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DIN Verbraucherrat

Aktuelles

Aktuelles und Hintergrundinformationen über neue Aktivitäten sowie über den Stand aktueller Normungsprojekte des Verbraucherrates

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Bild eines Elektofahrrades in Benutzung © Eric Gross

Hält das Elektrofahrrad den täglichen Belastungen stand? Studie des DIN-Verbraucherrates untersucht normative Anforderungen an City- und Trekking-Elektrofahrräder

(2019-03-01)  Der DIN-Verbraucherrat hat eine Studie zur mechanischen Sicherheit von Elektrofahrrädern veröffentlicht. Neben der Bewertung der derzeitigen Normanforderungen an City- und Trekking-Elektrofahrräder wurde auch der Einfluss der Zuladung und des Fahrstils auf die mechanische Sicherheit untersucht. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die aktuellen normativen Anforderungen an den Fahrradrahmen sowie die Sattelstütze erhöht werden müssen. Sie genügen nicht den ermittelten Belastungen des täglichen Betriebs, wodurch es zu einem vorzeitigen Bauteilversagen kommen kann. Das gilt für die DIN EN 15194 „Fahrräder - Elektromotorisch unterstützte Räder“ als auch für die ISO 4210-10 „Cycles - Safety requirements for bicycles - Part 10: Safety requirements for electrically power assisted cycles (EPACs)“. Eine weitere Erkenntnis ist, dass höhere Zuladungen höhere Bauteilbelastungen hervorrufen. Dieser Zusammenhang ist jedoch je nach betrachteter Fahrradkomponente stark unterschiedlich. Der ... Mehr 

Lieferung von Lebensmittel über den Onlinehandel © Fotolia / M.Dörr & M.Frommherz

Neuer DIN-Arbeitskreis „Lebensmittel-Onlinehandel“ auf Initiative des DIN-Verbraucherrates gegründet

(2019-01-23)  Am 8. Januar 2019 fand die Gründungssitzung des Arbeitskreises „Lebensmittel-Onlinehandel“ zur Erarbeitung der Norm „Lebensmittelhygiene - Lebensmittellieferungen an Endverbraucher – Hygieneanforderungen und notwendige Auslieferungsinformationen“ (Arbeitstitel) statt. Der DIN-Verbraucherrat hatte Mitte vergangenen Jahres den Antrag an den Arbeitsausschuss „Lebensmittelhygiene“ bei DIN gerichtet. Das Norm-Projekt trifft auf sehr großen Zuspruch, wie das Interesse an der ersten Sitzung zeigte: Es beteiligten sich fast 40 Teilnehmer/innen von Seiten der Verbrauchervertretung, Öffentlichen Hand, Prüf- und Forschungsinstitute und der Wirtschaft. Dem Normungsantrag ging eine Studie zum Thema „Lebensmittelonlinehandel mit Frischeprodukten Normungsaspekte aus Verbrauchersicht“ voraus, die vom DIN-Verbraucherrat in Auftrag gegeben wurde sowie eine DIN SPEC (PAS) 91360 „Temperaturkonzept für den Versand von kühlpflichtiger und nicht-kühlpflichtiger Ware im Lebensmittel-Online-Handel“. ... Mehr 

Unterschiedliche Tankzapfsäulen © Fotolia / maho

Einheitliche Kennzeichnungen für Kraftstoffe nach DIN EN 16942Voraussichtlich Anfang 2019 tritt das überarbeitete Bundes-Immissionsschutzgesetz (10. BImSchV) in Kraft. Damit wird eine einheitliche Kraftstoffkennzeichnung für flüssige und gasförmige Kraftstoffe – sowohl an Fahrzeugen als auch an Tankstellen – vorgeschrieben.

(2018-12-21)  Das Gesetz übernimmt die Vorgaben der Europäischen Richtlinie 2014/94/EU über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe. Im Laufe des Jahres 2019 werden alle Tankstellen und Neufahrzeuge in Europa über eine entsprechende Kennzeichnung verfügen. Die gesetzlich vorgeschriebenen Kennzeichnungen sind in der DIN EN 16942 „Kraftstoffe - Identifizierung der Fahrzeug-Kompatibilität - Graphische Darstellung zur Verbraucherinformation“ festgelegt. Diese Norm wurde unter Beteiligung der europäischen Verbrauchervertretung in der Normung (ANEC) sowie des DIN-Verbraucherrates erarbeitet. Viele Autofahrer, die auch im europäischen Ausland unterwegs sind, kennen das Problem – Kraftstoffe werden in fast jedem Land unterschiedlich bezeichnet. Was in Deutschland an jeder Tankstelle mit „Super“ gekennzeichnet ist, heißt in Italien „Benzina senza piombo“ und in Frankreich „sans plomb 95“. Noch schwieriger ist es für viele die Bezeichnung „Lyijytön“ zu verstehen (steht für bleifrei auf ... Mehr 

© ldprod / Fotolia.com

Internationale Normungsarbeiten zu Transaktionssicherheit im elektronischen Handel gestartet

