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DIN Verbraucherrat

Aktuelles

Aktuelles und Hintergrundinformationen über neue Aktivitäten sowie über den Stand aktueller Normungsprojekte des Verbraucherrates

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Intelligente Stromzähler © Fotolia_Stromzähler_Gerhard Seybert

Studie Ergonomieaspekte im Bereich eEnergyDie Studie deckt erhebliche Defizite von intelligenten Zählern und von den genutzten alternativen Ausgabemedien auf und stellt gleichzeitig fest, dass die vorhandenen Ergonomienormen für Informationstechnik auf den Bereich des eEnergy angewendet werden können und sollten.

(2011-05-27)  Die Normung im Bereich e-Energy / Smart Grids und Smart Metering wird auf europäischer und internationaler Ebene forciert vorangetrieben, um den politisch gewollten und energiepolitisch notwendigen Paradigmenwechsel zur Nutzung alternativer Energien zu unterstützen. Eine Einführung von intelligenten Zählern in allen Haushalten ist langfristig gewünscht. Zur Zeit müssen laut Energiewirtschaftsgesetz in Deutschland einzig bei Neubauten und bei Totalsanierungen seit Januar 2010 intelligente Zähler (für Strom und Gas) kostenneutral eingebaut werden. Die verpflichtende Nutzung von intelligenten Zählern durch alle Haushalte macht es notwendig, Aspekte des "Design for All" besonders zu betrachten. Die Nutzung wird nicht auf bestimmte Gruppen beschränkt sein, sondern auch alten und behinderten Verbrauchern muss eine einfache Nutzung der Funktionalitäten des intelligenten Zählers ermöglicht werden. Bislang werden bezüglich des Einsatzes von intelligenten Zählern im Privathaushalt ... Mehr 

Normung zur Verhinderung von Produktpiraterie

(2009-06-18)  Ein internationales Normungsgremium zum Thema "Performance requirements for anti-counterfeiting tools" wurde gegründet. Dieses Gremium wird Anforderungen an technische Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Produktpiraterie setzen. Ein erstes Arbeitspapier wurde im Juni 2009 von dem Spiegelgremium kommentiert. Basis des nationalen Kommentars waren die umfangreichen vom Verbraucherrat eingereichten Anmerkungen zum Dokument. Die OECD schätzt, dass Produktpiraterie 5 – 7 % des Welthandels mit einem jährlichen Wert von 200 Milliarden USD ausmacht. Wirksame Mittel zum Schutz von Markenprodukten sind also ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Verbraucher sind direkt durch das Problem der Produktpiraterie betroffen. So kann der unbewusste Einsatz von gefälschten Produkten zu massiven Sicherheits- und Gesundheitsproblemen führen, da diese Produkte größtenteils die an sie gestellten Anforderungen aus Gesetzgebung und Normung nicht erfüllen. Produktpiraterie betrifft alle Verbraucher. Das ... Mehr 

Alte Dame im Seniorenheim © Alexander Raths / Fotolia

Betreutes Wohnen für SeniorenGründung eines Europäischen Normungsgremiums

(2009-01-06)  Auf Antrag der Geschäftsstelle des Verbraucherrats des DIN wurde die Norm DIN 77800 im Dienstleistungsbereich "Betreutes Wohnen" des Normenausschusses Gebrauchstauglichkeit und Dienstleistungen (NAGD) im Hause DIN entwickelt. Die Norm basiert auf verschiedenen Ansätzen aus Verbraucherkreisen, welche es sich zum Ziel gesetzt haben, Qualitätskriterien für Betreutes Wohnen zu definieren. Besonders zu nennen sind hier die Broschüre "Betreutes Wohnen" der Verbraucher-Zentrale Baden-Württemberg e. V. und die Broschüre "Betreutes Seniorenwohnen" des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA). Auch im Rahmen der Untersuchungsvorhaben des Verbraucherrats des DIN zu Dienstleistungsinformation wurden Untersuchungen zum Themenbereich "Wohnen für Senioren" durchgeführt. Auf Antrag Österreichs wird bei CEN eine Europäische Norm zum Thema "Betreutes Wohnen" erarbeitet. Die deutsche Norm wird als Grundlage dienen. Der Normungsantrag wurde angenommen und ein erstes Erörterungstreffen hat im Oktober ... Mehr 

