DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE
DIN EN 50131-3
; VDE 0830-2-3:2027-01
Alarmanlagen - Einbruch- und Überfallmeldeanlagen - Teil 3: Befehls- und Meldegeräte; Deutsche Fassung EN 50131-3:2026
Alarm systems - Intrusion and hold-up systems - Part 3: Control and indicating equipment; German version EN 50131-3:2026
Einführungsbeitrag
Das Dokument gilt für Melderzentralen von in Gebäuden installierten Einbruch- und Überfallmeldeanlagen (EMA/ÜMA) und legt Anforderungen, Leistungskriterien und Prüfverfahren sowie Anforderungen für vier Sicherheitsgrade und vier Umweltklassen fest. Das Dokument behandelt keine Anforderungen zur Einhaltung europäischer Richtlinien wie der EMV- oder Niederspannungsrichtlinie. Bei Zentralen mit Funktionen anderer Anlagenteile gelten die Anforderungen nur für die EMA/ÜMA-Funktionen. Gegenüber DIN EN 50131-3 (VDE 0830-2-3):2010-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) verbesserte und an EN 50131-1:2006 + A1, A2 und A3 angeglichene Anforderungen; b) Verbesserung und Erläuterung des Prüfungsabschnitts; c) Verwendung von verteilten Anlagenteilen mit einer Zentrale; d) Anhang A wurde erweitert und enthält die Topologie der Zentrale; e) Anhang C wurde neu verfasst, um näher auf die Verwendung von Schnittstellen, die nicht zur EMA/ÜMA gehören, über eine indirekte Verbindung einzugehen; f) Anhang D wurde hinzugefügt, um die Verwendung von Schnittstellen, die nicht zur EMA/ÜMA gehören, über eine direkte Verbindung abzudecken. Typische Anwendungen sind Zentralen von EMA/ÜMA mit verdrahteten oder drahtlosen Verbindungen sowie Basis-VAZ, die innerhalb oder außerhalb des überwachten Objekts in Innenräumen oder im Freien installiert sind.
Änderungsvermerk
Gegenüber DIN EN 50131-3 (VDE 0830-2-3):2010-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) verbesserte und an EN 50131-1:2006 + A1, A2 und A3 angeglichene Anforderungen; b) Verbesserung und Erläuterung des Prüfungsabschnitts; c) Verwendung von verteilten Anlagenteilen mit einer Zentrale; d) Anhang A wurde erweitert und enthält die Topologie der Zentrale; e) Anhang C wurde neu verfasst, um näher auf die Verwendung von Schnittstellen, die nicht zur EMA/ÜMA gehören, über eine indirekte Verbindung einzugehen; f) Anhang D wurde hinzugefügt, um die Verwendung von Schnittstellen, die nicht zur EMA/ÜMA gehören, über eine direkte Verbindung abzudecken.