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DIN Verbraucherrat

Aktuelles

Aktuelles und Hintergrundinformationen über neue Aktivitäten sowie über den Stand aktueller Normungsprojekte des Verbraucherrates

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Arzneimittelverpackungen Arzneimittelverpackungen nicht kindergesichert

(2007-03-30)  50 - 60% der Todesfälle durch Vergiftungen bei Kleinkindern werden durch Medikamente verursacht. Kindergesicherte Verpackungen sollen helfen, solche Unfälle zu vermeiden. Die Europäische Norm EN 14375 für kindergesicherte, nichtwiederverschließbare Verpackungen für medizinische Produkte, die gerade im europäischen Abstimmungsverfahren mit knapper Mehrheit angenommen wurde, wird diesem Anspruch leider nicht gerecht. Aus Sicht des Verbraucherrates muss dies Norm als unzureichend bezeichnet werden. Ganz konkret geht es dabei um die Frage, zu wie vielen Einheiten (Tabletten) die Kinder sich bei der Prüfung der Verpackung Zugriff verschaffen dürfen. Dem Vorbild der deutschen Norm DIN 55559 folgend wurde festgelegt, dass diese Zahl nicht mehr als Acht sein darf. Dies bedeutet, dass eine Verpackung auch dann noch als kindergesichert gilt, wenn die Kinder während der Prüfung acht Tabletten, unabhängig von der Dosis und der Toxizität des Medikamentes, entnehmen können. Ganz anders sind ... Mehr 

genormte Spielplatzgeräte © oksix / Fotolia.com

Spielplatzgeräte-NormenDie Spielplatzgeräte-Normen sind jetzt verständlicher

(2007-03-30)  Mit einem Beiblatt zur DIN EN 1176 soll erreicht werden, die in der Normenreihe enthaltenen sicherheitstechnischen Festlegungen in der Praxis widerspruchsfrei umzusetzen und Konstrukteuren, Herstellern und Prüfstellenexperten den gleichen Wissensstand zu vermitteln. Darüber hinaus ist das Beiblatt auch hilfreich für Betreiber von Spielplätzen, die sich eventuell mit unterschiedlichen Auslegungen in Prüfberichten, die für Kontrolle, Pflege, Wartung und Instandhaltung von Spielplatzgeräten von ausschlaggebender Bedeutung sind, auseinandersetzen müssen. Mehr 

Beratungsgespräch über Vermögensanlagen © goodluz / Fotolia.com

FinanzdienstleistungenKlarheit, Wahrheit, Einheitlichkeit...

(2007-03-19)  ...und das bei Finanzdienstleistungen? Und dann noch durch Normung? Seit Jahren bemängeln die Verbraucher in Deutschland die mangelnde Transparenz und Vergleichbarkeit von Finanzdienstleistungs-Konditionen. Was im Wust der nichts sagenden werblichen Überinformation bzw. in der ebenso unbefriedigenden Teilinformation fehlt, ist ein harter Kern von Fakten. Fakten, die in didaktisch dargebotener Abfolge und Sprache den Verbraucher schrittweise über das Leistungsprofil einer Finanzdienstleistung informieren. Seien es zu erwartende Leistungen wie bei einer Kapitallebensversicherung oder über erbringende Leistungen (Kosten) bei Krediten. Dass die Probleme mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen nicht nur eine nationales Problem in Deutschland darstellen zeigen die Ergebnisse einer internationalen Verbraucherarbeitsgruppe, die im Rahmen von ISO-COPOLCO ( International Standards Organisation - Committee on Consumer Policy ) ein Normungskonzept zur Lösung des Problems erarbeitet hat. Mehr 

Betreutes Wohnen für SeniorenNorm "Betreutes Wohnen für Senioren" erschienen

(2006-10-04)  Dienstleistungen für Senioren werden in der heutigen Gesellschaft zunehmend relevant und sind ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. Viele Senioren werden im Alter nicht von Familienangehörigen betreut und wollen zudem nicht auf Eigenständigkeit und abwechslungsreiche Unternehmungen verzichten. Aus diesem Grunde hat sich die Wohnform Betreutes Wohnen im Kontrast zu klassischen Heimaufenthalten entwickelt. Ein Wohnraum wird angemietet und gleichzeitig wird ein Vertrag über eine Betreuungsdienstleistung abgeschlossen. Dies soll Unabhängigkeit sichern, aber gleichzeitig Leistungen, die die Senioren nicht mehr selber ausführen können, gewährleisten. Eine derartig komplexe Dienstleistung, welche einerseits aus der Bereitstellung einer Mietwohnung, andererseits aus der Leistung verschiedener individueller Dienste besteht, birgt ein hohes Problempotential in sich. Senioren und Angehörigen fehlt vielfach die Transparenz der Leistungskataloge und somit die Vergleichbarkeit verschiedener ... Mehr 

