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Projekt

Verfahren zur Einschätzung der potenziellen Brandlast von Kunststoffen und Faserverbundwerkstoffen mittels thermogravimetrischer Analyse (TGA) und kombinierter Differenzkalorimetrie (DSC)

Kurzreferat

Dieses Dokument legt ein Verfahren zur Bestimmung von charakteristischen Kennwerten fest, die der Einschätzung der potenziellen Brandlast von Kunststoffen und Faserverbundwerkstoffen dienen. Mit den erhaltenen Kennwerten können verschiedene Materialien untereinander verglichen und qualitativ bewertet werden. Das Verfahren eignet sich für feste gefüllte und ungefüllte Kunststoffe oder faserverstärkte Kunststoffe und Verbundwerkstoffe. Betrachtet werden neben dem Masseverlust der Probe das DSC-Signal mit den zugehörigen Wärmeströmen, dessen Verlauf Rückschlüsse über mögliche auftretende Brandeigenschaften liefern kann.
Neben der im weiteren Verlauf beschriebenen Verwendung von Luft als Analysengas, entsprechend der Mischung von Stickstoff und Sauerstoff im Verhältnis 80 zu 20, können bei Verwendung von Gaskontrollern verschiedene Atmosphären in der Messzelle und in Folge unterschiedliche Brandszenarien und Bereiche abgebildet werden.

Beginn

2026-05-19

Geplante Dokumentnummer

DIN 16812

Projektnummer

05402226

Zuständiges nationales Arbeitsgremium

NA 054-01-03 AA - Physikalische, rheologische und analytische Prüfungen  

Ihr Kontakt

Dr.

Matthias Müller

Am DIN-Platz, Burggrafenstr. 6
10787 Berlin

Tel.: +49 30 2601-2557
Fax: +49 30 2601-42557

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