Kommission Mittelstand

Mittelstand und Normung

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Die Kommission Mittelstand (KOMMIT) ist das Forum des Mittelstandes in Normungsfragen. Die KOMMIT bei DIN wurde 2008 gegründet, um Entscheidungsträgern aus Handwerk, mittelständischer Industrie, Freien Berufen sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Kammern eine Plattform zum Meinungs- und Informationsaustausch zu bieten.

Gerade KMU haben es häufig schwer, im Bereich der Normung Schritt zu halten und sich adäquat in den Normungsprozess einzubringen. Sie  erhalten auf der KOMMIT-Seite Informationen und Hilfestellungen, die den Zugang zu Normen und die Beteiligung an der Normungsarbeit erleichtern. Denn sowohl die Anwendung von Normen als auch die Teilnahme am Normungsprozess bietet KMU erhebliche Vorteile, wie zum Beispiel:

  • Erleichterung des Marktzugangs
  • Kostensenkung durch reduzierte Transaktionskosten
  • Kostensenkung durch verminderte Anpassungskosten
  • Erhöhte Rechts- und Innovationssicherheit
  • Wissens- und Zeitvorsprung
  • Einflussnahme auf die Normungsinhalte

Die Stimme des Mittelstands in der Normung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und DIN gründeten 2008 die  Kommission Mittelstand (KOMMIT), um kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) den Zugang zu Normen, die Anwendung von Normen und die Beteiligung an der Normungsarbeit zu erleichtern. Seither hat die KOMMIT viele erfolgreiche Initiativen ins Leben gerufen, unter anderem speziell auf Verbände, Innungen und Kammern zugeschnittene Angebote. DIN befasste sich beispielsweise mit der mittelstandsfreund-lichen Gestaltung von Normen und richtete ein KMU-Helpdesk als Anlaufstelle für normungsrelevante Fragen ein. Mitglieder der KOMMIT sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, DIN, Verbände des Mittelstands sowie Kammern.

Die KOMMIT berät den Vorsitzenden des Vorstandes bei DIN hinsichtlich der besonderen Bedürfnisse des Mittelstandes im Zusammenhang mit Normung und Standardisierung.

Sie spricht strategische Empfehlungen aus, zum Beispiel hinsichtlich

  • der Bedingungen zur Beteiligung an der Normungsarbeit,
  • der Finanzierung,
  • dem Zugang zu ihren Ergebnissen,
  • der notwendigen Einflussnahme auf europäische und internationale Entwicklungen mit Auswirkungen auf den deutschen Mittelstand,
  • Aktionen/ Reaktionen von DIN auf Initiativen der Europäischen Kommission oder anderer politischer Instanzen,
  • Anpassung an wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen und rechtzeitige Identifikation solcher Entwicklungen.

Ihr Ansprechpartner

DIN e. V.
Dr.

Ulrike Bohnsack

Am DIN-Platz
Burggrafenstraße 6
10787 Berlin

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