Frühstücksreihe: Wirtschaftssicherheit und Wirtschaftsschutz
Normen stärken Sicherheit, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit
Handelskonflikte, zunehmende Angriffe auf unsere Kritische Infrastruktur und Cyberattacken zeigen: Wirtschaft und Infrastruktur müssen resilienter werden.
Normen können einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Sicherheit, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit leisten.
In unserer 7-wöchigen virtuellen Frühstücksreihe bekommen Sie jeweils donnerstags von 08:30 bis 09:30 Uhr einen Überblick über zentrale Aspekte von Wirtschaftsschutz, Wirtschaftssicherheit und die Rolle von Normung.
Der erste von insgesamt 7 Terminen findet am Donnerstag, den 3. September 2026 statt.
Eine Übersicht der einzelnen Termine und Themen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Nach der Anmeldung erhalten Sie jeweils am Vortag die Einwahldaten und können so an den für Sie relevanten Terminen teilnehmen.
Übersicht der Einzeltermine und Themen
Die Federführung bei der Erarbeitung globaler Standards ermöglicht es Nationen, ihre technologischen und wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen, sich Märkte zu sichern und mitunter auch eigene Werte global zu projizieren.
Gemeinsam mit unseren Gästen möchten wir darüber diskutieren, wie Standards dazu eingesetzt werden können, geopolitische Position eines Landes zu verbessern.
Es ist erklärtes Ziel der US-Regierung, die globale Position amerikanischer Standards weiter zu stärken. Doch wie wirkt sich dies konkret aus? Mit unseren Gästen wollen wir insb. über die Rolle von Standards in der Handelspolitik sprechen. Können USA durch den Einsatz von Standards einen einseitigen Handelsvorteil erzielen? Wie setzt das US-Kriegsministerium in Zukunft SMART Standards ein und welche Konsequenzen hat dies für Deutschland und Europa?
China hat in den letzten Jahren gezielt seine Position in der internationalen Standardisierung ausgebaut. Wie wirkt sich diese Strategie schon heute auf Deutschland und Europa am Weltmarkt aus? Und noch wichtiger: Wie wirkt sich diese auf die Erstellung von Normen aus? Diese Fragen möchten wir mit unseren Gästen diskutieren.
Die digitale Souveränität wird zunehmend durch internationale Normen geprägt, die den Rahmen für Technologie und Innovation setzen. Länder, die aktiv an der Normung beteiligt sind, stärken ihre Unabhängigkeit und sichern sich Wettbewerbsvorteile in der digitalen Welt. Strategisch eingesetzt, kann Normung zur Schlüsselkomponente für digitale Selbstbestimmung und globale Einflussnahme Europas werden. Wie das genau gehen kann, wollen wir in diesem Termin diskutieren.
Wirtschaftsschutz beginnt nicht erst im Krisenfall. Angesichts zunehmender Bedrohungen für Unternehmen und Organisationen gewinnen präventive Maßnahmen immer stärker an Bedeutung. Resilienz entsteht dabei nicht durch einzelne Schutzmaßnahmen, sondern durch ein ganzheitliches Verständnis von Sicherheit, das physische Sicherheit, Informationssicherheit, Personal- und Krisenmanagement zusammenführt.
Gemeinsam mit unseren Gästen möchten wir diskutieren, welche Handlungsfelder Organisationen adressieren müssen, um ihre Widerstandsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Welche Rolle können Normen und Standards dabei spielen? Warum braucht es ein konvergentes Denken der Sicherheitsdisziplinen? Und wie kann die DIN SPEC 14027 Unternehmen dabei unterstützen, ein belastbares Fundament für ihren Wirtschaftsschutz aufzubauen?
Cyberangriffe gehören längst zu den größten Risiken für Unternehmen und Behörden. Wo liegen die größten Herausforderungen und welche Maßnahmen sind besonders wirksam?
Gemeinsam mit unseren Gästen werfen wir einen Blick auf die aktuelle IT-Sicherheitslage in Deutschland. Sie erfahren, wie Sie mit dem CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076 praxisnah in Ihrem Unternehmen Cyberrisiken systematisch bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen ableiten können. Von unseren Experten erfahren Sie, wie Sie als Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberangriffen stärken können und welchen Beitrag Normen und Standards dabei leisten.
Die Sicherheit und Resilienz Kritischer Infrastrukturen ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Störungen in den Bereichen Energie, Wasser, Gesundheit, Informationstechnik oder Transport können weitreichende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben. Normen und Standards leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag, um Sicherheitsanforderungen zu definieren, Prozesse zu harmonisieren und die Widerstandsfähigkeit von Organisationen zu stärken.
Unsere Experten zeigen, welche Unterstützung die Normung Betreibern Kritischer Infrastrukturen bereits bietet und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Welche Anforderungen ergeben sich aus der aktuellen Bedrohungslage? Welche neuen Perspektiven und Denkansätze sind erforderlich, um die Resilienz von KRITIS und Katastrophenschutz weiter zu stärken? Und in welche Richtung sollte sich die Normung künftig entwickeln, um Unternehmen und Behörden bestmöglich zu unterstützen?