Aktuelle News zum Nachhaltigkeitsthemen
Hier finden Sie alle Meldungen von DIN zu den Nachhaltigkeitsthemen – chronologisch gelistet
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Mit Strom zu recyceltem Beton Neuer Standard DIN SPEC 18212 unterstützt bei der Wiederverwertung von Betonbruch
( 2022-02-01 ) Wenn’s blitzt, muss es kein Unwetter sein: Elektrizität kann auch Verbundwerkstoffe im Rahmen eines Recyclingprozesses effizient trennen. „Elektrodynamische Fragmentierung“ (EDF) heißt ein Verfahren, mit dem sich etwa Beton mittels ultrakurzer Stromschläge einfach in seine Bestandteile Gesteinskörnung und Zementstein zerlegen lässt. Die Methode verspricht eine vollständigere Trennung der Komponenten als es bei einer mechanischen Betonzerkleinerung möglich ist. Ein neuer Standard unterstützt jetzt das Potenzial der EDF: Die DIN SPEC 18212 beschreibt, wie Anwender*innen die Qualität der freigelegten Gesteinskörnungen bestimmen können – eine wichtige Voraussetzung für die Wiederverwendung dieser Rezyklate. Das Dokument mit dem Titel „DIN SPEC 18212 – Betonrecycling – Qualitätssicherung bei der elektrodynamischen Fragmentierung von Betonbruch“ ist ab sofort kostenlos über www.beuth.de erhältlich. Sauber freigelegt Recycling und Wiederverwertung von Betonbruch nehmen für die ... Mehr
Geschäftsfeldleiterin Wasserstofftechnologien: Dr. Lydia Vogt
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Neue Geschäftsfeldentwicklung Wasserstofftechnologien
( 2022-01-14 ) Wasserstoff kommt beim Gelingen der Energiewende in der Industrie, im Verkehr oder im Wärmesektor eine zentrale Rolle zu: Er ermöglicht auf Basis erneuerbarer Energien die Treibhausgasemissionen drastisch zu senken. Sowohl mit der europäischen als auch mit der nationalen Wasserstoffstrategie wird der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur forciert, in der Wasserstoff als Energieträger, -speicher und als Element der Sektorkopplung eingesetzt werden soll. Dabei spielen Normen und Standards eine wesentliche Rolle, beispielsweise beim Aufbau eines einheitlichen europäischen Wasserstoffnetzes, der Qualitätssicherung und Gewährleistung von Nachhaltigkeitsaspekten. Mehr
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Globale Standards für die digitale Landwirtschaft
( 2022-01-12 ) Eine internationale Beratungsgruppe aus Expert*innen erarbeitet eine Normungsroadmap zu Smart Farming und wird damit einen strategischen Fahrplan für die internationale Normung und Standardisierung aufzeigen. Während die Weltbevölkerung wächst, wirken sich die Folgen des Klimawandels auch in der Lebensmittelerzeugung zunehmend aus. Die Landwirtschaft steht deshalb vor großen Herausforderungen und der Druck steigt, produktiver und effizienter zu werden. Mit ihren internationalen Lieferketten funktioniert die Lebensmittelproduktion heute global, so muss auch ihre Umgestaltung nur auf dieser Ebene erfolgen. Deshalb hat die internationale Normungsorganisation ISO (International Organization for Standardization) auf einen Antrag des Deutschen Instituts für Normung (DIN) die „strategische Beratungsgruppe Smart Farming“ (ISO SAG Smart Farming) ins Leben gerufen. Diese erarbeitet ab sofort eine erste internationale Normungsroadmap zum Thema Smart Farming – dem Einsatz moderner ... Mehr
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DIN-Projekt zur Abfrage von Nachhaltigkeitsfaktoren in der Finanzberatung gestartet
( 2022-01-07 ) Unter breiter Beteiligung von Versicherungsgesellschaften, Banken, Kapitalanlage-Gesellschaften, Vertrieben, Maklern, Verbänden, Nachhaltigkeits-Experten, Verbraucherschützern und Wissenschaftlern hat der Arbeitsausschuss NA 159-07-01 AA „Finanzdienstleistungen für den Privathaushalt“ beim Deutschen Institut für Normung (DIN e. V.) ein Projekt zur Erarbeitung eines Moduls „Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen“ zur bestehenden DIN-Norm 77230 gestartet. Das ESG-Modul (Environment, Social, Governance) soll nach den Vorstellungen der Initiatoren zukünftig als Bestandteil der ganzheitlichen Finanzanalyse, aber auch losgelöst davon anwendbar sein. Die modulare Erweiterung der „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ nach DIN 77230 begründen die Ausschuss-Mitglieder damit, dass Nachhaltigkeitspräferenzen Einstellungen und Verhalten von Menschen beeinflussen und deshalb einen Teil der Lebenssituation des analysierten Privathaushalts ausmachen. „Verbraucher werden sehr bald den ... Mehr
