DIN-Normenausschuss Verpackungswesen (NAVp)
Packmittel - Prüfverfahren zur Bestimmung der Porosität der Innenbeschichtung von Aluminiumtuben - Teil 1: Natriumchlorid-Verfahren
Kurzreferat
Dieses Dokument ist für innenbeschichtete zylindrische und konische Aluminiumtuben, die überwiegend für die Verpackung von Produkten der Pharmazie, der Kosmetik, der Hygiene sowie von Lebensmitteln oder ande ren Haushaltsprodukten verwendet werden, anwendbar. Die Innenbeschichtung dient als Sperrschicht, um jeden Kontakt zwischen Aluminium und dem Produkt zu verhindern. Dieses Dokument legt das Natriumchlorid-Verfahren zur Bestimmung der elektrolytischen Leitfä higkeit als ein Kennzeichen der Qualität der Innenbeschichtung fest. ANMERKUNG Die elektrolytische Leitfähigkeit der Innenbeschichtung ist nur ein Kennzeichen zur Beurteilung der Qua lität einer Innenbeschichtung. Sie gibt weder Aufschluss über Anzahl oder Größe von Poren oder unbeschichteten Flächen noch Hinweise auf mögliche Reaktionen zwischen Aluminiumtube und Produkt an. Die elektrolytische Leitfähigkeit kann nie als einziges Kennzeichen zur Qualitätsbeurteilung einer Innenbe schichtung dienen, sondern kann immer nur gemeinsam mit anderen Kennwerten, wie z.B. Schichtdicke, Aceton- und/oder Ammoniakbeständigkeit und selbstverständlich Ergebnissen erweiterter Stabilitätsstudien, verwendet werden.
Beginn
2025-04-16
WI
00261541
Geplante Dokumentnummer
prEN 15384-1
Zuständiges nationales Arbeitsgremium
Zuständiges europäisches Arbeitsgremium
CEN/TC 261/SC 5/WG 39 - Flexible Tuben
Norm-Entwurf
Packmittel - Prüfverfahren zur Bestimmung der Porosität der Innenbeschichtung von Aluminiumtuben - Teil 1: Natriumchlorid-Verfahren
2026-05
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