Hochleistungskeramik - Thermomechanische Eigenschaften monolithischer Keramik - Teil 5: Bestimmung der elastischen Moduln bei erhöhten Temperaturen
Kurzreferat
Dieses Dokument legt Verfahren zum Bestimmen der elastischen Moduln, insbesondere des Elastizitätsmoduls, des Schermoduls und der Poissonzahl, von monolithischen Hochleistungskeramiken bei Temperaturen über Raumtemperatur fest. Dieses Dokument legt drei alternative Verfahren zum Bestimmen aller drei genannten oder einzelner dieser Parameter fest: a) Verfahren A - Bestimmung des Elastizitätsmoduls durch statisches Biegen eines dünnen Balkens in einem Drei-Punkt- oder Vier-Punkt-Biegeversuch; b) Verfahren B - Bestimmung des Elastizitätsmoduls durch erzwungene Längsresonanz oder des Elastizitätsmoduls, des Schermoduls und der Poissonzahl durch erzwungene Biege- und Torsionsresonanz eines dünnen Balkens; c) Verfahren C - Bestimmung des Elastizitätsmoduls aus der Grundeigenfrequenz eines durch Schlag angeregten Stabes (Impulsanregungsverfahren). Dieser Teil von EN 820 erweitert die bereits definierten Verfahren für Raumtemperatur, die in EN 843-2 festgelegt sind, für die Anwendung bei erhöhten Temperaturen. Jedes dieser Prüfverfahren setzt die Verwendung homogener Proben aus linear elastischem Werkstoff voraus. Des Weiteren werden für die Prüfung isotrope elastische Eigenschaften der Probe vorausgesetzt. Bei hohen Porositätsgraden sind möglicherweise alle diese Verfahren ungeeignet. Die maximale Korngröße wie nach EN ISO 13383-1 gemessen sollte, mit Ausnahme der bewusst zugegebenen Haarkristalle, weniger als 10 % des kleinsten Maßes der Probe betragen.
Beginn
2025-06-22
WI
00184306
Geplante Dokumentnummer
DIN EN 820-5
Projektnummer
06236961
Zuständiges nationales Arbeitsgremium
NA 062-08-113 AA - Hochleistungskeramik; Terminologie und Prüfverfahren
Zuständiges europäisches Arbeitsgremium
CEN/TC 184/WG 3 - Prüfung monolithischer Keramik