Projekt

Wasserbeschaffenheit - Leitfaden für einen strategischen Ansatz zur Flussrenaturierung

Kurzreferat

Die Renaturierung von Flüssen kann definiert werden als "die Wiederherstellung natürlicher physikalischer Prozesse (z. B. Schwankungen des Abflusses und der Sedimentbewegung), Merkmale (z. B. Sedimentgrößen und Flussform) und physischer Lebensräume eines Flusssystems (einschließlich Unterwasser-, Ufer- und Auenbereiche)". Diese Definition aus dem Bericht der IUCN (NC UK) über Flussrenaturierung und Biodiversität (Addy et al., 2016) wird der CEN-Norm zugrunde liegen. Der Anwendungsbereich der Norm sollte breit gefächert sein und die verschiedenen Gründe für eine Flussrenaturierung, alle räumlichen Maßstäbe der Renaturierung (Flusskanäle, Uferbereiche, Überschwemmungsgebiete und im Rahmen eines Einzugsgebietsmanagements) sowie die für die Planung und Durchführung von Flussrenaturierungen erforderlichen Fachgebiete wie Hydrologie, Geomorphologie, Ökologie und Biologie abdecken. Der Standard sollte die Vorteile der Flusssanierung für die biologische Vielfalt, den Hochwasserschutz, die Wasserqualität, die Landschaft sowie die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen berücksichtigen und den Schwerpunkt auf das "Naturkapital" und auf "naturbasierte Lösungen" legen, die derzeit von vielen europäischen Regierungen befürwortet werden.

Beginn

2022-08-16

WI

00230418

Geplante Dokumentnummer

DIN EN 00230418

Projektnummer

11904828

Zuständiges nationales Arbeitsgremium

NA 119-01-03-05 UA - Biologische Verfahren 

Zuständiges europäisches Arbeitsgremium

CEN/TC 230/WG 25 - Gewässermorphologie 

Ihr Kontakt

Dr.

Anja Sokolowski

Am DIN-Platz, Burggrafenstr. 6
10787 Berlin

Tel.: +49 30 2601-2547
Fax: +49 30 2601-42547

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