Persönliche FinanzplanungInternationale Norm DIN ISO 22222 erschienen

(2006-07-26)  Im Februar 2001 wurde ein internationales Gremium zur Normung im Bereich der persönlichen Finanzplanung gegründet. Finanzplanung ist ein Prozess, der die Schritte Kontaktaufnahme, Datenaufnahme, Bedarfsanalyse, Entwicklung und Präsentation des Finanzplans, Umsetzung der Empfehlungen und Weiterverfolgung der Umsetzung umfasst. Der Finanzplaner muss bei allen professionellen Aktivitäten festgelegte Anforderungen an Kompetenz und Weiterbildung sowie an Ethik erfüllen. Die Verbraucherziele in der Normung wurden bereits im Vorfeld in Zusammenarbeit mit deutschen Experten ermittelt. Es gibt 3 generelle Zielrichtungen der Verbrauchervertretung: Qualität der Finanzplanung, Qualifikation des Finanzplaners, Qualität der Finanzprodukte. Letzterer Punkt ist ein zukünftiger Schritt, da zunächst die Basis hierfür geschaffen werden soll. Im Detail können die Verbraucheranliegen im Bereich Qualität der Finanzplanung umgesetzt werden durch Anforderungen an: verbrauchergerechte Kontaktaufnahme ... Mehr 

Dienstleistungen der LohnsteuerhilfevereineNorm DIN 77700 erschienen

(2006-05-01)  Im Herbst 2002 wurde ein Arbeitsausschuss zur Erstellung einer Norm für Lohnsteuerberatung gegründet. Die Zielstellung dieser Norm ist die qualitätvolle und verbrauchergerechte Dienstleistungserbringung. Hierfür ist die Qualifikation des Beraters entscheidend. Von der Thematik Lohnsteuer ist ein Großteil der Verbraucher mit einem insgesamt hohen Finanzvolumen betroffen. Seit Änderung der Beratungsbefugnis für Lohnsteuerhilfevereine können diese weitere Verbrauchergruppen (auch Besserverdiener) betreuen und konnten einen größeren Marktanteil erwerben. Zumal sie für Verbraucher eine günstige Alternative zu Steuerberatern und eine Aufwand sparende Alternative zu der selbst erstellten Erklärung bieten. Die Komplexität der steuerlichen Möglichkeiten macht es für viele Verbraucher unerlässlich, auf professionelle Hilfestellung zurück zu greifen. Dem Verbraucher fehlt größtenteils der Einblick in die Kniffe der Steuererklärung. Die Probleme, die bei der Lohnsteuerberatung auftreten ... Mehr 

Norm DIN EN 14804 "Sprachreisen" erschienenSprachreisen - Entspanntes und erfolgreiches Lernen

(2005-09-06)  Von einer Sprachreise verspricht sich der Verbraucher viel: erfolgreiches Lernen in netter, entspannter Atmosphäre, Kennenlernen einer fremden Kultur und Sprache - ohne dabei notwendigerweise auf gewohnten Komfort verzichten zu müssen. Die Realität sieht leider oft anders aus. Überfüllte Unterrichtsklassen und Unterkünfte, Gastgeber, die ihre Kommunikation auf ein knappes Guten Morgen zwischen Tür und Angel beschränken, Lehrer, die die unterrichtete Sprache nicht beherrschen, und vieles mehr. Der Verbraucherrat des DIN (VR) sieht dringenden Handlungsbedarf, damit Anbieter den gegebenen Qualitätsmaßstäben gerecht werden. Er beteiligte sich intensiv an einem Europäischem Normvorhaben, welches Kriterien für Sprachreisen festlegt. Ein erstes Ziel, welches der VR hierbei verfolgte, war eine Definition der für Sprachreisen relevanten Begriffe. Was erwartet den Verbraucher, wenn er eine Privatunterkunft bucht? Was ist ein Kurs? Auch die Anforderungen an die einzelnen Bestandteile von ... Mehr 

TourismusNormen zu Terminologie erschienen

(2003-06-30)  Im Mai und Juni 2003 sind die Normen DIN EN 13809 "Tourismus-Dienstleistungen - Reisebüros und Reiseveranstalter – Terminologie" und DIN EN ISO 18513 "Tourismus-Dienstleistungen - Hotels und andere Arten touristischer Unterkünfte – Terminologie" erschienen. Beide Normen führen für den Tourismus-Bereich maßgebliche Begriffe und Definitionen in dreisprachiger Fassung auf. Der Verbraucherrat hat in Person von Frau Francke (VZ Berlin) und Herrn Märtin (ehemals VR) aktiv an der Normenerstellung mitgewirkt. Zu den Entwurfsdokumenten wurde regelmäßig aus Verbraucherkreisen Stellung genommen. Die Normen spiegeln einen europäischen Konsens wieder; die Konsensfindung gestaltete sich auf Grund der Rahmenbedingungen (wie Länderspezifik und kulturelle Unterschiede) teilweise schwierig. Die Normen weisen vereinzelt noch Lücken auf, so wurden Begriffe zu speziellen Dienstleistungen (wie Sprachreisen) noch nicht aufgenommen und Begriffe, zu denen kein Konsens gefunden werden konnte, ausgelassen; Mehr