Messung der Radioaktivität - Gamma- und Beta-Strahlung emittierende Radionuklide - Prüfverfahren zur Bewertung der Dekontaminierbarkeit von Werkstoffoberflächen (ISO 8690:2024); Deutsche Fassung prEN ISO 8690:2026
Kurzreferat
Dieses Dokument gilt für die Prüfung von Oberflächen, die durch radioaktive Stoffe verunreinigt werden können. Die leichte Dekontaminierbarkeit ist eine Eigenschaft einer Oberfläche und ein wichtiges Kriterium für die Auswahl von Oberflächenmaterialien, die in der Nuklearindustrie, in Zwischenlagern oder Endlagern verwendet werden und von denen Kontaminationen leicht und schnell entfernt werden können, ohne die Oberfläche zu beschädigen. Die in diesem Dokument beschriebene Prüfung ist ein schnelles laborgestütztes Verfahren zum Vergleich der leichten Dekontaminierbarkeit verschiedener Oberflächenmaterialien. Das Ergebnis der Prüfungen kann ein Parameter sein, der bei der Auswahl von Oberflächenbeschichtungen wie Lacken oder undurchlässigen Schichten wie Keramiken und anderen Oberflächen berücksichtigt werden kann. Bei den in diesem Test verwendeten Radionukliden handelt es sich um die in der Nuklearindustrie häufig vorkommenden Radionuklide (137Cs, 134Cs und 60Co) in wässriger Form.
Beginn
2026-02-12
WI
00430156
Geplante Dokumentnummer
DIN EN ISO 8690
Projektnummer
06237073
Zuständiges nationales Arbeitsgremium
NA 062-07-63 AA - Radionuklidlaboratorien
Zuständiges europäisches Arbeitsgremium
CEN/TC 430 - Kernenergie, Kerntechnik und Strahlenschutz
Zuständiges internationales Arbeitsgremium
ISO/TC 85/SC 2/WG 17 - Radioaktivitätsmessung