Umweltdeklarationen von ProduktenStudie des Verbraucherrats: Environmental Product Declaration (EPD) – Wahrnehmung, Interpretation und Erwartung von Verbrauchern

(2008-04-30)  Produktbezogene Umweltkennzeichnungen wie der "Blaue Engel“ oder die "Europäische Blume“ sind für Verbraucher eine praktische Orientierungshilfe, erleichtern die Auswahl und Kaufentscheidung und haben sich etabliert. Neu auf dem Markt sind Umweltdeklarationen, so genannte Environmental Product Declaration (EPD) Typ III, die nach DIN ISO 14025 "Umweltkennzeichnungen und ?deklarationen – Typ III Umweltdeklarationen – Grundsätze und Verfahren" erstellt werden. Es gibt sie bereits für Bauprodukte, Autos oder Büromöbel. Der Verbraucherrat des DIN hat in einer Studie untersuchen lassen, welche Bedeutung die EPDs für die Verbraucherinformation haben können. Befragt wurden Verbraucher und Experten, die sich einer verbesserten Verbraucherinformation verschrieben haben. Vor allem diese Fragen waren interessant: Wie nehmen Verbraucher diese Umweltdeklarationen wahr? Wie glaubwürdig empfinden sie solche Deklarationen? Welche Inhalte der Deklaration beachten sie, finden sie wichtig ... Mehr 

Markierung von WanderwegenNorm zur Markierung von Wanderwegen erschienen

(2007-04-13)  Im Mai 2000 wurde ein nationales Gremium zur Normung von Markierungen bzw. Wegweisern für Wanderwege gegründet. Die Norm DIN 33466 ist im Mai 2004 erschienen. Die Qualitätssicherung von Wanderwegen ist eine touristische Dienstleistung mit Verbraucherrelevanz. Insbesondere im Alpenbereich birgt die mangelhafte Kennzeichnung von Wanderwegen ein hohes Sicherheitsrisiko für den Wanderer; kommen noch weitere Sicherheitsrisiken wie schlechtes Wetter oder mangelhafte Ausrüstung hinzu, wird aus der Gefahr, sich zu verlaufen und die Nacht im Freien verbringen zu müssen, schnell eine Lebensgefahr. Das generelle Verbraucherziel in der Normung kann umschrieben werden als verbrauchergerechte Vereinheitlichung von Markierungen und Beschilderungen auf Wanderwegen. Dies schließt insbesondere die Markierungsart, die Häufigkeit, das Material von Schildern, ebenso wie den Informationsgehalt von Beschilderungen ein. Auch Anforderungen an die Haltbarkeit, die Umweltverträglichkeit und die ... Mehr 

KinderlaufhilfenBewegungsdrang muss manchmal eingeschränkt werden

(2007-04-02)  Der Zweck der Europäischen Norm für Kinderlaufhilfen, die als DIN EN 1273 in das Deutsche Normenwerk übernommen wurde, besteht darin, das Risiko von Unfällen bei kleinen Kindern zu verringern. Sie legt alle sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für Kinderlaufhilfen fest, die von einem Lebensalter an verwendbar sind, in dem das Kind schon selbstständig (ohne zusätzliche Stütze) sitzen kann, bis zu dem Alter, in dem es selbstständig laufen kann. Bei Beachtung und korrekter Umsetzung der DIN EN 1273 in die Praxis ist zu erwarten, dass die zukünftige Produktpalette für Kinderlaufhilfen als wesentlich sicherer und damit auch gebrauchstauglicher angesehen werden kann. Mehr 

Seniorin am Kochherd © ramonespelt / Fotolia

Senioren und Hausgeräte - Probleme und WünscheErgebnisse einer vom Verbraucherrat in Auftrag gegebenen Studie

(2007-03-30)  Die Problematik älterer und behinderter Menschen sollte auch in der Normung nicht unbeachtet bleiben. Um herauszufinden, welche Probleme und Wünsche ältere Menschen im Umgang mit elektrischen Hausgeräten haben und wo Verbesserungen auch in den entsprechenden Normen nötig sind, hatte der Verbraucherrat des DIN hierzu eine Studie in Auftrag gegeben. Dabei wurden Senioren im Alter von 65 bis 93 Jahren, die ihren Haushalt selbstständig führen, per Fragebogen zu spezifischen Problemen und Wünschen zu folgenden weit verbreiteten Hausgeräten befragt: Kochstellen, Backofen, Mikrowellengerät, Waschmaschine, Staubsauger, Bügeleisen, Küchenmaschine. Die Ergebnisse zeigen, wie häufig die gelisteten Probleme vorkommen und wie dringlich die Wünsche zu diesen Geräten sind. Insgesamt ergibt sich, dass die Senioren mit dem Staubsauger und dem (Dampf)Bügeleisen weit mehr Probleme haben als z.B. mit der Waschmaschine. Entsprechend sind auch die Wünsche gerade zu diesen Geräten am stärksten ausgeprägt. Mehr 

