Antriebstechnik; Nachgiebige Wellenkupplungen; Begriffe und Berechnungsgrundlagen
Kurzreferat
Dieses Dokument ist anzuwenden für schlupffreie Kupplungen, deren Kraftübertragungsglieder sowohl aus teilweise oder allseitig nachgiebigen Elastomeren, als auch aus metallelastischen Federelementen (z. B. Stahllamellen oder Bogenverzahnungen) bestehen. Die angeführten Berechnungsverfahren zur Auslegung von nachgiebigen Wellenkupplungen beinhalten vorzugsweise erfahrungsspezifische Belastungsfaktoren und gelten außerdem nur für den linearen Zweimassenschwinger unter speziellen Betriebsbedingungen. In Fällen, wo aus sicherheitstechnischen Gründen oder wegen der technischen Kompliziertheit der zu berechnenden Anlage einfache Überschlagsrechnungen nicht mehr zulässig sind und spezielle Gegebenheiten von Mehrmassensystemen im Hinblick auf zeitliche Beanspruchungsverläufe, nichtlineare Drehfedersteifigkeit, Spiel usw. berücksichtigt werden müssen, ist auf mathematisch aufwendigere Berechnungsverfahren überzugehen (z. B. Simulationstechnik).
Beginn
2026-10-22
Geplante Dokumentnummer
DIN 740
Projektnummer
06004567