, in dem rund 60 Expert*innen aus Wirtschaft ... Mehr 

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Schub fürs Kunststoff-Recycling Neuer Standard für die Klassifizierung von Kunststoff-Rezyklaten veröffentlicht

( 2021-11-12 )  Riesige Mengen Kunststoff schaffen es nicht in den Recycling-Kreislauf, sondern landen in der Verbrennung. Hinzu kommt: hochwertige Kunststoffrezyklate sind teilweise nicht verfügbar und der Einsatz ist in einigen Fällen noch teurer als Neuware. Kunststoffabfälle zu Rezyklaten aufzubereiten, die sich erneut in gleich- oder höherwertigen Produkten einsetzen lassen, ist bis heute eine Herausforderung. Denn die Materialqualität schwankt und bislang fehlte eine nach Informationstiefe abgestufte und einheitliche Beschreibung der Rezyklate aller Polymerarten und deren Qualität. Das soll sich jetzt ändern – mit der neuen DIN SPEC 91446 „Klassifizierung von Kunststoff-Rezyklaten durch Datenqualitätslevel für die Verwendung und den (internetbasierten) Handel“. Die DIN SPEC 91446 ermöglicht es, Kunststoffrezyklate nach vier unterschiedlich umfangreichen Datenqualitätsstufen zu klassifizieren. Der neue Standard soll den Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine konsistente ... Mehr