Prävention und Longevity

Normung als Orientierung für ein Zukunftsbild

Zwei Personen beim Joggen im Freien
© AdobeStock: Studio Romantic

Gemeinsam mit den Initiatoren zweier Normungsanträge lädt DIN zu einem moderierten Stakeholder-Workshop zu den Themen Prävention und Longevity ein. Ziel der Veranstaltung ist es, die aktuellen Entwicklungen in beiden Themenfeldern zu diskutieren, die Vorhaben fachlich zu reflektieren und gemeinsam den Bedarf an Normung zu bewerten.

Im Mittelpunkt stehen Fragen zu relevanten Begriffen, potenziellen Anwendungsfeldern und den Herausforderungen einer einheitlichen Orientierung in diesen dynamischen Zukunftsfeldern. Der Workshop bietet interessierten Kreisen die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven einzubringen und eine gemeinsame Grundlage für die weitere Bewertung möglicher Normungsvorhaben zu schaffen.

Präventionsmanagement

Prävention gewinnt angesichts des demografischen Wandels, der steigenden Belastung der Gesundheitssysteme und des wachsenden Bewusstseins für Gesundheit und Wohlbefinden zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig wird der Begriff in unterschiedlichen Kontexten verwendet und bislang nur begrenzt durch einheitliche Anforderungen, Prozesse und Erfolgsindikatoren unterstützt.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Prävention systematisch geplant, umgesetzt und bewertet werden kann und welche Rolle Normung dabei spielen kann. Ausgehend von diesen Fragestellungen wurde ein Normungsantrag eingereicht, der Anforderungen an ein ganzheitliches Präventionsmanagement adressiert. Ziel ist es, Prävention als systematischen und messbaren Managementansatz zu stärken und hierfür gemeinsame Anforderungen und Leitlinien zu entwickeln.

Longevity

Der Begriff „Longevity“ wird heute für sehr unterschiedliche Angebote verwendet, die von medizinischer Prävention und Biomarkerdiagnostik über digitale Anwendungen bis hin zu Wellness-Angeboten reichen. Gleichzeitig bestehen unterschiedliche Begriffsverständnisse, verschiedene Evidenzniveaus sowie offene Fragen hinsichtlich der Abgrenzung zu Prävention, Healthy Ageing und medizinischer Behandlung.

Im Rahmen des Workshops wird gemeinsam diskutiert, ob und in welchen Bereichen ein Normungsbedarf im Themenfeld Longevity besteht. Im Fokus stehen eine gemeinsame und belastbare Terminologie, die Abgrenzung zu verwandten Konzepten sowie der Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz. Darüber hinaus soll erörtert werden, wie die wissenschaftliche Grundlage von Longevity-bezogenen Aussagen transparent und nachvollziehbar kommuniziert werden kann und welcher Anwendungsbereich sich für ein mögliches Normungsvorhaben eignet.

Ziel der Workshops

Die Workshops dienen der offenen Diskussion und der Sammlung unterschiedlicher Perspektiven aus allen interessierten Kreisen. Gemeinsam soll bewertet werden, ob die jeweiligen Vorhaben sinnvoll und umsetzbar sind, welche Inhalte normungsrelevant und normungsfähig sind und wie ein fachlich belastbarer Scope für eine mögliche weitere Bearbeitung aussehen kann.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen konstruktiven fachlichen Austausch zu beiden Themenfeldern.

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Gestalten Sie die Diskussion zu Prävention und Longevity mit und bringen Sie Ihre Perspektive in die Bewertung möglicher Normungsvorhaben ein.

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Ort DIN e. V. Berlin
Beginn 2026-10-28,
11:00 Uhr
Ende 2026-10-28,
16:00 Uhr
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Fanni Florian

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Burggrafenstraße 6
10787 Berlin

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