Projekt

Außenluft - Verfahren zur Messung der Konzentration organischer Ozon-Vorläufersubstanzen - Teil 3: Manuelle oder automatische Probenahme mit Kanister, gefolgt von GC mit FID und/oder MS

Kurzreferat

Dieses Dokument enthält allgemeine Leitlinien für die Probenahme von gasförmigen organischen Ozonvorläufersubstanzen (VOC) in der Atmosphäre unter Verwendung von Kanistern. Die beschriebenen Verfahren eignen sich für Alkane, Alkene, Alkine und aromatische Verbindungen mit zwei bis sechs Kohlenstoffatomen (C₂ bis C₆) in der Umgebungsluft und im Molanteilsbereich von pmol/mol bis zu μmol/mol. Es wird empfohlen, die Lagerzeit der Luftproben vor der Analyse so kurz wie möglich zu halten, um mögliche Verluste an den Kanisteroberflächen oder die Bildung von Artefakten während der Lagerung zu vermeiden. Unter normalen Einsatzbedingungen bei der Probenahme von Umgebungsluft lassen sich die meisten VOCs nach Lagerzeiten von bis zu dreißig Tagen in Konzentrationen nahe ihren ursprünglichen Werten aus den Kanistern zurückgewinnen. Je nach Überwachungsanforderungen kann die Probenahmedauer zwischen Sekunden und mehreren Stunden variieren. Aus den Kanisterproben werden die Zielverbindungen anschließend typischerweise mittels Gaschromatographie unter Verwendung der Flammenionisationsdetektion und/oder der Massenspektroskopie analysiert.

Beginn

2026-06-29

WI

00264243

Geplante Dokumentnummer

DIN EN 00264243

Projektnummer

13402169

Zuständiges nationales Arbeitsgremium

NA 134-04-02-01 UA - Messen von organischen Verbindungen (I) (VOC, PAH)  

Zuständiges europäisches Arbeitsgremium

CEN/TC 264/WG 13 - Außenluft – Ozonvorläufer und Benzol  

Ihr Kontakt

Dr.

Elisabeth Hösen-Seul

VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Tel.: +49 211 6214-661

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