DIN ISO/TS 11665-13
; VDE V 0493-1-6663:2026-09
Ermittlung der Radioaktivität in der Umwelt - Luft: Radon-222 - Teil 13: Bestimmung des Diffusionskoeffizienten in wasserundurchlässigen Materialien: Prüfverfahren mit beidseitiger Messung der Aktivitätskonzentration (ISO/TS 11665-13:2025)
Measurement of radioactivity in the environment - Air: radon 222 - Part 13: Determination of the diffusion coefficient in waterproof materials: membrane two-side activity concentration test method (ISO/TS 11665-13:2025)
Verfahren
Vornorm
Einführungsbeitrag
Radon gilt heute als die Hauptursache für die natürliche Strahlenexposition des Menschen. Der UNSCEAR-Bericht (2006) legt dar, dass weltweit Radon rund 52 % der globalen mittleren Exposition durch natürliche Strahlung verursacht. Das Isotop 222(48 %) ist weit signifikanter als das Isotop 220(4 %), während das Isotop 219 als vernachlässigbar angesehen wird. Im Allgemeinen ist die Konzentration von Radon in Gebäuden infolge des geringeren Luftwechsels höher als in der Freiluft: Je mehr der Luftwechsel verringert wird, desto größer ist die Anreicherung von Radon in den Gebäuden. Diese Technische Spezifikation beschreibt vier Verfahren, die zur Bestimmung des Radon-Diffusionskoeffizienten in wasserundurchlässigen Materialien, wie Bitumen oder Membranen aus Polymeren, Beschichtungen und Anstrichen, geeignet sind. Sie ist nicht anwendbar auf poröse Materialien, bei denen die Radondiffusion von der Porosität und dem Feuchtigkeitsgehalt abhängt. Gegenüber DIN ISO/TS 11665-13 (VDE V 0493-1-6663):2018-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) 6.2: die Konfiguration des Messsystems wurde überarbeitet und durch neue Bilder ergänzt, um verschiedene Optionen von Konfigurationen mit unterschiedlichen Arten von Radonquellen und Radondetektoren darzustellen; b) neuer Abschnitt 7.5: Verfahren D (Bestimmung des Radon-Diffusionskoeffizienten aus den stationären Radon-Aktivitätskonzentrationen in Auffang- und Quellbehältern) wurde aufgenommen; c) 8.4: für Verfahren A wurde ein neues Verfahren zur Bestimmung der Mindestdauer maßgeblicher Messungen erstellt; d) 8.5: für Verfahren B wurde ein überarbeitetes Verfahren zur Bestimmung der Mindestdauer maßgeblicher Messungen erstellt; e) ein neuer Abschnitt 8.7 wurde aufgenommen, um das Messverfahren nach Verfahren D zu beschreiben; f) 8.8: Verfahren zur Bestimmung der Radon-Aktivitätskonzentration im Quellbehälter und für Situationen, in denen die Anreicherungskurve nicht eindeutig bestimmt ist oder wenn kein Radon in den Auffangbehälter eintritt, wurden festgelegt.
Änderungsvermerk
Gegenüber DIN ISO/TS 11665-13 (VDE V 0493-1-6663):2018-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) 6.2: die Konfiguration des Messsystems wurde überarbeitet und durch neue Bilder ergänzt, um verschiedene Optionen von Konfigurationen mit unterschiedlichen Arten von Radonquellen und Radondetektoren darzustellen; b) neuer Abschnitt 7.5: Verfahren D (Bestimmung des Radon-Diffusionskoeffizienten aus den stationären Radon-Aktivitätskonzentrationen in Auffang- und Quellbehältern) wurde aufgenommen; c) 8.4: für Verfahren A wurde ein neues Verfahren zur Bestimmung der Mindestdauer maßgeblicher Messungen erstellt; d) 8.5: für Verfahren B wurde ein überarbeitetes Verfahren zur Bestimmung der Mindestdauer maßgeblicher Messungen erstellt; e) ein neuer Abschnitt 8.7 wurde aufgenommen, um das Messverfahren nach Verfahren D zu beschreiben; f) 8.8: Verfahren zur Bestimmung der Radon-Aktivitätskonzentration im Quellbehälter und für Situationen, in denen die Anreicherungskurve nicht eindeutig bestimmt ist oder wenn kein Radon in den Auffangbehälter eintritt, wurden festgelegt.