DRIVER+

Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience

DRIVER+

Wie ist das Verständnis von Krisenmanagement in Europa? Wo gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den Ländern – wo Unterschiede? Welche Techniken und Instrumente werden im Krisenmanagement genutzt? Welche Lösungsansätze sind bereits vorhanden? Diesen Fragestellungen widmet sich das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt DRIVER+ (Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience).

Zu diesem Zweck entwickelt ein Konsortium von 31 Organisationen aus 14 verschiedenen Ländern eine gesamteuropäische Testumgebung virtuell vernetzter Übungseinrichtungen und Krisenlaboren. Dort können Anwender, Lösungsanbieter, Forscher, politische Entscheidungsträger und Bürger gemeinsam schrittweise an neuen Ansätzen und Lösungen für sich abzeichnende Krisenmanagementfragen arbeiten. Zusätzlich werden in dieser Testumgebung die Techniken und Instrumente des Krisenmanagements untersucht und anschließend in einem Portfolio zusammengefasst. Zudem soll das bis April 2020 laufende Projekt ein einheitliches europaweites Verständnis von Krisenmanagement ermöglichen. Dafür sind diverse Veranstaltungen mit externen Partnern geplant. Aktuelle Informationen sowie ein Newsletter können auf der Projekt-Webseite abgerufen werden: http://www.driver-project.eu.

DIN wirkt innerhalb des Projekts im Bereich Kommunikation und Verbreitung der Ergebnisse mit. Das Ziel des Arbeitspakets Standardisierung ist der Transfer der Projektergebnisse durch die Entwicklung neuer Standards oder als Input für bereits existierende Normen und Standards im Bereich Krisenmanagement – auf europäischer und internationaler Ebene. Hierfür werden in einem ersten Schritt aktuelle Normungs- und Standardisierungsaktivitäten und bereits existierende Dokumente analysiert. Sie umfassen sowohl europäische als auch internationale Dokumente. Auf Basis dieser Arbeit und mit Blick auf die Forschungsergebnisse von DRIVER+ werden anschließend, in einem zweiten Schritt, potentielle Standardisierungsthemen ermittelt. Aus diesen sollen anschließend projektspezifische Aktivitäten, im Rahmen von beispielsweise CEN-Workshop(s), initiiert werden.

Projektlaufzeit

05/2014 – 04/2020

Projektpartner

  • ATOS Spain SA (Spanien) - Projektkoordinator
  • AIT Austrian Institute of Technology GmbH (Österreich)
  • ARTTIC (Frankreich)
  • Association pour la Recherche et le Développement des méthodes et processus Industriels – ARMINES (Frankreich)
  • Austrian Red Cross Research GmbH (Österreich)
  • Centro de Innovación Tecnológica para Logística y Transporte Mercancías Carretera (Spanien)
  • Dansk Røde Kors (Dänisches Rotes Kreuz) (Dänemark)
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. – DLR (Deutschland) - Qualitätsmanager
  • DIN Deutsches Institut für Normung e.V. (Deutschland)
  • Disaster Waste Recovery (Großbritannien)
  • Ecorys Nederland B.V. (Niederlande)
  • Edisoft (Portugal)
  • Entente pour la Protection de La Forêt Méditerranéenne (Valabre) (Frankreich)
  • Frequentis AG (Österreich)
  • GMV Aerospace and Defence SA Unipersonal (Spanien)
  • HKV Lijn in Water B.V. (Niederlande)
  • ITTI sp. z o.o. (Polen)
  • JRC (Gemeinsame Forschungsstelle), Europäische Kommission (Italien)
  • Magen David Adom in Israel (Israel)
  • Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek – TNO (Niederlande) - Projektleiter und Technischer Leiter
  • Peace Research Institute Oslo – PRIO (Norwegen)
  • Public Safety Communication Europe Forum (Belgien)
  • Stadt Den Haag (Niederlande)
  • Thales Communications & Security (Frankreich)
  • The Centre for Security and Defence Management (CSDM) (Bulgarien)
  • The Estonian Academy of Security Sciences (EASS) (Estland)
  • The European Organisation for Security SCRL (Spanien)
  • The Main School of Fire Service (SGSP) (Poland)
  • The Space Research Centre of Polish Academy of Sciences (SRC PAS) (Polen)
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Deutschland)
  • XVR Simulation (Niederlande)

Projektförderung

Das Forschungsprojekt wird durch die Europäische Union im 7. Rahmenprogramm finanziert (Grant Agreement No. 607798) und startete im Mai 2014 unter dem Namen DRIVER. Nach einer halbjährlichen Suspendierungsphase und dem Wechsel einiger Projektpartner wurde das Projekt im September 2017 unter dem Namen DRIVER+ erneut gestartet und läuft nun bis April 2020.