(2018-12-21)  Ende August wurde das internationale Gremium ISO/TC 321 „Transaktionssicherheit im elektronischen Handel (e-Commerce)“ gegründet und soll Normung auf dem Gebiet der Transaktionssicherheit und Datenaustauchprozesse (Upstream/Downstream) in Bezug auf elektronischen Handel (e-Commerce) betreiben. Dies soll einschließen:die Sicherstellung von Transaktionsprozessen im elektronischen Handel (einschließlich erleichtertem Zugang zu e-Plattformen und e-Stores);den Online-Verbraucherschutz mit dem Ziel der Vermeidung von Online-Streitigkeiten und Streitschlichtungsprozessen;die Interoperabilität und Zulässigkeit von Ergebnissen aus Qualitätsprüfungen an Waren in grenzüberschreitendem elektronischen Handel;die Sicherstellung von Lieferungen aus dem elektronischen Handel an den Endverbraucher. Das Gremium wird die Normung anderer Normungsgremien in den Bereichen der Managementsystemnormen, der Maßnahmen gegen Produktpiraterie, die Normung im Bereich des Bankwesens, der Biometrie, der ... Mehr 

Bild zum Thema gefälschte Arzneimittel © L_Mumpitz

Internationale Norm zum Schutz vor gefälschten Arzneimitteln veröffentlichtManipulationen an Arzneimitteln sollen zukünftig mit einer internationalen Norm weltweit besser erkannt und damit auch verhindert werden. ISO 21976 „Verpackung - Merkmale zur Überprüfung von Manipulationen an Arzneimittelverpackungen“ wurde im November 2018 veröffentlicht.

(2018-12-20)  Die Norm geht auf eine europäische Initiative zurück. Die EU-Kommission hatte 2011 im Rahmen des sogenannten Pharmapaketes per Richtlinie unter anderem einen besseren Schutz der Verbraucher vor gefälschten Arzneimitteln gefordert, die über die legale Lieferkette, also in Apotheken, vertrieben werden. Die sogenannte Fälschungsschutzrichtlinie (Richtlinie 2011/62/EU) fordert unter anderem für bestimmte Arzneimittel „eine Vorrichtung, die es ermöglicht zu überprüfen, ob die äußere Umhüllung manipuliert worden ist“. Diese Vorrichtung bzw. dieser Originalitätsverschluss soll sicherstellen, dass Arzneimittel nicht unbemerkt geöffnet und wieder verschlossen werden und damit fälschungssicher (engl. tamper-proof) sind. Apotheker wie Verbraucher wären somit in die Lage, Manipulationen am Verschluss leicht zu erkennen. Die Normungsarbeiten für den Originalitätsverschluss starteten 2011. In 2015 wurde die DIN EN 16679 „Verpackung - Merkmale zur Überprüfung von Manipulationen an ... Mehr 

Arbeitskleidung in Lebensmittelbetrieben © Fotolia / M_Auremar

Norm-Entwurf DIN 10524 „Lebensmittelhygiene - Arbeitsbekleidung in Lebensmittelbetrieben“ veröffentlicht – Bitte Kommentare bis März 2019 einreichenGemäß der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene muss Arbeitskleidung in Lebensmittelbetrieben aus Verbraucherschutzgründen hygienisch einwandfrei und sauber sein.

(2018-12-20)  Die Anforderungen hinsichtlich geeigneter und sauberer Arbeitsbekleidung werden in der DIN 10524 „Lebensmittelhygiene - Arbeitsbekleidung in Lebensmittelbetrieben“ festgelegt. Sie gibt neben den hygienischen Anforderungen an die Arbeitsbekleidung in Lebensmittelbetrieben, Hinweise für deren Auswahl, Handhabung und Reinigung. Wie die Bekleidung ausgestattet sein sollte, hängt in erster Linie von dem hygienischen Risiko bei der Herstellung von Lebensmitteln ab. Dabei werden die folgenden drei Risikoklassen (RK) unterschieden: Geringes Hygienerisiko (RK1) Werden die Lebensmittel durch Verpackungen hinreichend geschützt oder in einer weiteren Stufe vom Hersteller oder dem Verbraucher weiter verarbeitet, so liegt nur ein geringes Hygienerisiko vor (Umgang mit nicht leicht verderblichen Lebensmitteln oder Zutaten). In diesem Fall kann die Schutzfunktion der Arbeitsbekleidung dem Lebensmittel gegenüber gering sein. Hohes Hygienerisiko (RK2) Wird mit unverpackten, leicht verderblichen ... Mehr 

Lieferung von Lebensmittel über den Onlinehandel © Fotolia / M.Dörr & M.Frommherz

DIN-Verbraucherrat stellt Normungsantrag zu Hygienekonzept für Lebensmittelsendungen an Endverbraucher

