NA 119

DIN-Normenausschuss Wasserwesen (NAW)

2019-10-10

Aufruf zur Mitarbeit - Sickerrohre für Deponien

Überarbeitung von DIN 4266-1

Periodisch werden DIN-Normen überprüft, ob sie dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik entsprechen und Anwendung finden. Eine Norm, die nicht mehr dem Stand der Technik entspricht, muss überarbeitet oder zurückgezogen werden.

Im Zuge der Überprüfung von

DIN 4266-1:2011-11, Sickerrohre für Deponien - Teil 1: Sickerrohre aus PE und PP,

hat die Geschäftsstelle des DIN-Normenausschusses Wasserwesen (NAW) den Hinweis erhalten, dass Materialien, Komponenten und Systeme für die Herstellung von Deponieabdichtungssystemen gemäß der Deponieverordnung über einen Zeitraum von mindestens 100 Jahren funktionstüchtig sein müssen, die in der DIN 4266-1 genannten Rohrwerkstoffe diesen Anforderungen je nach Einsatzbereich jedoch nicht immer genügen. Um Weiterentwicklungen von langzeitbeständigeren Rohrwerkstoffen und Nachweisverfahren Rechnung zu tragen, wird angeregt, DIN 4266-1 entsprechend zu überarbeiten.

Dem zuständigen Arbeitsausschuss NA 119-05-22 AA „Sickerrohre aus Kunststoff“ fehlt jedoch die Expertise für Deponiesickerrohre, weshalb zur Überarbeitung von DIN 4266-1 zusätzliche Experten hinzugezogen werden müssen.

Normen entwickeln diejenigen, die sie später anwenden. Daher richtet sich dieser Aufruf an alle Interessierten Kreise von DIN 4266-1, insbesondere an Hersteller und Anwender der entsprechenden Sickerrohre, aber auch an Experten aus Handel, Hochschulen, Forschungsinstituten, Behörden oder Prüfinstituten.

Interessent(inn)en an einer Mitarbeit wenden sich bitte an den zuständigen Projektmanager im DIN-Normenausschuss Wasserwesen:

Tobias Hübner, Telefon: 030 2601-2988, E-Mail: tobias.huebner@din.de