Positionspapier: Digitalisierung gelingt nur mit Normen und Standards
Schnellere Entwicklungszeiten, verkürzte Produktlebenszyklen, fortschreitende Technikkonvergenz und der zunehmende globale Wettbewerb zeichnen die mit der Digitalisierung ein-hergehenden technologischen Veränderungen aus. Normung und Standardisierung sind wichtige Instrumente des Technologietransfers, die dazu beitragen, die Herausforderungen der Digitalisierung der Wirtschaft sowie der gesamten Gesellschaft zeitgemäß, effektiv und zugleich vertrauensbildend zu meistern. Sie tragen maßgeblich zur Festigung und Stärkung der Position deutscher Unternehmen auf den Weltmärkten bei und sorgen für die notwendigen Instrumente zur Markterschließung, -durchdringung und Internationalisierung technologischer Entwicklungen – unter fairen, international anerkannten Bedingungen.
Um diese Vorteile für die exportorientierte deutsche Wirtschaft zu erhalten und auszubauen ist es erforderlich, dass Normung und Standardisierung in alle relevanten Politikbereiche als strategisches und gestaltendes Element Eingang finden. DIN hat hierzu ein Positionspapier verfasst, in dem die Politik unter anderem dazu aufgefordert wird, Normung und Standardisierung vermehrt in ihre Innovationsförderpolitik zu integrieren, um neue Produkte und Dienstleistungen schon im Entwicklungsprozess bei der Erschließung neuer Märkte zu unterstützen.