© RioPatuca Images / Fotolia.com

Barrierefreies BauenPresseinformation des Verbraucherrats des DIN

(2007-03-30)  Der Rat der Europäischen Union hat das Jahr 2003 zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen erklärt. Die Förderung eines stärkeren Bewusstseins für ein selbstbestimmtes Leben ohne Zugangsbeschränkungen prägt auch die Normungsarbeit auf diesem Gebiet. Die für nicht Betroffene offensichtlichste Behinderung ist die Benutzung eines Rollstuhls, die bei der Planung eines Gebäudes - oft aus Nachlässigkeit - nicht berücksichtigt wird. Die barrierefreie Gestaltung des Lebensraums muss darüber hinaus aber auch die Bedürfnisse Blinder und Sehbehinderter, Hörgeschädigter, Gehbehinderter und Menschen mit sonstigen Behinderungen berücksichtigen. Ziel sollte die sichere und selbstbestimmte (d. h. von fremder Hilfe weitgehend unabhängige Nutzung) des Lebensraumes, insbesondere eines Gebäudes sein. Die Berücksichtigung der Barrierefreiheit (Bewegungsflächen, Bedienhöhen, visuelle oder auditive Orientierungshilfen, Rampen) bei der Planung vermeidet teure Umbaumaßnahmen, denn: ein Unfall ... Mehr 

Kinderhüpfsitze für die KleinenDIN EN 14036 im Dezember 2003 veröffentlicht

(2007-03-30)  Mit Ausgabe Dezember 2003 liegt die europäische Norm für Kinderhüpfsitze (Hopser) vor, die als DIN EN 14036 in das Deutsche Normenwerk übernommen wurde. Sie legt sicherheitstechnische Mindestanforderungen und Prüfverfahren für vertikal aufgehängte Kinderhüpfsitze (Hopser) fest, die zum häuslichen Gebrauch für Kinder, die bereits selbstständig sitzen können, bestimmt sind. Der Inhalt der Norm umfasst im Wesentlichen die mechanische Sicherheit von Kinderhüpfsitzen. Es wird aber auch großer Wert auf Festlegungen zu den Gebrauchsanleitungen gelegt. Die Informationen zum ordnungsgemäßen Gebrauch, zum Zusammenbau und zur Installation des Kinderhüpfsitzes müssen sorgfältig abgefasst und gut lesbar sein. Seit Beginn der Beratungen zu dieser Norm waren Verbrauchervertreter – auch Vertreter des Verbraucherrats des DIN – an der Ausarbeitung des Norminhaltes auf nationaler und europäischer Ebene beteiligt. Mehr 

Seniorengerechte technische ProdukteBedürfnisse älterer Menschen als Konsumenten

(2007-03-30)  Aufbauend auf der Studie des Verbraucherrats "Hausgeräte und Senioren – Probleme und Wünsche" startete im April 2005 ein Kooperationsprojekt zwischen dem AK Barrierefreie Hausgeräte und Küchen des Fachausschusses Haushaltstechnik der dgh, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenverbände und dem Verbraucherrat des DIN unter der Federführung des Instituts für Haushaltstechnik und Ökotrophologie (ihoe). Das vom BMVEL geförderte Projekt setzt sich aus mehreren Projektteilen zusammen. Basierend auf einer Senioren-Befragung über Probleme und Wünsche zu ausgewählten technischen Produkten, die sich in früheren Studien als besonders problematisch für Senioren erwiesen haben (Telefon, Handy, Video-/DVD-Rekorder, Stereoanlage, Staubsauger, Korkenzieher und Dosenöffner) und einer Evaluation bereits veröffentlichter Checklisten über barrierefreie Hausgeräte, soll im Jahr 2006 eine Verbraucherbroschüre mit Checklisten zu diesen ausgewählten technischen Produkten erscheinen. Die Broschüre soll ... Mehr