DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau)
Glas im Bauwesen - Thermisch induzierte Spannungen in der Scheibenebene - Berechnungsverfahren
Kurzreferat
Dieses Dokument legt ein Berechnungsverfahren zur Beurteilung und Minderung des Risikos des Bruchs von Glasscheiben infolge von in der Ebene thermisch induzierten Spannungen in der Scheibenebene fest. ANMERKUNG 1 Thermisch induzierte Spannungen in der Scheibenebene resultieren aus Temperaturdifferenzen innerhalb der Ebene des Glases, die typischerweise durch Faktoren wie Wärmestrahlung verursacht werden. Dieses Phänomen führt im Allgemeinen zu niedrigeren Temperaturen an den Rändern und höheren Temperaturen in den zentralen Bereichen der Scheibe. HINWEIS 2 Die Beurteilung der Beständigkeit gegen thermisch induzierte Spannungen in der Scheibenebene gemäß diesem Dokument stellt nur einen Aspekt des gesamten Verglasungsbemessungsprozesses dar. Sie ersetzt nicht die Anforderungen der EN 16612 oder der Normenreihe FprEN 19100. Dieses Dokument behandelt nicht: - das Risiko von Glasbruch infolge von Brand; - die Beständigkeit gegen außer der Ebene wirkende thermisch induzierte Einwirkungen (z. B. Hohlraumdruck); - Sicherheits- und Schutzaspekte im Falle eines Glasbruchs. Dieses Dokument findet keine Anwendung auf Profilbauglas, Glasbausteine oder Bodenplatten aus Glas.
Beginn
2026-04-08
WI
00129272
Geplante Dokumentnummer
00129272