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Daten für die Lebensmittelindustrie von morgen
( 2021-12-16 ) Neuer Standard legt Anforderungen für die Entwicklung eines Geschäftsmodells für ein Datenökosystem in der Lebensmittelindustrie fest. Effizienter, produktiver und gleichzeitig nachhaltiger werden – dieser Herausforderung steht die Lebensmittelindustrie in Anbetracht des Klimawandels und einer wachsenden Weltbevölkerung gegenüber. Daten können helfen, sie zu meistern. Der neue Standard DIN SPEC 91452 unterstützt dabei: Unter dem Titel „Geschäftsmodellentwicklung für ein Datenökosystem in der Lebensmittelindustrie“ definiert die DIN SPEC Anforderungen, um Datenökosysteme wirtschaftlich zu nutzen. Der Standard bezieht sich konkret auf die Lebensmittelindustrie, ist jedoch auch universell anwendbar, um in die Welt datenbasierter Geschäftsmodelle einzutauchen. Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette In Datenökosystemen können unterschiedliche Anwender*innen Daten sammeln, analysieren, austauschen und handeln, um sie wirtschaftlich zu nutzen. Ziel dieser Vernetzung ist es, neue ... Mehr
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Schub fürs Kunststoff-Recycling Neuer Standard für die Klassifizierung von Kunststoff-Rezyklaten veröffentlicht
( 2021-11-12 ) Riesige Mengen Kunststoff schaffen es nicht in den Recycling-Kreislauf, sondern landen in der Verbrennung. Hinzu kommt: hochwertige Kunststoffrezyklate sind teilweise nicht verfügbar und der Einsatz ist in einigen Fällen noch teurer als Neuware. Kunststoffabfälle zu Rezyklaten aufzubereiten, die sich erneut in gleich- oder höherwertigen Produkten einsetzen lassen, ist bis heute eine Herausforderung. Denn die Materialqualität schwankt und bislang fehlte eine nach Informationstiefe abgestufte und einheitliche Beschreibung der Rezyklate aller Polymerarten und deren Qualität. Das soll sich jetzt ändern – mit der neuen DIN SPEC 91446 „Klassifizierung von Kunststoff-Rezyklaten durch Datenqualitätslevel für die Verwendung und den (internetbasierten) Handel“. Die DIN SPEC 91446 ermöglicht es, Kunststoffrezyklate nach vier unterschiedlich umfangreichen Datenqualitätsstufen zu klassifizieren. Der neue Standard soll den Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine konsistente ... Mehr
Die Arbeitsgruppenleiterinnen und -leiter stellten beim Kickoff zur Normungsroadmap Circular Economy die Schwerpunktthemen genauer vor.
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In Kreisläufen denken
( 2021-10-21 ) Heute fand die Auftaktveranstaltung zur Normungsroadmap Circular Economy statt. Rund 700 Expert*innen und Interessierte folgten der Einladung von DIN, DKE und VDI zur gemeinsamen Auftaktveranstaltung zur Normungsroadmap Circular Economy. Begrüßt wurden die virtuellen Gäste durch Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie Elisabeth Winkelmeier-Becker, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Beide betonten die große Bedeutung von Normen und Standards für den Aufbau einer Circular Economy und luden alle interessierten Expert*innen zu einer Mitwirkung an der Roadmap ein. Die Vertreter von DIN, DKE und VDI erläuterten die hohe Notwendigkeit des Aufbaus einer zirkulären Wirtschaft, betonten aber auch die damit verbundenen Chancen. Die konsequente Umsetzung einer grünen Transformation – auch mithilfe von Normen und Standards – wird Europas ... Mehr
Normen für mehr Nachhaltigkeit Der Weltnormentag 2021 betont, wie wichtig Normung und Standardisierung sind, um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen. Das gelingt nur gemeinsam.
