DIN-Normenausschuss Eisen und Stahl (FES)
DIN EN 10222-1
Schmiedestücke aus Stahl für Druckbehälter - Teil 1: Allgemeine Anforderungen; Deutsche Fassung prEN 10222-1:2012
Steel forgings for pressure purposes - Part 1: General requirements; German version prEN 10222-1:2012
Einführungsbeitrag
Das Schmiedeverfahren ist eines von den meist angewendeten Verfahren zur Stahlumformung. Je nach Schmiedetemperatur unterscheidet sich das Schmieden in: Warmschmieden, Halbwarmschmieden und Kaltschmieden. Je nach Werkzeugart, frei oder geschlossen, unterscheidet man in Freiformschmieden und Gesenkschmieden. Die Normenreihe EN 10222 besteht unter dem Haupttitel "Schmiedestücke aus Stahl für Druckbehälter" aus 5 Teilen, und legt die Technischen Lieferbedingungen für Freiformschmiedestücke, ringgewalzte Erzeugnisse und geschmiedete Stäbe aus Druckbehälterstählen fest. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss 10 "Schmiedestücke" des Normenausschusses Eisen und Stahl (FES).
Änderungsvermerk
Gegenüber DIN EN 10222-1:2002-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Normative Referenzen aktualisiert; b) Abschnitt 3: Begriff "Besteller" in Korrelation mit Anhang ZA neu definiert; c) Einteilung und Bezeichnung von Stählen überarbeitet; d) verbindliche Angabe für die Bestellung neu definiert; e) Optionen 1) bis 15) für die Bestellung hinzugefügt; f) neue Option zum Stahlherstellungsverfahren und Herstellung der Schmiedestücke; g) Inhalte des früheren Anhang A wurden überarbeitet und neu strukturiert; h) Angaben zu den Eigenschaften, Prüfungen, Prüfverfahren technisch überarbeitet; i) Anhang B alt ist neu Anhang A; j) redaktionelle Änderungen.
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Zuständiges nationales Arbeitsgremium
NA 021-00-10 AA - Schmiedestücke