(2018-12-20)  Die Möglichkeit, die Lebensmittel online zu bestellen, kann für einige eine Erleichterung im Alltag sein. Insbesondere für Menschen, die nicht viel Zeit für das Einkaufen im Supermarkt aufbringen können und für Senioren sowie für körperlich eingeschränkte Personen. Dieser Service wird in Deutschland zunehmend genutzt. 2017 steigerten die Lebensmittel-Onlinedienste ihren Umsatz um 21 Prozent. Jedoch liegt der Anteil am Umsatz des gesamten Lebensmittelmarkts immer noch bei nur etwa 1 Prozent. Bei einem Test der Stiftung Warentest, Ausgabe Oktober 2018, schnitt kein Lebensmittel-Lieferdienst mit der Note gut ab. Jeder 2. von ihnen erhielt die Note „ausreichend“. Ausschlaggebend war vor allem, dass die Kühltemperaturen nicht eingehalten wurden. Von 245 Kühlwaren wurden 136 zu warm angeliefert. Beispielsweise lag die gemessene Temperatur bei Hühnerbrustfilet bei 15,4 Grad. Sowohl Onlinehändler, welche über einen Paketlieferservice die Lebensmittel liefern lassen als auch Händler, ... Mehr 

Bild zum Thema: e-lerning © ANEC

Neues E-Learning-Tool zur Normung: „Societal Stakeholders and Standards”

(2018-12-20)  Die drei Organisationen ANEC (European consumer voice in standardization), ECOS (European Environmental Citizens’ Organisation in Standardisation) und ETUC (European Trade Union Confederation) haben gemeinsam mit CEN-CENELEC einen kostenlosen, interaktiven eLearning-Kurs entwickelt, der Informationen über Normen und den Normungsprozess in Europa sowie auf nationaler und internationaler Ebene vermittelt. Der Kurs enthält mehrere Module, die dem Nutzer helfen sollen, sich mit Normen, ihrer Entwicklung und ihrer Schlüsselrolle beim Schutz von Verbrauchern, Arbeitnehmern und der Umwelt vertraut zu machen. Es wird außerdem aufgezeigt, wie wichtig es für die Zivilgesellschaft ist, sich an der Normung zu beteiligen, um das europäische Normungssystem zu verbessern, zu stärken und nicht zuletzt zu legitimieren. Den Zugang zu dem E-Learning Kurs finden Sie unter dem Link: www.standards4all.eu Mehr 

© RioPatuca Images / Fotolia.com

Europäischer Norm-Entwurf zur Barrierefreiheit der gebauten Umgebung in Bearbeitung

(2018-12-20)  Anforderungen an die Barrierefreiheit im Hinblick auf die Zugänglichkeit der gebauten Umgebung sind in Deutschland derzeit in den Normen der Reihe DIN 18040 „Barrierefreies Bauen – Planungsgrund-lagen“ enthalten. Ziel war es, Menschen mit Behinderungen in die Lage zu versetzen, die gebaute Umwelt in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zu nutzen. Durch die Umsetzung dieser Normenreihe in der Praxis wird gleichzeitig der Alltag von weiteren Personengruppen erleichtert, z. B. durch die Nutzung von Rampen und Aufzügen. Auf europäischer Ebene ist vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen seit langem der Wille zu erkennen, das Thema „Barrierefreiheit der gebauten Umgebung“ europäisch zu normen. Leider hat dieser Entwicklungsprozess einige Jahre in Anspruch genommen, ist jetzt aber in die Erarbeitung eines europäischen Norm-Entwurfs gemündet, interessanterweise zeitgleich mit der absehbaren Verabschiedung ... Mehr 

Bild eines Musterschulranzens mit fluoressierendem Material und ohne © DIN-VR

Norm für Schulranzen wurde überarbeitetIm Oktober wurde die DIN 58124 „Schulranzen - Anforderungen und Prüfung“ neu veröffentlicht. Hauptkritikpunkt der Hersteller der bis dato gültigen Norm aus dem Jahr 2010 war, dass mit lediglich zwei zugelassenen fluoreszierenden Farben (gelb und orange) die Vorgaben sehr restriktiv waren.

(2018-12-20)  Oft verzichten Hersteller auf den Einsatz von fluoreszierendem Material - welche die Sichtbarkeit bei Tag und in der Dämmerung verbessern – um so mehr Fläche für modische Gestaltungszwecke zu haben. Diese Schulranzen entsprechen somit nicht der Norm, wodurch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Schüler und Schülerinnen auf dem Schulweg besteht.   In die überarbeitete Norm wurden vier weitere Farben mit einem festgelegten Mindestleuchtdichte- faktor – darunter pink und gelbgrün – in der Norm neu aufgenommen und damit die zulässige Farbpalette beim fluoreszierenden Material deutlich erweitert. Dies stellt im Vergleich zur Vorgänger- version die wesentlichste Änderung der Norm dar. Aufgrund eines zu geringen Leuchtdichtefaktors und damit einhergehend einer nicht ausreichenden Sichtbarkeit wurde die Farbe „Rot“ nicht als fluoreszierendes Material mit in die Norm aufgenommen. Ebenfalls nicht zulässig laut Norm ist die Farbe „Grün“ als fluoreszierendes Material, da diese keine ... Mehr