( 2021-10-14 ) Der Weltnormentag am 14. Oktober steht in diesem Jahr für die gemeinsame Vision einer besseren Welt. Mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, kurz SDGs (Sustainable Development Goals), haben die Vereinten Nationen international gültige, politische Ziele definiert, die soziale Ungleichheiten verringern, eine nachhaltige Wirtschaft fördern und den Klimawandel verlangsamen sollen. Um das zu schaffen, müssen zahlreiche öffentliche und private Akteure zusammenarbeiten und alle verfügbaren Werkzeuge nutzen – dazu zählen vor allem auch Normen und Standards. Sie können besonders jetzt nach eineinhalb Jahren Corona-Pandemie helfen, die Wirtschaft zu einem besseren System weiterzuentwickeln. Smarte Landwirtschaft gegen den Hunger Mit der Geschäftsfeldentwicklung in den Bereichen Circular Economy und Smart Farming fokussiert DIN bereits seit Längerem Themen, die zentral sind, um die SDGs zu erreichen. Beispiel Smart Farming: Eine intelligente und digitale Landwirtschaft kann zu ... Mehr
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Mehr Klimaschutz durch Standards bei Ressourcenschutz und Circular Economy Startschuss für Normungsroadmap Circular Economy
( 2021-09-15 ) Gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMU) starten das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN), die vom VDE getragene DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) heute die Arbeit an der „Deutschen Normungsroadmap Circular Economy“. Die Normungsroadmap soll einen Überblick über den Status Quo der Normung im Bereich der Circular Economy geben, Anforderungen und Herausforderungen für sieben Schwerpunktthemen beschreiben und die konkreten Handlungsbedarfe für zukünftige Normen und Standards identifizieren und formulieren. Zum Beispiel sind in Normen und Standards bislang keine Anforderungen an Kunststoffrezyklate zur Herstellung neuer Produkte definiert. Solche Anforderungen könnten zu einer stärkeren Nutzung von Rezyklaten führen. Mit der Normungsroadmap sollen diese Lücken identifiziert und geschlossen werden, um stärker in ein zirkulares Wirtschaften zu kommen. Dazu laden DIN, DKE und ... Mehr
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Möbel ressourcenschonend produzieren Mobiliar aus Wellpappe für den Kurzzeiteinsatz: Neuer Standard fördert nachhaltige Produktion und Wiederverwertung
( 2021-08-10 ) Möbel für die Wohnung oder das Büro sollen möglichst lange halten und sind oft entsprechend ressourcenintensiv produziert. Doch es gibt auch kostengünstiges Mobiliar für den kurzzeitigen Einsatz, etwa auf Messen oder im Katastrophenschutz. Hier ist es sinnvoll, eine Überdimensionierung zu vermeiden, weil sich aus dem kürzeren Einsatz auch ein anderes Anforderungsprofil ergibt. Dies schont nicht nur die bei der Herstellung eingesetzten Ressourcen, sondern auch das Budget. Noch nachhaltiger ist es, wenn sich die eingesetzten Werkstoffe im Sinne einer Circular Economy in Wertstoffkreisläufen wiederverwerten lassen. Wellpappe bietet sich vor diesem Hintergrund besonders als Werkstoff für Möbel mit kurzen Nutzungszyklen an – ein neuer Standard unterstützt die Hersteller und verschafft entsprechenden Produkten das nötige Vertrauen am Markt: Die jetzt veröffentlichte DIN SPEC 19305 legt Anforderungen und Prüfverfahren an Mobiliar auf Basis von Wellpappe für den Kurzzeiteinsatz fest. Der ... Mehr